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Krim-Konflikt

OMV steigert Öl- und Gasproduktion durch Quellen in Norwegen

Die Öl- und Gasproduktion der OMV ist im ersten Quartal auf 311.000 Barrel gestiegen. Der Zukauf von Ölquellen in Norwegen steigert die Produktion ebenso wie die wieder anlaufende Förderung in Libyen.

Putin will Gaslieferungen nach Westeuropa einhalten

Russlands Präsident Putin will die Lieferverpflichtungen nach Westeuropa einhalten. Die Ukraine müsse aber den erhöhten Gaspreis bezahlen. Die Regierung in Kiew will hingegen mit RWE einen Notvertrag über Gaslieferungen schließen.

Ölförderung in Österreich zu teuer: OMV sucht nach Alternativen

Die OMV sucht in Europa und Afrika nach neuen Quellen für die Förderung von Öl und Gas. In Österreich steigen die Kosten. Der Staat verlangt rückwirkend zum Jahresbeginn 37 Millionen zusätzlich für die Öl-Förderung. Der Konzern ist auf alternative Förderorte angewiesen, weil die Produktion in Libyen ins Stocken gerät.

„EU vereint“: Merkel droht Russland mit Wirtschafts-Sanktionen

Die EU sei entschlossen, im Notfall Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland zu verhängen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Putin solle seine territorialen Ansprüche ruhen lassen. Russland streitet sich mit der Ukraine über Gaspreiserhöhung

Krim-Krise und schwacher Rubel schmälern Gewinn von Henkel

Henkel muss aufgrund der starken Abwertung des russischen Rubel mit einem Gewinn-Einbruch rechnen. Dennoch will der Konzern sich nicht aus Russland und der Ukraine zurückziehen. Das Management rechnet allerdings damit, dass der argentinische Peso, die türkische Lira und der russische Rubel weiter an Wert verlieren werden.

Gaspreis in der Ukraine steigt um 44 Prozent

Die Ukraine muss auf die Rohstoff-Rabatte mit Russland verzichten. Russland hat den Preis für Gas um 44 Prozent angehoben. Offizieller Grund ist eine offene Rechnung, die die Ukraine nicht bezahlt hat.

Deutschland will Handelsbeziehungen zu China verbessern

Die bilateralen Verhandlungen zwischen Deutschland und China sollen wirtschaftliche Differenzen beseitigen. China verärgert mit Exportbeschränkungen für Rohstoffe seine Handelspartner. Deutsche Unternehmen werden von Staatsaufträgen ausgeschlossen. Die Volksrepublik hält außerdem den Kurs ihrer Währung Yuan niedrig und verschafft sich damit Preisvorteile.

Krim-Krise belastet Russland-Geschäfte österreichischer Firmen

Gas und Öl, Immobilen und Stahl. Zahlreiche österreichische Unternehmen profitieren von Geschäftsbeziehungen zu Russland. Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland gilt es zu vermeiden, um die Wirtschaft Österreichs nicht zu gefährden.

Regierung kann deutsch-russische Geschäfte blockieren

Die Bundesregierung hat das Recht, Geschäfte deutscher Unternehmen nach Russland zu stoppen, wenn die Sicherheit Deutschlands gefährdet ist. Das Außenwirtschaftsgesetz kann auch Fusionen und Übernahmen verbieten. Allerdings fand dieses Gesetzt noch in keinem Fall Anwendung.

Schwacher Rubel drückt Gewinne deutscher Exportunternehmen

Deutsche Autobauer spüren den Verfall des Rubel in ihren Bilanzen. Die Rubel-Schwäche erschwert das Exportgeschäft. Auch der Energieversorger E.ON leidet unter der schwachen russischen Währung.

Österreichs Unternehmen stoppen Engagement in Russland

Die ökonomische Folgen des Krim-Konfliktes sind auch ohne Wirtschafts-Sanktionen zu spüren. In Österreich haben viele Große Unternehmen die Geschäftsbeziehungen zu Russland auf Eis gelegt.

Deutsche Geldhäuser haben 17 Milliarden Euro in Russland investiert

Deutsche Banken haben gegenüber russischen Unternehmen und Privatpersonen etwa 17 Milliarden Euro an offenen Forderungen. Nach dem Krim-Referendum drohen die EU und die USA mit Sanktionen gegen die russische Föderation. Russland drohte im Gegenzug damit, die Tilgung von Auslandskrediten auszusetzen.

Mehrheit der Bürger lehnt Sanktionen gegen Russland ab

Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Verhängung von Sanktionen gegen Russland ab. Sie wollen keine Arbeitsplätze oder das Wirtschaftswachstum riskieren. Nach dem Referendum über die Zukunft der Krim könnte es zu Ausschreitungen kommen.

E.ON fürchtet um „gute Beziehungen“ zu Russland

Nach einem schwachen Jahr 2013 fürchtet E.ON um den Abbruch wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland. Im Kontext der Krim-Krise stehen die Transportwege russischer Gasvorkommen nach Europa auf dem Spiel.

Deutsche Unternehmen stellen Geschäfts-Pläne in Russland zurück

Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen in Russland werden zunehmend auf Eis gelegt. Verbindliche Verträge werden hinausgezögert. Die deutsch-russische Handelskammer bezeichnet den Kursverlust des Rubels als „gigantisches Problem“. Beschränkungen im Handelsverkehr kämen vor allem der asiatischen Konkurrenz zugute.

Hermes-Bürgschaften begrenzen Exportrisiken durch Krim-Konflikt

Großkonzerne und Mittelständler können Exporte nach Russland und in die Ukraine absichern. Die Hermes-Bürgschaften des Bundes minimieren das Ausfallrisiko, sollte sich der Krim-Konflikt verschärfen. Sollten durch Bürgschaften abgesicherte Exportgeschäfte ausfallen, trägt der Bund das Risiko zu 95 Prozent. Das Restrisiko trägt das Unternehmen.

Russische Unternehmen könnten Kredite im Westen platzen lassen

Russische Unternehmen und Banken sind im Westen mit mehr als 650 Milliarden Euro verschuldet. Eine Eskalation des Krim-Konflikts durch Sanktionen könnte die Unternehmen dazu veranlassen, Kredite platzen und Europa in eine neue Wirtschaftskrise stürzen zu lassen.

Gazprom wird auf Kommando Putins den Gashahn zudrehen

Der russische Gasriese Gazprom wird die Lieferungen an die Ukraine drosseln oder einstellen, wenn der Kreml das wünscht. Schon 2006 und 2009 wurde es kalt in der Ukraine. Doch Gazprom hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren. Die Unterbrechung der Gaslieferungen könnte dem Konzern schaden.

Polen: Deutschland muss unabhängiger von russischem Gas werden

Vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der polnische Ministerpräsident die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas als gefährlich bezeichnet. Deutschland soll seine Wirtschaftspolitik „korrigieren“, damit Europa nicht weiterhin gelähmt bleibe.

Fracking-Boom schwächt russische Außenpolitik langfristig

Mit der Ausweitung der Schiefergasförderung schwindet die Abhängigkeit der europäischen Staaten vom russischen Gas auf lange Sicht. Die Ukraine will in Fracking investieren. Das schwächt Präsident Putins Position langfristig und mindert seine Verhandlungs-Optionen bei Gaslieferungen.