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Österreich

Kärnten will 1,2 Milliarden Euro für Hypo-Schuldenrückkauf aufbringen

Im Streit mit den Gläubigern der Krisenbank Hypo Alpe Adria hat Kärnten angeboten, 1,2 Milliarden Euro zum Schulden-Rückkauf beizutragen. „Das ist das Maximum unserer Möglichkeiten. Mehr geht nicht und mehr gibt es nicht“, so die Finanzreferentin des österreichischen Bundeslands. Eine Gläubiger-Gruppe hatte jüngst erklärt, man wolle das Geld komplett zurück, könne Kärnten für die Rückzahlung aber mehr Zeit geben.

Stadt Wien will Ausstieg aus Franken-Krediten

Wien will aus den Franken-Krediten stückweise aussteigen und diese in Euro konvertieren. Die Stadt hält ein Drittel ihrer Schulden in Franken und fürchtet eine Schulden-Explosion, wenn der Euro noch weiter fallen sollte. Die einfachen Bürger werden dagegen von der Republik Österreich nicht gerettet.

Deutschland ist kein Land der Kleinstunternehmen

Der Mittelstand ist in ganz Europa ein wichtiger Arbeitgeber. Tatsächlich aber unterscheiden sich die Mittelständler in ihrer Größenordnung erheblich je nach Land. In Deutschland ist jeder fünfte Beschäftigte in einem Kleinstunternehmen angestellt, in Griechenland ist es mehr als jeder zweite. Hierzulande ist der Anteil der Kleinstunternehmen an der Wirtschaft geringer als der EU-Durchschnitt.

Österreich verliert den Steuerwettbewerb

Mehr als jeden zweiten verdienten Euro müssen Österreichs Unternehmen an den Staat abgeben. Damit und mit der Zeit, die ein Unternehmen für die steuerliche Buchführung aufwenden muss, ist Österreich im internationalen Steuerwettbewerb abgerutscht.

Österreichs Onlinehandel wächst schneller als Deutschlands

Im vergangenen Jahr haben die Top-250-Onlineshops aus Österreich ein zweistelliges Wachstum vorweisen können. Damit fiel das Wachstum einer Studie zufolge deutlich größer aus als in Deutschland. Der Markt sei hoch dynamisch.

Heta-Gläubigergruppe will Kärnten mehr Zeit geben

Die Heta-Gläubigergruppe will Kärnten mehr Zeit geben, damit das Bundesland seinen finanziellen Forderungen nachkommen kann. Die Behauptung des Bundeslandes Kärnten, es sei „überschuldet“ und nicht in der Lage die Forderungen zu bedienen, weist die Gruppe als „unrichtig“ zurück.

Österreich will Innovationshochburg werden

Österreichs Regierung das Land in Sachen Innovation und Forschung im EU-Vergleich an die Spitze bringen. Mit der so genannten Open Innovation Strategie soll das Land innerhalb von 15 Jahren sogar der weltbeste Standort für die Entwicklung von Innovationen werden.

Österreicher kaufen mehr Autos mit alternativen Antrieben

In den ersten zehn Monaten des Jahres sind die Neuzulassungen für Diesel-Fahrzeuge und Autos mit alternativen Antrieben gestiegen. Vor allem die Hybridautos haben sich größerer Beliebtheit erfreut. Allerdings kann Österreich in Sachen Öko-Autos noch einiges von der Türkei lernen.

Russland-Sanktionen belasten Österreichs Wirtschaft

Die österreichische Exportwirtschaft muss in diesem Jahr mit erheblichen Rückgängen bei den Ausfuhren in die Schwellenländer rechnen. Neben der wirtschaftlichen Abkühlung in China und der Rezession in Brasilien belasten vor allem die anhaltenden Russland-Sanktionen die österreichischen Unternehmen.

Hypo Alpe-Adria: Österreich und Bayern einigen sich auf Milliarden-Vergleich

Im Streit um die österreichischen Pleite-Bank Hypo Alpe-Adria haben sich Bayern und Österreich auf einen Vergleich geeinigt. Österreich hat 1,23 Milliarden Euro an Bayern überwiesen, so Finanzminister Söder. Ursprünglich hatte Bayern das Doppelte der Summe gefordert.

