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Mariupol

Merkel schließt neue EU-Sanktionen nach Minsk-Abkommen nicht aus

Trotz der vereinbarten Waffenruhe in der Ukraine-Krise setzt die EU weitere Visa- und Kontensperren und gegen 19 Ukrainer und Russen um. Bundeskanzlerin Merkel schließt neue Sanktionen nicht aus. Die Waffenruhe soll ab Sonntag gelten. Vorige Versuche, einen dauerhaften Waffenstillstand in der Ukraine zu etablieren, sind gescheitert.

Unternehmen müssen mit neuen Sanktionen in Russland-Krise rechnen

Zahlreiche deutsche und EU-Politiker drohen Russland mit weiteren Sanktionen. Als Grund nennen sie die Anschläge von Mariupol, die eine Neubewertung der Situation erforderlich machten. Doch, wer für die Anschläge verantwortlich ist, ist derzeit nicht bekannt. Unternehmen müssen sich jedoch auf eine Eskalation des Handelskrieges einstellen.

Ukraine: Poroschenko beordert Panzer und Raketenwerfer nach Mariupol

Die Regierung in Kiew scheint die Waffenruhe nutzen zu wollen, um sich militärisch neu zu gruppieren: Präsident Poroschenko beorderte Panzer und Raketenwerfer in die von den Rebellen bedrohte Stadt Mariupol. Poroschenko sagt, „der Feind" werde „eine vernichtende Niederlage erleiden“.

Russische Agentur meldet: Kiew und Separatisten vereinbaren Waffenruhe

Der russischen Agentur Interfax zufolge sollen sich Kiew und die Separatisten auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Die Feuerpause soll am Freitag um 17.00 Uhr in Kraft treten. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Die Kämpfe um Mariupol halen derzeit noch an.

EU macht Rückzieher: Keine neuen Sanktionen gegen Russland

Die EU ändert ihren Kurs in der Ukraine. Nun reicht den westlichen Regierungschefs doch eine Waffenruhe zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen: Die für Freitag geplante Verhängung der Sanktionen wurde abgesagt.

Mariupol erwartet Groß-Angriff der Rebellen

In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol bereiten sich die Bewohner auf einen Angriff der Rebellen vor. Es haben sich Freiwilligenbataillons gebildet, die die ukrainische Armee unterstützen werden. Doch zahlreiche Menschen sind aus der Stadt geflüchtet.