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Mindestlohn

Mindestlohn: Branchen teilweise massiv betroffen

Besonders die ertragsschwächeren Kleinstbetriebe in Österreich können von der Einführung des Mindestlohns nicht profitieren.

Europa zeigt ein starkes Gefälle nationaler Mindestlöhne

Die Mindestlöhne nehmen europaweit zu. Dennoch bekommen beispielsweise in Luxemburg Arbeitnehmer etwa 9mal mehr Lohn als in Bulgarien.

Studie: Mindestlohn wird mit Preiserhöhungen abgefangen

Manche hatten einen massiven Jobabbau befürchtet - der ist aber gut eineinhalb Jahre nach Einführung des Mindestlohns ausgeblieben. Firmen haben laut einer Studie andere Wege gesucht, um die Zusatzkosten abzufedern.

Zoll deckt zahlreiche Mindestlohn-Verstöße auf

Seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns Anfang 2015 hat der Zoll Verstöße im vierstelligen Bereich festgestellt. Bisher gebe es „nicht die Verstöße im großen Umfang“, so der Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium.

Österreich soll für Flüchtlinge Arbeitsmarkt liberalisieren

Die IWF-Ökonomen empfehlen eine Ausnahme beim Mindestlohn, um Flüchtlinge schneller integrieren zu können. Der geringere Lohn solle Nachteile in Sachen Sprache oder Qualifikation ausgleichen. Österreich solle zudem die Einkommensteuer oder die Sozialversicherungsabgaben senken.

Lohn-Dumping bleibt EU-weites Problem

Seit fast einem Jahr gibt es in Deutschland den gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn. Die Eingliederung für Flüchtlinge in die Arbeitswelt ist die neueste Strategie, um den Mindestlohn auszuhebeln und die unliebsam gewordene Leiharbeit aus dem Rampenlicht zu holen.

Ökonom: Die Löhne in Deutschland müssen steigen

Nicht nur Lohndumping ist ein Problem der deutschen Gesellschaft, vielmehr müssten die deutschen Löhne generell in den kommenden fünf bis zehn Jahren wachsen, warnt der Ökonom Heiner Flassbeck. Die Versuche, bei Flüchtlingen eine Ausnahme des Mindestlohns zu machen, betrachtet er zudem als weiterer Schritt in Richtung Lohn-Dumping.

Ifo-Institut will Mindestlohn für Flüchtlinge absenken

Das Münchner Ifo-Institut schlägt vor, den Mindestlohn abzusenken, damit Flüchtlinge in deutschen Betrieben beschäftigt werden können. Er befürchte, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität zu gering sei.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Bauern leiden unter Dürre und sinkenden Preisen

Während die Preise für Lebensmittel kontinuierlich sinken, steigen die Produktionskosten. Der Mindestlohn ist spürbar. Vor allem, weil die anhaltende Dürre die Ernte verringert und so die Einnahmen weiter sinken.

Arbeitsvisum und Abschreckung sollen Asyl eindämmen

Gegen die hohe Zahl von Asylanträgen aus Westbalkan-Ländern sollen nun Visum und Video helfen. Die SPD will Menschen etwa in Albanien, Serbien und dem Kosovo mit einem Arbeitsvisum einen anderen Weg als das Asylrecht nach Deutschland öffnen. Der Zuwanderungsexperte Herbert Brücker hält das für sinnvoll.

Wegen Mindestlohn: Bauernverband rechnet mit schlechtem Jahr

Der Bauernverband rechnet mit einem schlechten Geschäftsjahr. Ausschlaggebend soll die Einführung des Mindestlohns für Erntehelfer sein. „Wir haben mit deutlich höheren Arbeitskosten zu kämpfen“, so Bauernpräsident Joachim Rukwied.

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

Mindestlohn und Ölpreis gefährden Transportunternehmen

Ein Großteil der deutschen Transportbranchen wird von kleinen und mittleren Betrieben getragen. Diese geraten aber aufgrund des Mindestlohns und der billigen Konkurrenz aus dem Ausland zunehmend unter Druck. Die niedrigen Ölpreise haben den Unternehmen nur eine vorübergehende Verschnaufpause beschert. Im kommenden Jahr ist mit steigenden Insolvenzen zu rechnen.

Mindestlohn: EU-Kommission leitet Verfahren gegen Deutschland ein

Die EU spricht sich gegen die Anwendung des neuen gesetzlichen Mindestlohns auf den Verkehrssektor in Deutschland aus. Dies führe zur Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit und des freien Warenverkehrs. Kann die deutsche Regierung sich nicht zur Zufriedenheit der Kommission für den Mindestlohn im Verkehrssektor äußern, droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Bundesbank: Mindestlohn erhöht Verbraucherpreise

Der zum Jahresbeginn eingeführt Mindestlohn hat bereits für erste Preiserhöhungen gesorgt. Unternehmen gaben die Mehrkosten an den Konsumenten weiter. Im Taxi-Bereich etwa stiegen die Preise um bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Billigarbeiter zurück.

Gastgewerbe steigert Umsatz: Wirte protestieren gegen Mindestlohn

Die deutschen Gastwirte steigern ihren Umsatz zu Jahresbeginn deutlich. Die zusätzliche Arbeit durch die komplizierte Dokumentation beim Mindestlohn könnte die Mehreinnahmen jedoch wieder schmälern. Tausende Gastwirte wollen daher gegen die bürokratischen Vorschriften demonstrieren.

Nahles warnt Arbeitgeber vor Umgehung von Mindestlohn-Regeln

Das Arbeitsministerium lehnt Änderungen an den Aufzeichnungspflichten für den Mindestlohn ab. Die für Unternehmen aufwendigen und bürokratischen Aufzeichnungen seien notwendig, um den Einhalt des Mindestlohns zu gewährleisten. Andrea Nahles stellt Arbeitgeber unter Generalverdacht, den Mindestlohn gezielt umgehen zu wollen.

Bürokratiebremse: Für neue Regeln werden alte abgeschafft

Das Kabinett will am Mittwoch Bürokratiebremse beschließen. Unternehmen sollen bei neuen Vorschriften gleichzeitig von alten Vorschriften entlastet werden. In Deutschland sind 17.200 Einzelregelungen für Bürger und Wirtschaft registriert.

Steuerzahler und EZB senken Schulden der Bundesländer

Die hohen Steuereinnahmen und die niedrigen Zinsen der EZB reduzieren die Schuldenlast der Bundesländer. Die Zinslast der Schulden sinkt, so dass die Länder erstmals seit sieben Jahren wieder Schulden tilgen können.