Alle Artikel zu:

Mario Monti

Deutsche sollen mehr konsumieren, damit Europa in Schwung kommt

Währungskommissar Olli Rehn fordert eine Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland. Zwar lobt er die Ausgaben des deutschen Staates für Bildung und Forschung, aber nun solle die Bundesregierung noch die „Löhne zum Ansteigen ermutigen“.

Sparmaßnahmen: Nun auch Proteste in Italien

Nach Spanien und Griechenland gehen nun auch die Italiener auf die Straße. Die zwei größten Gewerkschaften haben zu einem Protestmarsch gegen die Sparpolitik Montis aufgerufen. Tausende Demonstranten sind bereits auf den Straßen in Rom unterwegs.

Regierungskreise in Rom: Italien kann Bailout kaum vermeiden

Die sich verschärfende Rezession und die hohen Zinskosten treiben Italien immer weiter in Richtung Bailout. Doch mit einfachen Auflagen, wie sie Mario Monti erwartet, ist nicht zu rechnen. Die Vorgaben werden streng sein, wissen die Regierenden der EU-Länder doch nicht, ob sich die zukünftige Regierung an den Reformplan Montis halten wird.

Hollande fordert unbeschränkte Intervention der EZB

Mario Monti und Françoise Hollande sind der Meinung, die EZB muss unbedingt die Zinskosten am Anleihenmarkt zu senken. Sind die Zinsen erst einmal gesunken, will der französische Präsident den Griechen auch mehr Zeit für ihr Sparprogramm geben.

Monti: Deutschland schadet sich mit Widerstand gegen Schuldenunion selbst

Mit dem Nein zu gemeinschaftlichen Schulden in der Eurozone, schieße sich Deutschland ein „Eigentor“, sagte der italienische Premier, Mario Monti, in einem Interview. Durch die großen finanziellen Unterschiede in Europa würde für Deutschland die Gefahr eine starken Inflation steigen, glaubt Monti.

Chaos in Italien: Nun streiten die Parteien über das Wahl-System

Der Streit über das Wahlrecht sorgt in Italien für politische Instabilität. Weil eine längst überfällige Reform des Wahlsystems nicht durchgeführt wird, verlieren auch die Märkte das Vertrauen in die italienische Politik. Die Ungewissheit über die Nachfolge Mario Montis lässt die Zinsen für Staatsanleihen steigen.

Spaniens Premierminister: „Die Regierung weiß ganz genau, was sie tun muss“

„Ich mache das, was im Interesse aller Spanier ist“, der Meinung ist Mariano Rajoy. Man könne der Regierung nicht vorwerfen, keine Entscheidungen getroffen zu haben. Sie habe gezeigt, dass sie regieren kann. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz Ende der Woche und wies darauf hin, dass es Spanien gar nicht so schlecht gehe.

Draghi kündigt Intervention der EZB an, Bundesbank hält dagegen

Mario Draghi hat davon gesprochen, dass die EZB alles erdenkliche tun werde, um den Euro zu unterstützen. Doch der Hinweis auf einen möglichen Kauf von Staatsanleihen stößt bei der Bundesbank auf Wiederstand. Schäuble jedoch begrüßte den Entschluss der EZB.

Statt zu sparen: Italien will mit Privatisierungen Geld auftreiben

Italiens Regierung beharrte bisher darauf, dass die staatliche Verschuldung des Landes nicht ausschlaggebend für die steigenden Kredite ist und kein Risiko bürgt. Nun will das Land mit dem Verkauf von öffentlichen Vermögenswerten seine Schulden bis 2018 deutlich reduzieren.

Italien: Statistikbehörde droht Regierung

Die italienische Statistikbehörde ist ebenfalls von dem neuen Sparpaket Mario Montis betroffen. Aus Protest will sie nun ab Januar keine Daten mehr veröffentlichen. Dadurch würden EU-Strafen für Italien fällig werden.

