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Pleite

Pleiterisiko Kleinfirma: Viele Einzelunternehmer betroffen

Während die Insolvenzzahlen bei Unternehmen in Deutschland insgesamt seit Jahren sinken, rutschen immer mehr Klein- und Kleinstfirmen in die Pleite. Besonders junge Unternehmer geraten oft in wirtschaftliche Schieflage.

Wasser und Lebensmittel auf gestrandeten Hanjin-Schiffen werden knapp

Auf den auf hoher See ankernden Containerschiffen der insolventen Hanjin-Reederei werden Wasser und Nahrungsmittel knapp. Die meisten Häfen verweigern eine Einfahrerlaubnis, weil sie fürchten, auf den Kosten sitzenzubleiben. Unterdessen haben sich erste von Südkorea ins Spiel gebrachte Rettungskredite als zu klein erwiesen.

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Schlecker

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen den Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker wegen vorsätzlichen Bankrotts erhoben. Der 71 Jahre alte Schlecker und weitere Familienmitglieder sollen kurz vor der Schlecker-Pleite Millionen beiseite geschafft haben, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte.

Österreich lässt Gläubiger stehen: Pleite rechtlich nicht möglich

Das Angebot Österreichs an die Heta-Gläubiger ist gescheitert. Eine Insolvenz Kärntens schließt der Finanzminister dennoch aus, weil die rechtliche Grundlage für so eine Pleite fehle. Das Land stellt sich auf einen jahrelangen Rechtstreit ein.

Flughafen BER: Erneute Verschiebung wegen Imtech-Pleite

Die Flughafengesellschaft BER erwartet nach der Pleite der Bautechnik-Firma Imtech-Deutschland weitere Verzögerungen beim Starttermin. Es sei bereits klar, dass die Insolvenz Auswirkungen auf den geplanten Bau-Abschluss 2016 habe, so Geschäftsführer Mühlenfeld. Teile der Imtech-Belegschaft seien bereits am Freitag nicht zur Arbeit erschienen.

Griechenland: Zahlreiche Unternehmen stehen vor dem Aus

Nach der vorläufigen Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott droht nun in der Wirtschaft eine Pleitewelle. Seit Wochen sind Kapitalverkehrskontrollen in Kraft und geben den Unternehmen kaum mehr Möglichkeiten zu agieren.

Hellas-Pleite würde erst später auf Deutschland durchschlagen

Eine Staatspleite Griechenlands hätte nach Angaben aus der Bundesregierung kaum akute Folgen für den Haushalt. Künftige Zahlungsausfälle würden den Bundeshaushalt gestreckt über viele Jahre belasten. Die Rückzahlung der Kredite beginnt im Jahr 2020.

Ifo: EZB stützt Griechenlands Position

Die Notkredite der Europäischen Zentralbank haben die Verhandlungsposition der griechischen Regierung mit den Gläubigern gestärkt. Ohne die Gelder der EZB wäre eine Drohung von Seiten Griechenlands nie möglich gewesen, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die Notkredite lasen den Grexit für die Eurozone immer teurer werden.

Griechenland will EZB mit ESM-Geld bedienen

Nach dem IWF-Konto will Griechenland nun auch den ESM nutzen, um Kredite zu begleichen. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will mit ESM-Geldern die fälligen, griechischen Anleihen im Portfolio der EZB auszahlen. Sobald es ein neues Abkommen mit den internationalen Kreditgebern gebe, werde Griechenland das Geld wieder in den ESM einzahlen.

Solarfirma Capital Stage will insolvente Prokon übernehmen

Capital Stage hat ein verbindliches Angebot für knapp 95 Prozent der Firma Prokon abgegeben. Die verbleibenden Anteile sollten durch einen weiteren Investor übernommen werden. Prokon hatte Anfang 2014 Insolvenz angemeldet.

Konkurs-Recht: Schweizer Regierung will Missbrauch einschränken

Das Schweizerische Konkursrecht kann dazu missbraucht werden, Firmen gezielt in den Abgrund treiben. Wenn die Kassen leer sind, werden die Verfahren eingestellt. Schwarze Schafe müssen kaum mit rechtlichen Belangen rechnen. Die Schweizerische Regierung kündigt Änderungen an.

