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Jugendarbeitslosigkeit in der EU kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Die EU-Jugendarbeitslosigkeit kostet 153 Milliarden Euro im Jahr, belegt eine Studie. Dagegen fallen die Kosten für die EU-Jugendgarantie mit 21 Milliarden Euro gering aus. Wenn die EU ihre Anstrengungen auf dem Arbeitsmarkt nicht verstärkt, wird sich in Griechenland und Spanien so schnell keine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt abzeichnen.

Merkel kritisiert EU im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die EU will Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit beschleunigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel zufolge „kann kein Mensch verstehen“, warum die 6 Milliarden aus dem Programm zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit noch nicht ausgegeben wurden.

EU: Deutschland hätte im Streit um Importstrom längst reagieren können

Die Europäische Union weist die Vorwürfe der Bundesregierung im Streit um die Ökostromförderung zurück. Deutschland hätte schon bei der Eröffnung des Verfahrens auf die Bedenken der EU reagieren können. Die EEG-Umlage auf Importstrom verstößt der EU zufolge gegen die Regeln des Binnenmarktes.

Merkel: EU darf Fördersysteme nicht infrage stellen

Die EU dürfe die deutsche Energiewende nicht gefährden. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert klare Rahmenbedingungen und geht damit auf Konfrontationskurs zur EU-Kommission. Die Ökostromförderung wird derzeit neu ausgehandelt. Der Industrie droht eine Mehrbelastung in Milliardenhöhe. Dazu wird die Ökostrom-Umlage voraussichtlich weiter steigen.

Merkel-Beraterin: Ohne Geld-Drucken der EZB käme alles noch schlimmer

Die künftige Wirtschaftsweise Isabel Schnabel hat den deutschen Sparern geraten, ihre Verluste durch die niedrigen Zinsen positiv zu sehen: Ohne das Geld-Drucken der EZB wäre alles "noch viel schmerzhafter und teurer". So kann man die Opfer der Schulden-Krise natürlich auch zu weiterem Leiden motivieren.

Merkel forciert Freihandelsabkommen mit Südamerika

Bei ihrem Besuch in Brasilien hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für ein Freihandelsabkommen Deutschlands mit Südamerika ausgesprochen. Bestehende Hindernisse sollen überwunden werden. Die Verhandlungen laufen wieder seit 2010, nachdem sie sechs Jahre auf Eis gelegen haben.

Putin und Poroschenko besprechen Lage in der Ukraine

Erstmals sind Russlands Präsident Putin und das neue ukrainische Staatsoberhaupt Poroschenko zusammengetroffen. Am Rande der Zeremonie zum Jahrestag des D-Day sprachen sie darüber, wie die Lage in der Ostukraine entspannt werden könne.

Extreme Maßnahmen der EZB schaden der Realwirtschaft

Die Analysten der HSH Nordbank kritisieren die Zinssenkung und die erneute massive Geldschwemme durch die EZB. Sie erwarten in der Folge Assetpreisblasen, niedrige Löhne und einen Rückgang bei Investitionen und Kreditvergabe. Doch EZB-Chef Draghi denkt bereits über weitere Schritte nach.

Sparer zittern vor radikalen Maßnahmen der EZB

Die EZB könnte mit außergewöhnlichen Maßnahmen tief in die Taschen der Sparer greifen. Diese müssen für die Schulden-Politik der Euro-Staaten bezahlen.

G7-Staaten drohen Russland mit verschärften Sanktionen

Die führenden westlichen Industriestaaten verhängen keine weiteren Sanktionen gegen Russland. Sie belassen es bei Drohungen und Forderungen. Die russische Regierung müsse den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Poroschenko offiziell anerkennen und die Krim zurückgeben.

Merkel will Chlorhuhn in TTIP-Verhandlungen verhindern

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat USA und EU aufgefordert, den Bürgern die Angst vor dem Freihandelsabkommen TTIP zu nehmen. Es müsse eine Negativliste darüber aufgestellt werden, was das Abkommen alles nicht regelt. Die Bürger in der EU wollten kein amerikanisches Chlorhuhn, so Merkel.

EU-Staaten planen gemeinsame Sanktionen gegen Russland

Die EU-Staaten beraten über Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland im Anschluss an die Ukraine-Wahl. Eine mildere Stufe wären Importverbote für Luxusgüter wie Wodka, Kaviar oder Diamanten. Doch auch ein Embargo auf russisches Gas wird in Brüssel diskutiert.

Juncker und Schulz: Einer von uns wird Kommissions-Präsident

Wenn die Konservativen die EU-Wahl gewinnen, dann wird Jean-Claude Juncker nach eigenen Angaben auch der neue Präsident der Kommission. Dies habe ihm Bundeskanzlerin Merkel fest zugesagt, so Juncker. Auch sein sozialdemokratischer Gegenkandidat Martin Schulz geht davon aus, im Falle eines Wahlsiegs Kommissionspräsident zu werden. Sonst würde die Demokratie in Europa heftig beschädigt.

Merkel will sich bei Alstom-Übernahme durch Siemens nicht einmischen

Die mögliche Teilfusionierung von Siemens und Alstom ist eine unternehmerische Entscheidung, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Deutschland werde sich dabei nicht einmischen. Die französische Regierung hingegen will darauf achten, was das Beste für die Beschäftigten ist.

Bundesregierung pocht auf Abbau japanischer Handelsschranken

Japan und Deutschland wollen die Handelsbeziehungen ausbauen und mittelständischen Unternehmen bessere Zugangsmöglichkeiten zu den Absatzmärkten bieten. Die Autoindustrie, Medizin-Technik, Biotechnik, sowie Energie- und Umwelttechnik.

Regierung senkt Steuern für Hörbücher und E-Books

Die große Koalition plant eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Hörbücher und E-Books. Künftig sollen sie künftig mit 7 statt mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belastet werden. Die Regierungsparteien hatten sich bereits im Koalitionsvertrag auf eine Änderung verständigt.

Merkel unterstützt Polens Vorschlag zur Energie-Union

Die Bundesregierung spricht sich für eine engere Zusammenarbeit der EU-Staaten auf dem Energiemarkt aus. Künftig könnte die EU für alle Mitgliedstaaten Gas und Öl einkaufen, so der Vorschlag aus Polen. Die Kommission soll bis zum Sommer Vorschläge zu einer Ausgestaltung der Energie-Union ausarbeiten.

Putin will Gaslieferungen nach Westeuropa einhalten

Russlands Präsident Putin will die Lieferverpflichtungen nach Westeuropa einhalten. Die Ukraine müsse aber den erhöhten Gaspreis bezahlen. Die Regierung in Kiew will hingegen mit RWE einen Notvertrag über Gaslieferungen schließen.

Hunderte Unternehmen müssen auf Ökostrom-Rabatte verzichten

Klimaschutz und Arbeitsplätze sind die Zukunft in Europa. Die mittelständische Industrie müsse entlastet werden, um beides zu erreichen, so die Kanzlerin. Das Verfahren der EU gegen die Industrie-Rabatte in Deutschland geht jedoch weiter. Sollten sich die Unternehmen nicht an die neuen Regeln halten, will EU-Kommissar Almunia nicht vor Strafzahlungen zurückschrecken. Der neue Entwurf führt zudem dazu, dass es für etwa 500 Unternehmen keine Rabatte mehr geben wird.

„EU vereint“: Merkel droht Russland mit Wirtschafts-Sanktionen

Die EU sei entschlossen, im Notfall Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland zu verhängen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Putin solle seine territorialen Ansprüche ruhen lassen. Russland streitet sich mit der Ukraine über Gaspreiserhöhung