Österreichs Lebensmittelbranche setzt auf China

Trotz der wirtschaftlichen Abkühlung sieht die österreichische Landwirtschaft für sich in China einen Wachstumsmarkt. Das steigende Einkommen der chinesischen Bevölkerung und der wachsende Mittelstand würden dazu ebenso beitragen wie die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre.

Schulden und Arbeitslosigkeit belasten Österreichs Wirtschaft

In ihrer neuen Herbstprognose bemängelt die EU-Kommission die Höhe der österreichischen Staatsschulden. Gerade das Renten- und Gesundheitssystem sind für steigende Ausgaben verantwortlich. Aber auch die steigende Zahl der Arbeitslosen und das geringe Wirtschaftswachstum seien problematisch.

Daimler steigt ins österreichische Finanzgeschäft ein

Das Geschäft für Daimler in Österreich läuft gut. Um das Wachstum fortzusetzen, startet das Unternehmen nun die Mercedes-Benz-Bank in Österreich. Damit können erstmals auch Kredite vergeben werden. Das könnte angesichts angeschlagener nationaler Banken ein wachsendes Geschäft werden.

Mogherini warnt vor „Zerfall“ Europas

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat vor einem „Zerfall Europas“ gewarnt, sollte keine gemeinsame Antwort auf die Flüchtlingskrise gefunden werden. Für die EU-Spitzenfunktionäre ist Europa deckungsgleich mit der EU. Daher kann man aus der Wortmeldung eine ernste Sorge ablesen. Sollten sich...

Krisenangst beflügelt Österreichs Tourismus

Sowohl für die bisherigen Monate des Kalenderjahres als auch im September ganz konkret hat die Tourismusbranche einen deutlichen Zuwachs erhalten. Die Krisensituationen weltweit sorgen für einen Aufschwung europäischer Länder als Ferienziele.

40 Prozent der Online-Werbung wird nie gesehen

Die Ausgaben von Unternehmen in Online-Werbung nehmen stetig zu. Immer mehr Kunden hoffen die Unternehmen im Internet zu erreichen. Dafür bezahlen sie viel Geld. Doch oft ist es rausgeschmissenes Geld: 40 Prozent der Online-Werbung in Deustchland sieht niemand.

Russland droht Österreich mit Steueroasen-Liste

Russland hat Österreich neben 118 weiteren Ländern auf die vorläufige Liste der Steueroasen gesetzt. Wird die Liste im November von den Behörden bestätigt, droht russischen Unternehmen in Österreich eine doppelte Besteuerung. Das bedroht auch die österreichische Wirtschaft.

Staatshilfe benötigt: Österreichs Mittelstand schlägt Alarm

Statt Milliarden in die Banken zu stecken und Kleine und Mittlere Unternehmen bei der Kreditvergabe zu vernachlässigen, müsste die Regierung neue Fördermittel freimachen, kritisiert der Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender. Mit Großbritannien und Griechenland seien die kleinen Unternehmen in Österreich Schlusslicht, wenn es um eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gehe.

Österreichs Industrie kritisiert Zwangsrabatt für Pharmabranche

Um die Krankenkasse zu entlassen, soll die Pharmabranche zu Rabatten genötigt werden. Das könnte die Branche Millionen zusätzlich kosten. Der angeschlagene Standort Österreich würde sich damit selbst gefährden. Die Pharmaindustrie würde sich bei einem derartigen Gesetz mehrmals überlegen, ob sie in Österreich investiert.

Österreichs Bankensystem in der Krise

Die österreichischen Banken stehen vor großen Problemen. Die Schwierigkeiten in den osteuropäischen Nachbarländern halten an, das Finanzloch der Heta steigt stetig, Raiffeisen muss seine Kosten senken und die Bank Austria sitzt auf unkündbaren Mitarbeitern. Hinzu kommen Startups, die das Kreditkartengeschäft der Banken bedrohen. Dem Wifo zufolge wackelt jeder dritte Bankenjob.