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Merkel

Schadensbegrenzung: VW-Chef begleitet Merkel auf China-Reise

Angela Merkel und der VW-Chef Matthias Müller reisen gemeinsam nach China. Angeblich will er aufgrund der Abgas-Affäre das Gespräch mit Merkel suchen und gleichzeitig die Behörden in China besänftigen.

Deutsch-ukrainische Handelskammer gegründet

Mit der neuen deutsch-ukrainischen Handelskammer sollen die wirtschaftlichen Beziehungen intensiviert werden. Im vergangenen Jahr gingen die deutschen Exporte in die Ukraine aufgrund der Krise um ein Drittel zurück.

BND-Abhörskandal: Kanzleramt täuschte Parlament

Das Kanzleramt soll bereits im Jahr 2008 über die Abhöraktionen des BND gegenüber befreundeten Staaten Bescheid gewusst haben. Dem Parlament wurden wichtige Details verschwiegen.

Bundesregierung kündigt Subventionen für Reedereien an

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat steuerliche Entlastungen für die deutschen Reedereien angekündigt. Zusätzlich dazu sollen über zehn Milliarden Euro bis 2018 in die Infrastruktur fließen.

Siemens fordert Finanzierungshilfe für Exporte

Für Vergabe großer Infrastrukturprojekte im Ausland sei immer mehr die Frage der Finanzierung ausschlaggebend. Hier müsste die Bundesregierung den deutschen Unternehmen mehr helfen, schließlich bilde der Export das Rückgrat der Wirtschaft, so Siemens-Chef Joa Kaeser.

Deutsche Wirtschaft schaut nach Indien

Deutschlands Firmen setzen auf gute Geschäfte in Indien und wollen dort mehr investieren. Am Sonntag startete Merkel eine mehrtägige Reise in das Land. Der deutsch-indische Handel lag 2014 bei 15,9 Milliarden Euro.

EU-Kommission will Kontrolle über Automobilbranche verstärken

Bis zum Ende des Jahres will die EU Reformen zur Genehmigung von neuen Pkws vorlegen. Ziel ist eine länderübergreifende Kontrolle. Neue Regeln hinsichtlich der Messung des Schadstoffausstoßes von Dieselfahrzeugen sind auch geplant. Um sich darauf einzustellen, haben die Autohersteller aber noch mehr als ein Jahr Zeit.

Handelspräsident Börner fürchtet Europa-Krise mehr als China

Handelsverbandspräsident Anton Börner hat vor einem Auseinanderbrechen Europas gewarnt. In Italien wachse die Ablehnung gegen die EU, Großbritannien könnte gar austreten, in Frankreich der Rechtsextremismus zu neuer Blüte kommen. Bundeskanzlerin Merkel halte alles zusammen, doch sie allein sei zu wenig.

China, Russland, Brasilien: Deutsche Unternehmen kämpfen um Marktanteile

Lange waren die so genannten BRICS die Hoffnungsträger für westliche Exporteure. Mancherorts fast zweistellige Wachstumszahlen, wachsende Unternehmen und immer mehr Geld verdienende Einwohner als neue potentielle Kunden schienen ideal auch für deutsche Unternehmen, um weiter zu wachsen. Doch nach und nach ist nur noch von Exporteinbrüchen nach Russland und Brasilien die Rede und von verheerenden Konjunkturdaten aus China.

Russland lässt Henkel-Waschmittel aus Läden entfernen

Der Handel in Russland wurde von der nationalen Verbraucherschutzbehörde angewiesen, Reinigungsmittel diverser westlicher Marken aus den Regalen zu entfernen. Diese würden nicht den russischen Gesundheitsvorschriften entsprechen.

Bundestag winkt Bailout durch

Der deutsche Bundestag hat dem neuen Bailout-Programm für Griechenland zugestimmt. Zuvor hatte es einige heftige Debatten im Bundestag gegeben. Doch am Ende stimmten 454 von 585 Abgeordneten dafür.

Bundestag stimmt Mittwoch über Griechenland-Kredite ab

Nach der Zustimmung der Euro-Finanzminister zum dritten Griechenland-Kreditpaket soll der Bundestag am Mittwoch grünes Licht für die Freigabe der ersten Gelder geben. Die Union zeigt sich in der Frage tief gespalten.

Schäuble plant Alternativen zur Euro-Zone

Die Demütigung Griechenlands beim Gipfel ist Teil einer Agenda, die Wolfgang Schäuble seit langem verfolgt: Er hält die EU in ihrer derzeitigen Form für nicht funktionsfähig. Stattdessen strebt er eine enge politische Union nur mit ausgewählten Staaten an, die zu Deutschland passen.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Referendum: Griechen stimmen klar gegen die Sparauflagen

Die Griechen kehren dem Reformkurs ihrer Geldgeber den Rücken: In dem Referendum am Sonntag sprachen sich einer offiziellen Hochrechnung zufolge 60,3 Prozent gegen die Sparforderungen der Euro-Zone und des IWF aus.

Koalition einigt sich auf teures Energie-Paket

Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher und Steuerzahler geschnürt. Das Konzept zur Umsetzung der Energiewende wird um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Abgabe für alte Braunkohlekraftwerke.

Chemie-Unternehmen wollen TTIP „aus voller Überzeugung“

Mitte Juli werden die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA fortgesetzt. Geht es nach deutschen Chemieunternehmen könnte das Abkommen noch viel schneller endlich besiegelt werden. In einem Memorandum haben sich nun 53 Unternehmen aus dem Chemie-Mittelstand explizit für TTIP ausgesprochen.

Griechen unter Druck: Entscheidung auf Samstag verschoben

Der Schuldenstreit mit Griechenland erfährt eine neue Wendung. Nun wird am Wochenende noch einmal beraten. Der Vorteil: Die Börsen und Banken haben geschlossen.

Vor Gipfel: Pro-Griechenland-Demos in Europa

Vor dem Treffen der Euro-Staatschefs sind am Sonntag sind tausende EU-Bürger auf die Straße gegangen. In Athen demonstrierten die Menschen dafür, dass die Regierung in Brüssel nicht nachgeben soll. In Brüssel und Amsterdam gab es Solidaritätsbekundungen für die Griechen.

G7-Staaten drohen mit Ausweitung der Sanktionen gegen Russland

In ihrer Abschlusserklärung erhöhen die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder noch einmal den Druck auf Russland. Eine Verlängerung der Sanktionen werde bereits diskutiert. Gleichzeitig wollen die G7-Staaten untereinander den Freihandel forcieren. Merkel bekannte sich erneut zu TTIP.