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Nachfrage

Auslands-Nachfrage verleiht Maschinenbauern Rückenwind

Nach der Berg- und Talfahrt der vergangenen Monate hat die anziehende Nachfrage aus den Nachbarländern den deutschen Maschinenbauern zum Jahresende Schwung verliehen. Der Fachverband VDMA sieht die Branche auf einem guten Weg, die Jahresprognose zu erreichen.

Flüchtlingskrise treibt Binnenwirtschaft voran

Das Deutsche Institut für Wirtschaft erwartet für das kommende Jahr einen Anstieg des BIP um 1,7 Prozent. Vor allem der Inlandskonsum sei für das stabile Wachstum verantwortlich. Neben der guten Arbeitsmarktlage sind vor allem die öffentlichen Ausgaben für Asylsuchende dafür verantwortlich.

Deutsche Exporte schrumpfen doppelt so stark wie erwartet

Die deutschen Exporte sind im Oktober um 1,2 Prozent zum Vormonat gefallen. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet. Sie sehen in der weltweit abnehmenden Nachfrage das Risiko einer „Entglobalisierung“ mit schweren Folgen für traditionelle Exportländer wie die Bundesrepublik.

Merkel setzt auf Wachstum durch Flüchtlinge

Trotz guter Wirtschaftsdaten sind die noch immer schwache Binnennachfrage und das Demographieproblem weiterhin die Schwachstellen der deutschen Wirtschaft. Auch der IWF kritisierte dies bereits mehrmals. Die Flüchtlinge sollen hier helfen. Neben vielen jungen neuen Bürgern wird so gleich schon mal eine Wohnungsnachfrage geschaffen. Doch Merkels Strategie ist hoch riskant.

Deutsche Industrie vermeldet starke Umsatzeinbußen

Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni immense Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vormonat hinnehmen müssen. Besonders der Absatz im Ausland ist deutlich zurückgegangen. Maschinenbauer und Metallerzeuger waren am stärksten betroffen.

ArcelorMittal: Weltweite Stahlnachfrage lässt nach

Die weltweite Nachfrage nach Stahl geht zurück. Dem Stahlriesen ArcelorMittal zufolge werde der Stahlverbrauch 2015 stagnieren. Damit nimmt der Konzern die Wachstumsprognose von 0,5 bis 1,5 Prozent zurück.

US-Nachfrage schwach: Pharmazulieferer Gerresheimer wächst 1,4 Prozent

Die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten aus den USA lässt nach. Verpackungshersteller Gerresheimer konnte den Umsatz nur um 1,4 Prozent steigern. Die Sanierung des US-Werks wird auf 2016 verschoben.

Chinesische Exporte brechen um 15 Prozent ein

Die Warenausfuhren aus China sind im März um 15 Prozent eingebrochen. Einen so starken Einbruch gab es zuletzt während der Finanzkrise 2009. Börsenteilnehmer rechnen damit, dass die Regierung in Peking bald ein neues Konjunkturprogramm auflegen wird.

VDA: Autoabsatz in Deutschland steigt deutlich

Im März wurden um neun Prozent mehr Autos verkauft als vor Jahresfrist. Das sei der höchste Anstieg in einem Monat seit August 2011, so der Verband der Automobilindustrie.

Maschinen-Nachfrage in Russland bricht um 17 Prozent ein

Deutsche Industrie-Betriebe exportieren deutlich weniger Maschinen nach Russland. Die Nachfrage ist um 17 Prozent eingebrochen. Auch in Südamerika und Indien ging die Nachfrage zurück. Besser läuft es hingegen in der Euro-Zone und den USA.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Aufträge der Industrie erreichen Vorkrisen-Niveau

Die deutsche Industrie erhält wieder mehr Aufträge. Die Bestellungen steigen um 4,2 Prozent, das ist das größte Auftragsvolumen seit April 2008. Die Nachfrage nach Maschinen und Autos steigt langsam wieder. Im Maschinenbau bleibt die Gefahr von Stellenabbau und Umstrukturierungen dennoch bestehen, da das Wachstum überwiegend durch den schwachen Euro ausgelöst wird.

BMW muss Händler-Netz in China mit Geld-Spritze stützen

Im Streit um zu hohe Verkaufsziele muss BMW seinen Händlern in China mit 685 Millionen Euro unter die Arme greifen. Nachfrage und Preise für neue Luxuskarossen in China sinken. Die Händler bleiben auf den Verlusten sitzen.

Umsatzeinbruch im Einzelhandel kann in die Rezession führen

Die Einnahmen des Einzelhandels sind im September um 2,9 Prozent eingebrochen. Das ist der stärkste Einbruch seit sieben Jahren. Der Umsatz mit Bekleidung sinkt am stärksten. Experten befürchten, dass die nachlassende Kauflaune Deutschland in die Rezession führen könnte.

Deutsche Industrie so schwach wie zuletzt vor fünf Jahren

Die Aufträge der deutschen Industrie sind so stark eingebrochen wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Die Nachfrage aus dem Ausland fiel im August um 8,4 Prozent. Die Aufträge aus der Euro-Zone nahmen um 5,7 Prozent ab, die aus dem Rest der Welt um 9,9 Prozent. Experten halten eine Rezession auch in Deutschland für immer wahrscheinlicher.

Opel muss 500 Stellen in Russland streichen

Die Produktion im russischen Opel-Werk in Sankt Petersburg geht zurück. 25 Prozent aller in dem Werk beschäftigten bekommen eine Abfindung, teilte die GM-Tochter mit. Die Russland-Sanktionen führen zu einem Einbruch der Nachfrage. Die Verunsicherung bei den Russen ist groß, Anschaffungen für Neufahrzeuge werden aufgeschoben.

Anzahl der Industrie-Mitarbeiter steigt auf 10-Jahres-Hoch

Trotz der schwachen Auftragslage der Industrie im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben. Das Bundesamt für Statistik zählt den höchsten Stand des Industrie-Personals seit Beginn der Aufzeichnungen vor über zehn Jahren.

Kaum Nachfrage: Nissan will Produktion von Batterien für E-Autos senken

Nissan will die Batterieproduktion für E-Autos zurückfahren. Künftige Modelle sollen mit billigeren Batterien des südkoreanischen Anbieters LG Chem bestückt werden. Das könnte bei Nissan zu hohen Abschreibungen führen. Die Kunden sind noch nicht von elektrischen Antriebsarten überzeugt und halten sich mit dem Kauf zurück.

Deutsche Firmen steigern Produktion kaum noch

Im Juni hat sich die Produktion nach dem Einbruch aus dem Vormonat kaum erholt. Das Wachstum beträgt 0,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal insgesamt schrumpfen. Neben geopolitischen Risiken ist die schwache Nachfrage aus der Euro-Zone der Hauptgrund für die schwache Konjunktur.

Russland-Sanktionen führen zu stärkstem Auftragsminus seit 3 Jahren

Die Aufträge deutscher Firmen sinken im Juni um 3,2 Prozent. Nicht nur geopolitische Risiken infolge der Russland-Sanktionen sorgen für Zurückhaltung bei den deutschen Industrieunternehmen. Die Nachfrage aus der Euro-Zone brach um 10,4 Prozent ein. Die Wirtschaftskrise im Euro-Raum ist noch nicht vorüber.