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Lokführer

GDL: Neuer Streik soll über Pfingsten gehen

Im Streit zwischen Der GDL und der Deutschen Bahn hat es keine Einigung gegeben. Ein Gewerkschaftsvertreter kündigte einen neuen Streik an. Dieser solle auch über Pfingsten fortgesetzt werden.

Streik zeigt Wirkung: Bahn strebt Schlichtung mit Lokführern an

Die Deutsche Bahn bietet der Lokführergewerkschaft GDL eine Schlichtung an. Die Streiks der vergangenen Tage zeigen Wirkung: Personen- und Güterverkehr waren stark eingeschränkt. Die Konfliktparteien streiten bereits ein Jahr über den Abschluss eigener Tarifverträge für Lokführer, Rangierführer und Zugbegleiter.

Bahn zahlt Lokführern 510 Euro und wendet Streiks ab

Die Lokführer erzielen im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn einen Teilerfolg. Sie erhalten eine Einmalzahlung von 510 Euro. Die angedrohte Streikwelle ab Januar ist damit abgesagt. Über höheres Gehalt verhandeln die Konfliktparteien erst im Januar.

Beamtenbund droht Bahn mit „schlimmstem Arbeitskampf aller Zeiten“

Die Deutsche Bahn muss den Lokführern bis Mittwoch ein Angebot vorlegen. Sonst droht ihr „der schlimmste Arbeitskampf aller Zeiten“. Die Lokführer seien finanziell gut für einen langen Streik aufgestellt.

EVG droht mit Bahn-Streiks vor Weihnachten

Die Eisenbahnergewerkschaft EVG droht mit Streiks vor Weihnachten. Dies könnte auch parallel zu Lokführerstreiks der Konkurrenzgewerkschaft GDL stattfinden. Die Beschäftigten in der Stromversorgung und in den Stellwerken könnten das Bahn-Netz vollständig blockieren und so den gesamten Verkehr stilllegen, so der EVG-Chef.

Industrie: Durch Streiks entstehen Wirtschaft 500 Millionen Euro Schaden

Der Industrieverband DIHK beziffert den wirtschaftlichen Schaden durch die Streiks bei der Bahn auf eine halbe Milliarde Euro. Der Weihnachts- und Einkaufstourismus werde ausgebremst. Chancen auf eine Einigung noch in diesem Jahr bestehen. Alle Parteien wollen wieder miteinander verhandeln.

Gesetzentwurf zur Tarifeinheit spaltet Gewerkschaften

Drei von acht Gewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund stimmen derzeit gegen den Gesetzentwurf zur Tarifeinheit. Sie sehen eine indirekte Einschränkung des Streikrechts. Zentraler Konflikt ist der Tarifkonflikt der Lokführer mit der Deutschen Bahn. Die Lokführergewerkschaft GDL will auch Tarife für das Zugpersonal verhandeln, das überwiegend in einer eigenen Gewerkschaft organisiert ist.

Ansturm wegen Bahn-Streik: Deutschen Spediteuren gehen Lkws aus

Wegen der Bahn-Streiks leiten viele Unternehmen ihre Transporte auf die Straße um. Autokonzerne sichern seit Wochen vorsorglich Kapazitäten bei Speditionen. Die Zahl der deutschen Lkws reicht nicht aus, weswegen Firmen aus osteuropäische Spediteure ausweichen. Diese hätten wegen der Sanktionen gegen Russland noch Kapazitäten.

Gespräche gescheitert: Bahnreisenden droht Rekordstreik

Bahnreisende müssen sich auf den längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn einstellen. Die Lokführergewerkschaft drohte mit einem neuen Arbeitskampf, nach dem Tarifgespräche erneut scheiterten. Geplant sei ein Ausstand über 91 Stunden.

BDI: Bahn-Streik schadet Logistik-Standort in Deutschland

Der Industrieverband BDI warnt vor einem bleibenden Schaden für die deutsche Logistik. Spartengewerkschaften könnten mit ihren Arbeitskämpfen ganze Wirtschaftszweige treffen. Die Gewerkschaft der Lokführer will eine Woche lang auf Streiks verzichten. Der Bahn entstand durch den Streik am Wochenende ein Millionenschaden durch Einnahme-Ausfälle Graffiti-Sprüher und Erstattungszahlungen.

