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Privatsphäre

Unternehmen reagieren nach Hacker-Angriff zu langsam

Die Reaktionszeit nach Cyber-Angriffen muss so kurz wie möglich gehalten werden. Viele Unternehmen sind zu langsam. Das ermöglicht Hackern, innerhalb des gehackten Netzwerks für Tage, Wochen oder sogar Monate aktiv sein.

Regierung will Telefonate und Internetdaten der Bürger für zehn Wochen speichern

Die Vorratsdatenspeicherung nimmt konkrete Züge an: Justiz- und Innenministerium einigen sich auf einen Entwurf, nachdem sämtliche Kommunikationsdaten der Bürger für 10 Wochen gespeichert werden. Sie legen damit den Grundstein für eine Überwachung der Bürger.

Facebook wehrt sich gegen Datenschutz-Klage in Wien

Ein Student setzt Facebook mit einer Datenschutzklage in Wien unter Druck. Der Vorwurf: Facebook spioniere die Gewohnheiten seiner Nutzer aus und gebe persönliche Daten weiter. Die Sammelklage des Österreichers hat bereits 25.000 Unterstützer.

Austausch von Steuerdaten geschieht ohne Kenntnis der Bankkunden

Die Schweiz und die EU starten ab 2018 mit dem Austausch von Steuerdaten. Die Maßnahme soll das Vertrauen in den Finanzstandort der Schweiz stärken. Doch die Bankkunden werden nicht darüber informiert, was mit ihren Daten geschieht und wann sie an welche Institutionen verschickt werden.

Verfassungsschutz überwacht Handys immer öfter mit „stillen SMS“

Die Zahl der Handy-Überwachungen durch den Verfassungsschutz ist deutlich angestiegen. Im zweiten Halbjahr 2014 wurden drei Mal mehr Handys überwacht als in der ersten Jahreshälfte. Der Verfassungsschutz setzt dabei „stille SMS“ ein, die nicht auf dem Display des Handy-Besitzers angezeigt werden.

Vorratsdatenspeicherung zur Terrorismus-Abwehr schränkt Grundrechte ein

Das Justizministerium arbeitet an einer Verschärfung des Gesetzes zur Terrorabwehr. Auch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung ist im Gespräch. Es könnte zu einer Einschränkung der Grundrechte kommen, um herausfinden zu können, wer in Krisenregionen wie Irak oder Syrien reist.

Facebook droht Bußgeld wegen neuer AGB

Facebook droht in Deutschland ein Bußgeld wegen der Verwertung von Kundendaten. Laut AGB-Änderung übermittelt das Netzwerk seine Daten auch an Tochterunternehmen wie Whatsapp. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Casper will dies per Anordnung untersagen.

Neue AGB: Facebook wertet Surfverhalten für personalisierte Werbung aus

Die Bundesregierung kritisiert die neueste Änderung der Datenschutzbestimmungen von Facebook. Darin wertet der Internetkonzern die besuchten Webseiten der Nutzer aus, um personalisierte Werbung auf seinem Portal zu schalten. Auch der aktuelle Standort des Nutzers soll dafür verstärkt verwendet werden.

Die neue Identität: Online-Reputation ist wichtiger als Geld und Macht

Die Identität im Internet wird wichtiger als privates Vermögen oder Einfluss. Ähnlich wie beim Kreditrating bekommen persönliche Informationen einen Wert zugewiesen, mit dem gehandelt wird. Wer sich online falsch präsentiert, riskiert zur persona non grata zu werden. Diese Tatsache ist längst zum Geschäftsmodell geworden, indem Unternehmen den Online-Ruf ihrer Kunden aufhübschen.

Merkel will Vorratsdaten-Speicherung umsetzen

Nach den Anschlägen in Paris spricht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung aus. Die SPD wirft der Kanzlerin Aktionismus vor. Die CDU nutze die Ereignisse der vergangenen Tage, um die Einführung eines neuen Überwachungsinstrumentes zu beschleunigen.

