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Krim

Kaum Rückzüge: Deutsche Unternehmen in der Ukraine harren aus

Nach Schätzungen des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft sind derzeit rund 2000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung in der Ukraine tätig. Und diese könnten auch gut ein Jahr nach dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts weitestgehend unbehelligt arbeiten - zumindest im Westen des Landes. Im umkämpften Osten geht es nicht mehr um Produktion. Hier gilt es, den Vandalismus in Grenzen zu halten.

EU will Verbot von Investitionen auf Krim ausweiten

EU-Kreisen zufolge soll es spätestens Freitag zu neuen Sanktionen gegen die von Russland eingegliederte Halbinsel Krim kommen. Investitionen werden untersagt. Firmen innerhalb der EU dürfen keine Güter mehr in die Region exportieren.

Putins größte Sorge: Russische Armee ist nur bedingt abwehrbereit

Die russische Armee ist bei weitem nicht so schlagkräftig, wie es angesichts der scharfen Töne aus der Nato erscheint. Die Moral der Truppe ist schlecht. Der Generalstab verlangt von Putin eine Reform und kritisiert ganz offen die Missstände. Doch Putin und Obama stecken in demselben Dilemma: Einen klassischen konventionellen Krieg können sich weder Ost noch West leisten. Daher befindet sich die Welt in einem schleichenden Prozess hin zu einem globalen Bürgerkrieg. Die Folgen sind vor allem für die Zivilgesellschaft verheerend.

Russland enteignet ukrainischen Oligarchen auf der Krim

Der Staatsrat der russischen Republik Krim macht kurzen Prozess mit seinen ukrainischen Oligarchen. Der Besitz und das Vermögen des drittreichsten Mannes der Ukraine, der gleichzeitig Gouverneur von Dnipropetrowsk ist, wird vom Staat eingezogen. Das Vermögen des Oligarchen soll als Entschädigung von Kunden seiner Bank fließen.

Ukraine warnt vor Unterbrechung der Erdgas-Versorgung nach Europa

Die Separatisten in der Ostukraine sollen die russischen Gaslieferungen nach Europa gefährden. „Russische Söldner“ sollen Transit-Leitungen zerstören. Gleichzeitig begrenzt Kiew den Strom für die Krim-Halbinsel.

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland

War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen "Beweisen" ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren - und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

Nato will Militär-Manöver in Osteuropa verstärken

Die Nato möchte ihre Aktivitäten in Osteuropa ausbauen. Es sollen in regelmäßigen Abständen Militär-Manöver durchgeführt werden. Zudem sollen fünf neue Stützpunkte errichtet werden. Das transatlantische Bündnis definiert Russland als Aggressor und will einen neuen Geist in der Nato.

Kanada provoziert Putin mit Landkarte: Wo beginnt Russland?

Die Kanadier haben Russlands Präsident Putin mit einer aggressiven Landkarte provoziert. Interessant: Für die kanadischen Nato-Diplomaten gibt es die Ukraine nicht, sondern nur eine Welt mit Russland und Nicht-Russland. Putin kontert und zeigt die Krim als Teil Russlands.

Moskau: Gesunheitsbehörde schließt vier McDonald’s-Filialen wegen mangelnder Hygiene

Das russische Gesundheitsamt lässt vier McDonald´s-Filialen in Moskau schließen. Bei der Fast-Food-Kette wurden E. Coli-Bakterien gefunden. Dem US-Konzern droht ein Prozess wegen Verstoßes gegen die Hygienebestimmungen.

Russland stoppt Einfuhr von Milch und Käse aus der Ukraine

Nach der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland durch die EU lässt die Antwort Vladimir Putins nicht lange auf sich warten. Russland stoppt die Einfuhr von Milch und Käse aus der Ukraine. Der Handelskrieg eskaliert, kommende Woche könnten die EU weitere Sanktionen gegen Russland beschließen.

G7-Staaten drohen Russland mit verschärften Sanktionen

Die führenden westlichen Industriestaaten verhängen keine weiteren Sanktionen gegen Russland. Sie belassen es bei Drohungen und Forderungen. Die russische Regierung müsse den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Poroschenko offiziell anerkennen und die Krim zurückgeben.

Ostausschuss warnt deutsche Unternehmen in der Süd- und Ostukraine

Derzeit sind noch etwa 400 deutsche Unternehmen im Süden und Osten der Ukraine aktiv. Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Die Bundesregierung rät deutschen Staatsbürgern zur Ausreise aus der Ost- und Süd-Ukraine. Die Lage sei sehr gefährlich. Auf der Krim könne Deutschland keinen konsularischen Schutz gewähren.

Krim-Krise und schwacher Rubel schmälern Gewinn von Henkel

Henkel muss aufgrund der starken Abwertung des russischen Rubel mit einem Gewinn-Einbruch rechnen. Dennoch will der Konzern sich nicht aus Russland und der Ukraine zurückziehen. Das Management rechnet allerdings damit, dass der argentinische Peso, die türkische Lira und der russische Rubel weiter an Wert verlieren werden.

Regierung kann deutsch-russische Geschäfte blockieren

Die Bundesregierung hat das Recht, Geschäfte deutscher Unternehmen nach Russland zu stoppen, wenn die Sicherheit Deutschlands gefährdet ist. Das Außenwirtschaftsgesetz kann auch Fusionen und Übernahmen verbieten. Allerdings fand dieses Gesetzt noch in keinem Fall Anwendung.

Schwacher Rubel drückt Gewinne deutscher Exportunternehmen

Deutsche Autobauer spüren den Verfall des Rubel in ihren Bilanzen. Die Rubel-Schwäche erschwert das Exportgeschäft. Auch der Energieversorger E.ON leidet unter der schwachen russischen Währung.

Österreichs Unternehmen stoppen Engagement in Russland

Die ökonomische Folgen des Krim-Konfliktes sind auch ohne Wirtschafts-Sanktionen zu spüren. In Österreich haben viele Große Unternehmen die Geschäftsbeziehungen zu Russland auf Eis gelegt.

E.ON fürchtet um „gute Beziehungen“ zu Russland

Nach einem schwachen Jahr 2013 fürchtet E.ON um den Abbruch wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland. Im Kontext der Krim-Krise stehen die Transportwege russischer Gasvorkommen nach Europa auf dem Spiel.

Russische Unternehmen könnten Kredite im Westen platzen lassen

Russische Unternehmen und Banken sind im Westen mit mehr als 650 Milliarden Euro verschuldet. Eine Eskalation des Krim-Konflikts durch Sanktionen könnte die Unternehmen dazu veranlassen, Kredite platzen und Europa in eine neue Wirtschaftskrise stürzen zu lassen.

Deutsche Autoindustrie fürchtet Verluste durch Krim-Konflikt

Osteuropa und Russland sind wichtige Absatzmärkte für die deutschen Automobilhersteller. Der Markt in Westeuropa gilt als gesättigt. Eine Eskalation des Krim-Konflikts könnte die ganze Industrie in eine neue Krise stürzen.

Krim-Konflikt: Transportwege für Öl und Gas können abreißen

Die Transportwege für Öl und Gas führen aus Russland überwiegend über die Ukraine, Weißrussland und Polen. Der Krim-Konflikt hat das Potenzial, die Rohstofflieferungen zu beeinträchtigen. Es gibt jedoch auch zahlreiche Alternativen.