Merkel-Sprecher: Für Tarifeinheit gibt es viele gute Gründe

Nach den Streiks im Flug- und Schienenverkehr spricht sich die Bundesregierung für das geplante Gesetz zur Tarifeinheit aus. Aus Sicht von Bundeskanzlerin Merkel gebe es „viele gute Gründe“ dafür. Durch das Gesetz könnten kleine Gewerkschaften entmachtet werden.

Lokführer streiken am Wochenende

Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen (02.00 Uhr) bis Montagmorgen (04.00 Uhr) dauern soll. Im Güterverkehr der Deutschen Bahn soll der Streik bereits am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) beginnen.

Fernbus-Unternehmen profitieren vom Streik der Lokführer

Die Bestellungen bei Fernbusunternehmen sind deutlich in die Höhe geschossen. Reisende stellen sich vor Beginn des Streiks der Lokführer auf hunderte ausfallende Züge ein. Der Streik beginnt um 14 Uhr und endet am frühen Donnerstagmorgen um vier Uhr.

Lokführer streiken Mittwoch ab 14 Uhr erneut

Am Mittwochmittag kommt es erneut zu einem Streik der Lokführer, wie die Gewerkschaft GDL mitteilte. Der Streik soll bis in den frühen Donnerstagmorgen anhalten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit für die Deutsche Bahn kann mit Komplikationen im Berufsverkehr gerechnet werden.

Lokführer streiken ab 21 Uhr

Die Lokführer lassen ihrer Androhung Taten folgen. Am Dienstag um 21 Uhr treten sie in den Streik. Bis zum Mittwochmorgen um sechs Uhr soll der Ausstand anhalten.

Lokführer setzen Bahn unter Druck: Weitere Streiks geplant

Die GDL kündigt für die kommenden Tagen flächendeckende, befristete Streiks an. Damit setzt sie die Deutsche Bahn unter Druck. Die Bahn spielt auf Zeit und will das Gesetz zur Tarifeinheit abwarten, das die Macht kleinerer Gewerkschaften beschneiden könnte.

Urabstimmung: 91% der Lokführer wollen wieder streiken

Die Lokführer haben sich mit großer Mehrheit für weitere Arbeitsniederlegungen entschieden. In einer Urabstimmung bekannten sich 91 Prozent dazu bereit, weiter zu streiken. Die 20.000 Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft wollen kürzere Arbeitszeiten, mehr Geld und bessere Schichtpläne durchsetzen.

Ufo macht Verdi im Tarifstreit mit Air Berlin Konkurrenz

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) will sich jetzt auch bei Air Berlin in die Tarifgespräche einmischen. Damit macht die kleine, aber mächtige Gewerkschaft Verdi Konkurrenz. Verdi wirft Ufo vor, die Belegschaft zu spalten. Im Zuge der Neuregelung der Tarifeinheit kämpft Ufo um sein Streikrecht und streitet bereits für das Lufthansa-Personal.

Lokführer streiken am Samstag

Die Lokführergewerkschaft GDL rief für Samstagmorgen ab 06.00 Uhr zu einem dreistündigen Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegung gilt bundesweit. Die Gewerkschaft will Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen nicht nur für die Lokführer, sondern auch für Begleitpersonal durchsetzen.

Arbeitgeber wollen Macht kleiner Gewerkschaften beschränken

Im Tarifstreit in großen Branchen wie dem Luft- oder Schienenverkehr bereiten kleine Gewerkschaften den Arbeitgebern Kopfzerbrechen. Da sie eigene Interessen für eine kleine Arbeitnehmer-Gruppe durchsetzen wollen, erschweren sie eine Einigung auf einen flächendeckenden Tarifvertrag, argumentieren die Arbeitgeber. Ein neues Gesetz zur die Tarifeinheit könnte das Streikrecht der kleinen Gewerkschaften gefährden.