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Österreich

Österreich: Schuldenstand der Stadt Wien nicht zu bändigen

Wien steckt in der Schuldenfalle. Sobald die Zinsen für geliehenes Geld wieder steigen, könnte die Situation eskalieren. Die Regierung versucht indes, den Bürgern die Situation durch Manipulation der Schulden- und Arbeitslosenstatistik schön zu reden.

Österreich: Wiener Immobilien-Markt besonders umsatzstark

Obwohl 40 Prozent der Wiener eine Immobilie besitzen, ist das Wissen über die rechtlichen Details lückenhaft. So wissen nur zwei Drittel der Wiener, dass der Eigentümer einer Immobilie im Grundbuch eingetragen werden muss.

Offshore-Verdacht: Raiffeisen-Chef Stepic tritt zurück

Der Vorstandsvorsitzende Herbert Stepic hat sein Amt niedergelegt. Stepic soll zwei Briefkastenfirmen in Singapur besessen und über diese drei Wohnungen gekauft haben. Die Finanzmarktaufsicht hat bereits eine Überprüfung der Geschehnisse angekündigt.

Lobby-Erfolg: Bundestag beschließt neues Energie-Gesetz

Die RWE-Lobby hat in Berlin ein neues Gesetz auf die Reihe gebracht, das den Kohlekraftwerken von RWE sehr entgegenkommt. Die Regierung Merkel hat in der Energiepolitik zwischen Diktatur (Atomausstieg), Ideologie (Erneuerbare) und Pleitestaat (kein Smart-Grid) laviert. Viel schlechter geht es nicht.

Österreich: Pleitebanken machen Finanzministerin Fekter zu schaffen

Die Angebote für den Verkauf der Bank sind dem Finanzministerium nicht hoch genug. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung. Wenn Kommunalkredit und Hypo Alpe Adria nicht bis Jahresende verkauft werden können, müssen die Steuerzahler womöglich für weitere Milliarden auskommen, die den Pleitebanken fehlen.

Österreich: Bank Austria gibt Bankgeheimnis auf

Als erster Banker rückt der Chef der Bank Austria vom Bankgeheimnis ab. Klare Spielregeln sollen Datenschutz sicherstellen. Cernko ist für die Bankenunion: Nicht nur Aktionäre, sondern auch Sparer sollen in Zukunft für das Scheitern der Banken aufkommen.

Bienen-Sterben: Künstliche Biene ist immun gegen Pestizid-Einsatz

Künftig könnten künstliche Bienen die Aufgabe der natürlichen Tiere übernehmen. Solche Drohnen entwickeln gerade Forscher in den USA. gelingt das Projekt, steht dem uneingeschränkten Einsatz von Pestiziden nichts mehr im Wege. Logische Folge der Weiterentwicklung wäre dann den Drohnen-Mensch. Mit ihm hätten die Behörden überhaupt keine Probleme mehr.

Panne im Strom-Netz: Österreich entgeht knapp dem Blackout

Aufgrund einer plötzlichen Datenflut wurden die Steuerungszentralen des österreichischen Stromnetzbetreibers APG vorübergehend lahmgelegt. Die Stromversorgung in Österreich geriet in Gefahr. Der Vorfall zeigt: Die Stromversorgung hängt in Österreich an einem seidenen Faden.

Zu hohe Steuern: Schattenwirtschaft in der EU boomt

Die hohe Steuerlast in der EU treibt die Schwarzarbeit in Europa in die Höhe. Mit den verschärften Methoden zur Steuereintreibung dürfte die EU jedoch nicht zu Mehreinnahmen kommen. Die Schattenwirtschaft wird wie in Südeuropa zunehmen, weil viele Unternehmen erst recht in die Schwarzarbeit getrieben werden.

Österreich: Neuer Generalsekretär im Wirtschafts-Ministerium

Im Herbst wählt Österreich ein neues Parlament. Der österreichische ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat dennoch kurzfristig seinen langjährigen, treuen Mitarbeiter Harald Kaszanits zum Generalsekretär des Ministeriums berufen. Ein Posten, den es zuletzt 2008 in diesem wichtigen Ministerium gegeben hat.

EZB: Zinssenkung soll schwache Wirtschaft wiederbeleben

Die Zinsen für neues Geld könnten schon nächste Woche herabgesetzt werden. Die EZB will den Leitzins infolge der schwachen konjunkturellen Entwicklung senken. Insbesondere die Wirtschaftsflaute in Deutschland spricht dafür.

Österreich: Immobilien-Preise in Wien explodieren

In Wien sind die Preise bei gebrauchten Eigentumswohnungen seit dem Jahr 2000 regelrecht explodiert. Analysten wollen keine Blase sehen, sondern sprechen von der Umorientierung der Investoren. So kann man eine Blase auch nennen.

Standard&Poor´s will höhere Rücklagen für Österreichs Banken

Standard & Poor's spricht eine unmissverständliche Warnung an die österreichischen Sparer aus: Für die Rating-Agentur sind die Rücklagen der österreichischen Banken genau so schwach wie in Irland, Italien oder Frankreich.

Van Rompuy: „Steuer-Flucht ist unfair“

Die EU plant den Informations-Austausch von Kontodaten innerhalb der EU und mit anderen Ländern. Der Präsident der Schweiz ist dagegen. Es gebe keinen Grund, warum sich die Schweiz daran beteiligen sollte. Dies sei ein „gefährlicher Moment“ für sein Land.

Eurobonds: Südländer sparen, Deutschland trägt die Kosten

Die Einführung von Eurobonds würde den Deutschen 200 Milliarden Euro an Mehrkosten bescheren. Frankreich und Luxemburg kämen glimpflich davon, auch für Österreich und die Niederlande wären Eurobonds eine teure Angelegenheit.

Trotz Energie-Überschuss: Strompreise sinken nicht

Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

Österreich: Konzerne treiben Mobilfunktarife in die Höhe

Die vier großen Mobilfunkanbieter, darunter auch Telekom Austria, wollen ihre Tarife in Zukunft an das jeweilige Datenvolumen der Nutzer ausrichten. Der Ertrag pro Kunde ist in den letzten Jahren um über 50 Prozent gesunken. Die Gewinne der Anbieter sollen dadurch wieder steigen.

Österreich: Gerichtshof winkt ESM durch

Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat die Anträge der Kärntner Landesregierung zum ESM als „unbegründet“ zurückgewiesen. Der ESM verstoße nicht gegen die Verfassung des Landes. Es gebe beispielsweise keine unzulässige Übertragung von nationalen Hoheitsrechten auf den ESM.

Österreich: Post profitiert vom Internet

Noch nie waren in Österreich so viele Pakete unterwegs wie heute. Davon profitiert die Post und erhöht ihre Dividende. Sie kann es verkraften, dass die E-Mail dem herkömmlichen Brief Konkurrenz macht

Österreichischer Automarkt bricht ein: Minus 12 Prozent im Februar

Im Februar gingen in Österreich die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent zurück. Fast 3.000 Fahrzeuge wurden weniger verkauft. Selbst eine Rabatt-Schlacht verpuffte ohne Wirkung.