Österreich: Hypo-Fiasko treibt Kärnten in die Pleite

Die Schulden der ehemaligen Pleite-Bank Hypo Alpe Adria stellt das österreichische Bundesland Kärnten vor den finanziellen Kollaps. Ohne finanzielle Unterstützung von außen ist Kärnten pleite. Österreich will daher auch die ehemalige Hypo-Mutter BayernLB zur Kasse bitten.

Russland will Handel mit Ukraine einschränken

Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew kündigt an, dass Russland die Wirtschaft der Ukraine künftig nicht mehr stützen werde. Eine Beschränkung des bilateralen Handels könnte der Ukraine einen Schaden von 15 Milliarden Euro zufügen. Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk sucht Hilfe bei der EU. Die Ukraine kämpft gegen die Staatspleite.

Schwierige Verhandlungen: Verdi will Karstadts „Tarifpause“ beenden

Vor den Verhandlungen über neue Tarife für die Karstadt-Mitarbeiter zeichnet sich Streit ab. Verdi will Arbeitsplätze retten und eine Rückkehr in die Tarifbindung erreichen. Arbeitnehmer kritisieren den neuen Karstadt Eigner Rene Benko für ein „Paket der Grausamkeiten“: Benko muss etliche Filialen schließen und tausende Stelle streichen.

Experten: Österreich agierte bei Hypo alternativ- und strategielos

Das Fiasko im Zusammenhang mit der Pleitebank Hypo Alpe Adria hätte für Österreich verhindert werden können. Doch die Entscheidungsträger haben sich nicht richtig über die Risiken informiert. Hätte Österreich die Bank nicht von der BayernLB zurückgekauft, müsste Deutschlad heute das Milliardengrab verwalten.

Zahl der Firmenpleiten soll 2015 wieder steigen

Die Ukraine-Krise und die schwache Entwicklung der Wirtschaft im Euro-Raum führen zu einer steigenden Anzahl von Firmenpleiten in Deutschland. Besonders hoch ist das Risiko in der Papierbranche und in der Logistik. Die größten Industriezweige Deutschlands – Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronik- und Chemiebranche – müssen mit sinkenden Gewinnen rechnen.

Wowereit-Rücktritt: Größenwahn bis zum bitteren Ende

Gewohnt fröhlich präsentierte Klaus Wowereit bei seiner Rücktritts-Pressekonferenz das nächste Groß-Projekt: Die Pleite-Stadt Berlin solle sich für Olympische Spiele bewerben. Es ist erstaunlich, dass Wowereit trotz des Milliardenschadens, der unter seiner „Aufsicht“ beim BER angerichtet wurde, noch die Chuzpe hat, ein weiteres Projekt des Größenwahns vorzuschlagen.

Ukraine bankrott: IWF-Gelder für Schuldendienst umgeschichtet

Die Regierung in Kiew hat mitgeteilt, die vom IWF ausbezahlten Kredite für die Rückzahlung von Staatsschulden nutzen zu wollen. Das Geld der zweiten Tranche, etwa 1,4 Milliarden US-Dollar, soll in das öffentliche Defizit und an die Nationalbank fließen. „Wir brauchen dieses Geld, um Schulden zurückzuzahlen“, so der Finanzminister. Das Land steht kurz vor dem Staatsbankrott.

Spanischer Internet-Anbieter steht wegen Bilanz-Betrug vor Konkurs

Der spanische WiFi-Anbieter Gowex steht vor der Pleite. Ex-Firmen-Chef Jenaro Garcia Martin räumte vor seinem Rücktritt am Sonntag ein, dass er die Bilanzen seit vier Jahren gefälscht habe. Gowex galt in Spanien noch bis vor wenigen Tagen als Erfolgs-Story.

Opel einigt sich mit IG Metall über Abfindung für Mitarbeiter

Die Verhandlungen über eine Abfindung für die über 3.000 Beschäftigten bei Opel sind vorbei. Opel konnte sich mit der IG-Metall auf einen Sozialtarifvertrag einigen. Die Kosten liegen mindestens bei 500.000 Euro.