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Krankenhäuser

Pharmafirmen zahlen mehr als halbe Milliarde an Ärzte und Kliniken

Die Pharmaindustrie hat im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro an Ärzte und Krankenhäuser für Studien, Fortbildungen und Sponsoring gezahlt, wie Reuters berichtet. Die Summe betrage für das Jahr 2015 insgesamt rund 575 Millionen Euro, teilte der Verband...

Personalmangel: Pflegepersonal streikt

Seit Montagmorgen hat das Pflegepersonal der Berliner Charité die Arbeit niedergelegt. Grund dafür ist der anhaltende Personalmangel. Hunderte Operationen wurden im Vorfeld abgesagt. Ab Mittwoch sollen Verdi zufolge weitere Krankenhäuser deutschlandweit vom Streik betroffen sein.

Chinesische Behörden ermitteln offenbar gegen Siemens

Siemens ist Insidern zufolge im vergangenen Jahr wegen Bestechungsvorwürfen mit seinem Medizintechnik-Geschäft ins Visier der chinesischen Behörden geraten. China wirft Siemens vor, Krankenhäusern Geräte geschenkt zu haben um im Gegenzug Exklusiv-Verträge abzuschließen.

Steuerschätzer: Es wird keine Entlastung geben

Der aktuellen Steuerschätzung zufolge gibt es für den bis 2018 gut 19 Milliarden Euro zusätzlich. Die hohe Beschäftigung spült mehr Steuern in die Staatskasse. Dennoch sieht die Regierung keinen Raum für Entlastungen. Oberstes Ziel bleibt der ausgeglichene Staatshaushalt von Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Ausbildungs-Reform der Pflegeberufe soll Nachwuchs anlocken

Bund und Länder wollen die Pflegeberufe reformieren. Die Bereiche der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege sollen ab 2015 zu einer einheitlichen Pflegeausbildung zusammengelegt werden. Die Attraktivität des Berufsfeldes muss zunehmen, damit der Personalmangel bekämpft werden kann. Mehr Geld für die Krankenhäuser gibt es nicht: Die Finanzierung der Kliniken soll weiter von den Ländern allein getragen werden.

NRW: Armut belastet Gesundheitssystem

Das deutsche Gesundheitssystem bekommt die Folgen einer steigenden Armut zu spüren. Vor allem im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen kann man erkennen, dass es eine Korrelation von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren mit der Belastung für das Gesundheitssystem gibt.

Griechenland: Medikamente werden knapp

Private Apotheken und öffentlichen Krankenhäusern gehen zahlreiche Medikamente aus. Die Pharmafirmen wollen diese lieber dort verkaufen, wo sie höhere Preise erzielen. Selbst Krebspatienten klagen über fehlende Behandlungsmöglichkeiten.

Griechenland: Krankenhäuser, Pensionsfonds und Kirchen verlieren 58 Milliarden Euro

Weil viele soziale Einrichtungen, Fonds und Stiftungen in den vergangenen Jahren fast ausschließlich in Bankaktien investiert haben, drohen ihnen dramatische Verluste. Damit gerät das gesamte Sozialsystem ins Wanken.