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Nahles

Rentenniveau droht weiter zu sinken

Beim Rentenniveau droht in den nächsten 30 Jahren ein Absturz um mehr als sechs Prozentpunkte, wenn nicht gegengesteuert wird. Das Bundesarbeitsministerium verbreitete am Mittwoch in Berlin Berechnungen, wonach das Rentenniveau bis 2045 von derzeit 47,8 Prozent eines Durchschnittslohns auf etwa 41,6 Prozent sinken könnte.

Nahles will Anspruch von EU-Bürgern auf Sozialhilfe beschränken

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will den Anspruch von EU-Ausländern auf Sozialhilfe in Deutschland deutlich beschränken. Die geplante Gesetzesverschärfung solle eine mögliche Zuwanderung ins Sozialsystem erschweren, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Fahimi gibt Amt als SPD-Generalsekretärin auf

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi wird nicht wieder für dieses Amt kandidieren. Sie wechselt stattdessen als Staatssekretärin und Nachfolgerin von Jörg Asmussen ins Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD).

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Insolvenzgeldumlage: Wirtschaft soll entlastet werden

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will die Insolvenzgeld-Umlage absenken und damit Arbeitgebern unter die Arme greifen. Arbeitgeberverbände fordern jedoch eine deutlichere Senkung als die von Nahles geplant.

Bürokratie hemmt Innovation und treibt Kosten

Mindestlohn, Ausschreibung, Dokumentationspflichten - der deutsche Mittelstand leidet zunehmend unter der Bürokratie. Vor allem kleine Unternehmen sind oft mit den Anforderungen überfordert. Bis zu 20 Prozent der Arbeitszeit mach die bürokratischen Pflichten aus.

Nahles: Digitales Zeitalter erfordert flexible Arbeitszeit

Das Arbeitsministerium sieht Bedarf für die Anpassung der Arbeitszeit-Grenzen an die digitalen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Feste Arbeitszeiten werden durch Emails und Smartphones aufgeweicht. Neue Erwerbsformen entstehen: So könnten Crowdworker bald rentenversicherungspflichtig werden.

Bürokratiebremse: Für neue Regeln werden alte abgeschafft

Das Kabinett will am Mittwoch Bürokratiebremse beschließen. Unternehmen sollen bei neuen Vorschriften gleichzeitig von alten Vorschriften entlastet werden. In Deutschland sind 17.200 Einzelregelungen für Bürger und Wirtschaft registriert.

Wirtschaft warnt vor Kostenflut durch Rente mit 63

Die deutsche Wirtschaft warnt vor einer Kostenexplosion wegen der großen Nachfrage nach der Rente mit 63. Beitragszahler und Unternehmen müssen bis zum Jahr 2030 insgesamt fast 50 Milliarden Euro aufbringen, so der DIHK.

CSU will Bürokratie-Regeln beim Mindestlohn aussetzen

Die CSU besteht auf ein „Kontroll-Moratorium“ beim Mindestlohn. Das würde bedeuten, dass Unternehmen die bürokratischen Dokumentations-Regeln vorerst nicht einhalten müssten. Die Bestätigung von Arbeitsministerin Andrea Nahles steht allerdings noch aus.

Bundesregierung setzt Mindestlohn für Transit-Lkw-Fahrer aus

Die Bundesregierung muss beim Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer zurückrudern: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat die Regelung ausgesetzt, um europarechtliche Fragen zu klären. Offenbar wurden diese Fragen vor dem Gesetz nicht ausreichend geprüft.

BDA-Kramer: Regierung verrechnet sich bei Rente um 40 Milliarden Euro

Die Rentenreform wir deutlich teurer, als die Regierung zu geben mag. BDA-Präsident Ingo Kramer spricht von 40 Milliarden Euro, die die Große Koalition in ihren Rechnungen vernachlässigt haben. Die Grünen werfen Arbeitsministerin Andrea Nahles vor, Informationen nicht rechtzeitig preis zu geben.

Beamte werfen Koalition bei Tarifeinheit „politische Feigheit“ vor

Die Beamten kritisieren den Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles zur Tarifeinheit. Streikrechte und Organisationsfreiheit dürften nicht eingeengt werden. Zudem werde das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern. Künftig sollen der Koalition zufolge nur die Gewerkschaften mit den meisten Mitgliedern das Sagen bei Tarifverhandlungen haben. Kleine Gewerkschaften und Berufsgruppen sehen sich in ihrer Existenz gefährdet.

Mindestlohn: Steigende Lohnkosten belasten kleine Unternehmen

Forscher des IMK sagen den Deutschen spürbar anziehende Einkommen voraus. Für kleine Betriebe können die steigenden Lohnkosten jedoch Schwierigkeiten bereiten. Der erhoffte Auftrieb durch eine gesteigerte Binnen-Nachfrage ist keineswegs sicher.

Mindestlohn soll alle zwei Jahren angehoben werden

Der gesetzliche Mindestlohn wird wohl 2016 über die bisher aktuellen 8,50 Euro pro Stunde steigen. Die Koalition will die Lohnuntergrenze alle zwei Jahre anpassen. Die Reform soll Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden.

SPD-Nahles besteht auf Mindestlohn für Praktikanten

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles weist Forderungen aus der Union nach Änderungen beim Mindestlohn zurück. Auch Rentnern, Minijobbern und Praktikanten will Nahles verbieten, für weniger als 8,50 Euro Stundenlohn zu arbeiten. So wolle sie die Betroffenen davor schützen, ausgenutzt zu werden.

CDU fordert Änderungen beim gesetzlichen Mindestlohn

Der Wirtschaftsflügel der CDU fordert weitreichende Änderungen am Gesetzesentwurf der SPD. Der geplante Mindestlohn solle nicht für für Rentner, Praktikanten und studentische Hilfskräfte gelten, so die CDU. Die Lohnuntergrenze von 8,50 soll ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Große Koalition einigt sich bei Rentenreform

Die Fraktionsspitzen von Union und SPD haben sich auf einen Gesetzentwurf zur Rentenreform geeinigt. Mit Kosten von 160 Milliarden Euro bis 2030 ist es teuerste Vorhaben der Großen Koalition. Die Grünen warnen vor Altersarmut. Zudem verschiebe die Reform die Kosten auf die nächsten Generationen.

Forscher: Mindestlohn führt nicht aus der Hartz-IV-Falle

Nicht einmal jeder 20. Aufstocker könnte den Bezug von Hartz-IV beenden, wenn er einen Job mit Mindestlohn annimmt. Das verfügbare Einkommen steigt monatlich um lediglich 10 bis 12 Euro. Der Grund: Die wenigsten Hartz-IV-Bezieher arbeiten in Vollzeit. Der Staat spart durch die Einführung jedoch bis zu 3 Milliarden Euro pro Jahr.

Mindestlohn für Langzeitarbeitslose gilt erst nach 6 Monaten

Wenn Langzeitarbeitslose einen Job annehmen, darf ihr Gehalt für sechs Monate unterhalb des Mindestlohns liegen. Die Regelung benachteiligt die Langzeitarbeitslosen, die es ohne Zuschüsse aus eigener Kraft in den Arbeitsmarkt schaffen.