IWF: Reformen in Italien reichen bei weitem nicht aus

Die Finanzmärkte zweifeln an dem Reformprogramm Italiens, so der Internationale Währungsfonds. Italien müsste noch mehr Reformen umsetzen und die Staatsschulden minimieren. Die Unsicherheit über die Politik von Montis Nachfolger und die anhaltende Krise steigern das Risiko, dass die Märkte Italien weiter unter Druck setzen werden. Mario Monti erwägt sogar den Rückgriff auf den ESM.

Italien: Welche Lösungen bringt Arbeitsmarktreform – außer Bürokratie?

Die Arbeitsrechts-Reform von Mario Monti löst das wirkliche Problem des italienischen Arbeitsmarktes nicht: Neben einer unantastbaren Arbeiterbürokratie haben Beschäftigte im Niedriglohn-Sektor oder Arbeitslose kaum Chancen auf einen Aufstieg. Doch durch das neue Gesetz wird wesentlich mehr Bürokratie geschaffen.

­Merkel zu Monti und Hollande: „Wir brauchen mehr Europa“

Angela Merkel hat bei einem Treffen in Rom mit ihren Amtskollegen aus Italien, Spanien und Frankreich einem Wachstumspaket zugestimmt, das 130 Milliarden Euro in die Wirtschaft der Eurozone pumpen soll.

Italien: Schwache Wirtschaftsdaten und Druck von den Märkten

Nachdem die spanischen Banken internationale Gelder erhalten werden, rückt Italien wieder in den Fokus der Investoren. Die aktuellen Wirtschaftsdaten nähren die Sorge, dass Italien noch gewaltig unter Druck geraten könnte.

Merkel zu Eurobonds, ESM als Bankenretter: „Keine Denkverbote!“

Angela Merkel will gar nichts mehr ausschließen: Zu Eurobonds, ESM-Geld für Banken und europäischer Bankenunion sagte sie am Donnerstag in Stralsund, dass es keine Denkverbote geben dürfe. Die Südeuropäer, die vor lauter Denken kaum noch zum Sparen kommen, werden die Signale gerne aufnehmen. Ob die Deutschen dem Denken auch Taten folgen lassen werden, ist indes ein andere Frage.

Monti unter Druck: Zinsen für Staatsanliehen über 6 Prozent

Italien muss inzwischen wieder mehr als sechs Prozent Zinsen bieten, um auf dem Kapitalmarkt zehnjährige Staatsanleihen ausgeben zu können. Der Trend zeigt wieder in Richtung der sieben Prozent, die schon Silvio Berlusconi stürzen ließen.

Mario Monti spricht erstmals vom Austritt Italiens aus dem Euro

Direkt nach den Neuwahlen in Griechenland soll es zu einem Gipfeltreffen zwischen Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien kommen. Angesichts des Wahlausgangs wollen die Regierungschefs der vier größten Volkswirtschaften der Eurozone sich zeitnah beraten können.

Angst vor Bank-Run: EU will Sparguthaben sichern

Die EU will auf Mario Montis Vorschlag hin eine Garantie für die Spareinlagen europaweit aussprechen. Damit soll eine Kapitalflucht bei einem Austritt Griechenlands verhindert werden.

Nervosität im Bond-Markt: Zinsen für Südeuropa steigen

Die Gefahr einer Ansteckung weiterer Staaten der Eurozone nimmt angesichts der Situation in Griechenland zu – vor allem Italien gerät immer mehr ins Blickfeld der Investoren. Wegen der unsicheren Banken sind aber auch die Zinsen spanischer Staatsanleihen kräftig gestiegen.

Italiener wollen nicht sparen: Linksruck bei Lokalwahlen

Bei den Lokalwahlen haben die Italiener den etablierten Parteien ganz klar eine Absage erteilt. Der Komiker Beppe Grillo erzielte mit seiner Protestbewegung deutliche Erfolge. Die harten Sparmaßnahmen trieben die Wähler wie in Frankreich und Griechenland in die Arme der Linken und Protestparteien.