Alle Artikel zu:

KPMG

Trübe Aussichten für Schweizer Privatbanken

Schweizer Privatbanken haben im vergangenen Jahr so wenig neue Kundengelder anlocken können, wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr. Auch die verwalteten Vermögen schrumpften erstmals seit 2011. Beobachter rechnen damit, dass es zu weiteren Konsolidierungen in der Branche kommen wird.

FinTechs akkumulieren Rekordinvestitionen

Im vergangenen Jahr sind die Investitionen in FinTechs weltweit um mehr als 50 Prozent gestiegen. Besonders Start-ups, die sich mit digitaler Währung beschäftigen, weckten das Interesse der Investoren.

Schweizer Unternehmen unterschätzen Cyberkriminalität

Im vergangenen Jahr hat die Internetkriminalität in der Schweiz einen volkswirtschaftlichen Schaden von 200 Millionen Franken verursacht. Viele Schweizer Firmen investieren zwar in Schutz, aber das Verständnis für die Gefahren der Cyberkriminalität fehlt. Viele Angriffe werden gar nicht erst erkannt.

Franken-Schock führt zu mehr Zukäufen durch Schweizer Firmen im Ausland

Schweizer Firmen sind nach der Aufwertung des Franken zu zahlungskräftigen Käufern geworden. Übernahmen im europäischen Ausland nehmen zu, sagen Investmentbanker. Der schwache Euro macht auf Unternehmen aus Deutschland zu attraktiven Übernahme-Objekten.

Wirtschaftskriminalität kostet Unternehmen 80 Milliarden Euro pro Jahr

Diebstahl, Unterschlagung und Betrug kosten deutsche Unternehmen viel Geld pro Jahr. Am teuersten sind jedoch kartellrechtliche Verstöße. Sie können ein Unternehmen in den Ruin treiben. Häufig werden unternehmensinterne Vorfälle nur durch Zufall aufgedeckt.

Firmen müssen Cyber-Attacken bald an Bundesbehörden melden

Die Bundesregierung legt in Kürze Entwurf für ein IT-Gesetz vor. Demnach sollen zehn Branchen einer Meldepflicht für Cyber-Attacken nachkommen. So sollen Angriffe auf die kritische Infrastruktur besser bekämpft werden. Über 18.000 Unternehmen wären von der Meldepflicht betroffen. Die Firmen rechnen mit schwerwiegenden Konsequenzen.

EU scheitert bei Reform der Wirtschaftsprüfer

Die Finanz-Lobby hat ein neues Gesetz zur Regulierung der Wirtschaftsprüfer aufgeweicht. Es sollte die Vormachtstellung der vier größten Prüfer brechen. Kritiker sprechen von einem „Papiertiger“.

Beratungsfirmen verdienen Millionen mit Euro-Krise

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer haben an der Euro-Krise mehr als 80 Millionen Euro verdient. Sie erhalten die Aufträge ohne öffentliche Ausschreibungen. Die Politik unternimmt nichts gegen Interessenskonflikte und Insiderhandel. Ein Dutzend Firmen haben ein De-facto-Monopol auf Euro-Rettungsaktionen. Aus dieser Position heraus setzten sie Politik und Notenbanken unter Druck.

KPMG warnt: Fiskus will Steuervorteile bei Erbfolge vorzeitig kappen

Die Bundesregierung hat es offenbar eilig, den sogenannten Cash GmbHs ein Ende zu bereiten. Damit bleibt Familienunternehmen nur ein kurzes Zeitfenster, um einen Unternehmensübergang ohne erhebliche Steuerbelastung durchzuführen.

Hypo Real Estate: Druck auf PricewaterhouseCoopers wächst

Nicht alle freuen sich über den „Fund“ von 55,5 Milliarden Euro bei der HRE. Die Wirtschaftsprüferkammer hat eine Untersuchung gegen PwC, den Wirtschaftsprüfer der FMS Wertmanagement, eingeleitet. Innerhalb der Zunft wächst der Unmut über das wiederholte Versagen eines Big Four Unternehmens. Die EU-Kommission will deren Oligopol aufbrechen.

EU will Marktmacht der großen Wirtschaftsprüfer brechen

Sie haben fast an allen Desastern der jüngsten Wirtschaftsgeschichte mitgewirkt: Nun will die EU-Kommission die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ("Big Four") an die Kandare nehmen. Das Oligopol, etwa im Bereich der Prüfung von Banken, könnte damit fallen.