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Kraftwerke

Bilfinger verbucht Rekordverlust

Der kriselnde Bau- und Industriedienstleister Bilfinger hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust verzeichnet. Hohe Abschreibungen insbesondere im zum Verkauf gestellten Kraftwerksgeschäft und Kosten für den Konzernumbau sorgten 2015 für rote Zahlen in Höhe von 489 Millionen Euro.

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

CDU: Steuerzahler sollen für Energie-Unternehmen CO2-Zertifikate kaufen

CDU-Vize-Fraktionschef Georg Nüßlein will, dass der Staat für 150 Millionen Euro CO2-Zertifikate kauft. Das Geld dafür sollen die Steuerzahler aufbringen. Die Union liefert damit einen Gegenvorschlag zu Sigmar Gabriels Plan, Energie-Konzerne für die Überschreitung der CO2-Grenzen zahlen zu lassen. Gabriel sah Strafzahlungen vor, die nach Schätzung der Union über 5 Milliarden Euro betragen sollen.

Gabriels Klima-Politik beschleunigt das Aus der Kohlekraftwerke

Energieminister Sigmar Gabriel will den CO2-Ausstoß von älteren Kohlekraftwerken senken. Die Überschreitung einer Emissionsgrenze soll mit Strafzahlungen belegt werden. Union und Gewerkschaften sind dagegen: Verdi und die IG BCE wollen mit einer Großdemonstration den Erhalt von Arbeitsplätzen einfordern.

Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden.

RWE: Ein Drittel aller Kraftwerke wirft kein Geld mehr ab

Die Stromerzeugung aus Kohle und Gas steht vor dem Aus. 35 bis 45 Prozent aller RWE-Kraftwerke sind mittlerweile unrentabel. Das Ergebnis des Konzerns ist um 25 Prozent eingebrochen. Setzt sich der Trend fort, droht RWE in diesem Jahr ein Betriebsverlust.

Netze überlastet: Sturmtiefs kosten Steuerzahler 12 Millionen Euro

Die Sturmtiefs der vergangenen Tage bescheren Deutschland einen Windstrom-Rekord. Noch nie wurde so viel Strom durch Wind produziert. Doch die Netze waren überlastet. Das kostet den Steuerzahler rund 12 Millionen Euro. Energiekonzern RWE konnte mit seinen Windparks im laufenden Jahr Schulden abbauen.

Verbund trennt sich von Windpark in Bulgarien

Österreichs größter Energiekonzern Verbund verkauft seinen Windpark in Bulgarien. Die niedrigen Großhandelspreise für Strom machen auch einen Windpark in Rumänien für Verbund unrentabel. Der Gewinn im dritten Quartal ist um 7,2 Millionen Euro eingebrochen.

Metro verkauft Real-Märkte an türkischen Unternehmer

Real Türkei wechselt den Besitzer. Großhändler Metro verkauf seine Türkeispart an den Handelsunternehmer Begendik. Bereits 2012 wurde das Osteuropa-Geschäft verkauft. Metro will sich auf den Heimatmarkt konzentrieren und hat auch Investitionen in Millionenhöhe auf Eis gelegt.

Siemens will Tochterfirma in Konstanz verkaufen

Der Konzernumbau bei Siemens geht voran. Das Geschäft mit Post- und Sortieranlagen steht kurz vor dem Verkauf. Siemens VAI in Österreich geht an Mitsubishi. Siemens-Chef Joe Kaeser peilt mehr Umsatz an und leistet sich gleichzeitig einen Übernahme-Poker mit GE um den französischen Konkurrenten Alstom.

Wie die Kresse gegen Nässe: Wissenschaftler entdecken wasserabweisendes Material

Materialforscher haben einen Stoff gefunden, der Wasser noch besser abweist als alle bisher bekannten Stoffe. Dabei machen sie sich eines bisher wenig beachteten Prinzips zunutze: Die Veränderung der Oberflächenstruktur. Das Anwendungsfeld für Produkte ist riesig.

RWE muss Werke in Deutschland und den Niederlanden schließen

Der Unternehmensbereich der konventionellen Stromerzeugung von RWE hat im ersten Halbjahr Verluste gemacht. Aus diesem Grund will das Unternehmen nun Kraftwerke in Deutschland und den Niederlanden vom Markt nehmen. Als Grund gibt RWE den „ungebrochenen Solarboom“ an.

Win-Win-Situation bei Solarthermie

Anlagenbauer und Zulieferer können vom Solarstrompotenzial in Nordafrika und im Mittleren Osten profitieren. Die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen fördert den Erfolg solcher Projekte.