Facebook kennt Nutzer besser als Familienangehörige

Eine Analyse der Facebook-Likes ergibt, dass Computer bei der psychologischen Einschätzung einer Testperson besser abschneiden, als Familienangehörige. Das zeigt den Fortschritt künstlicher Intelligenz auf und beweist, dass Computer auf individuelle und emotionale Bedürfnisse der Menschen eingehen können.

Mittelstand arbeitet nicht in der Cloud

Das Speichern von Daten in der Cloud ist für deutsche Unternehmen unattraktiv. Rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung und die Gefahr vor Datendiebstahl sind Gründe dafür. Fast nirgendwo sonst in Europa sind Unternehmen der Technologie gegenüber so skeptisch.

Regierung beschließt Meldepflichten bei Hacker-Angriffen

Das Kabinett will IT-Sicherheit in Unternehmen erhöhen. Dazu werden für die deutsche Wirtschaft wichtige Sparten dazu verpflichtet, Hacker-Angriffe an die Behörden zu melden. Die Angaben sollen anonymisiert werden. Für Unternehmen steigen gleichzeitig die Kosten für IT-Sicherheit deutlich an.

Verkehrs-Chaos in Mailand: Stadt belohnt Busfahren mit GPS-Überwachung

Autofahrer in Mailand lassen sich eine GPS-Black Box in ihr Fahrzeug installieren. Damit kann die Stadt überprüfen, wer sein Auto stehen lässt und den Verkehr entlastet. Die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es dann umsonst. Mailand ist die Stadt mit dem größten Verkehrsaufkommen in Europa und Nordamerika.

US-Firma wirft Iran weltweite Hackerangriffe vor

Einer Studie zufolge könnten weltweit Energiekonzerne und Fluggesellschaften Opfer von großangelegten Hackerangriffen aus dem Iran gewesen sein. Die US-Firma Cylane warnt, die Hacker würden ein Risiko für die Weltsicherheitslage darstellen.

Die ganze Welt hat ein „Recht auf vergessen“

Google soll die Richtlinien, nachdem Nutzer die Löschung von Einträgen einfordern können, auf der ganzen Welt anwenden. Europas Datenschützer machen sich für ein „Recht auf Vergessen“ wie in Deutschland und Frankreich stark. Demnach solle Google Löschanträge auch auf Seiten mit der Endung „.com“ vornehmen.

Österreicher entwickeln Perso mit integrierter Kreditkarte

Mit dem neuen Personalausweis in Nigeria kann man bald auch einkaufen und Geld abheben. Das österreichische Unternehmen stattet die Ausweis-Karte mit einer Kreditkartenfunktion aus. Der Personalausweis könnte technisch um noch 14 weitere Anwendungen erweitert werden.

Austausch von Steuerdaten nimmt private Vermögen in den Fokus

Deutschland und mehr als 40 andere Länder wollen sich kommende Woche auf einen Standard der OECD zum automatischen Austausch von Steuerdaten einigen. Dabei geht es vor allem um private Vermögen. Der Datenaustausch betrifft Zinsen, Dividenden, Kontosalden, Einkünfte aus bestimmten Versicherungsprodukten, Erlöse aus Vermögensverkäufen und sonstige Einkünfte.

eCall: Auto-Verbände warnen vor Daten-Monopol

Mehrere Verbände warnen vor einem Daten-Monopol der Autohersteller durch die Einführung des Notrufsystems eCall. Bislang können Autofahrer nicht entscheiden, an wen sie ihre Daten übermitteln. eCall soll bei einem schweren Unfall automatisch den Rettungsdienst alarmieren, kann aber auch von Dienstleistern eingesetzt werden.

Behörden ermahnen Unternehmen: Email-Verschlüsselung mangelhaft

Datenschützer bemängeln ein niedriges Sicherheitsniveau in Unternehmen. Datenschutzbehörden haben daher über 700 Unternehmen schriftlich angemahnt. Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Email-Kommunikation angemessen zu verschlüsseln.