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Ratingagenturen

Teurer Brexit: Ratingagenturen stufen Großbritannien herab, Regierung kündigt Steuererhöhungen an

Die Briten müssen sich nach dem Brexit-Votum auf Steuererhöhungen und Einschränkungen bei den staatlichen Leistungen einstellen. Finanzminister George Osborne kündigte am Dienstag an, die Regierung werde einschneidende Schritte zur Sicherung der Finanzstabilität ergreifen müssen, um die Folgen des Votums für den EU-Austritt zu bewältigen. Auf eine Frage, ob das auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen einschließe, antwortete er im BBC-Radio: „Ja, absolut“.

Gesetz: Versicherungen müssen mehr Kapital vorhalten

Die Krise in der Versicherungsbranche ruft den Gesetzgeber auf den Plan. Versicherungsunternehmen in Deutschland müssen ab 2016 größere Kapitalpolster vorweisen. Die langanhaltende Niedrigzinsphase bringt Versicherungen in Bedrängnis.

Kein Triple A mehr: Moody’s stuft ESM herab

Bereits kurz nach seiner Einführung schwindet die Bedeutung des Rettungsfonds: Der europäische Rettungsschirm ESM ist kein Top-Investment mehr.

Manipulations-Verdacht: Rating-Agenturen sollen Schrottpapiere falsch bewertet haben

Anleger der Investmentbank Morgan Stanley haben durch Geschäfte mit faulen Krediten massive Verluste erlitten. Die Anleger werfen S&P und Moody's vor, die Schrottpapiere zu positiv bewertet zu haben. Nun müssen sich die beiden Rating-Agenturen deshalb vor Gericht verantworten.

Ratingagenturen als Auslöser der Schuldenkrise

„Nicht nachvollziehbare Herabstufungen europäischer Länder sind eine zentrale Ursache und Triebfeder der europäischen Schuldenkrise“. Das ist die Erkenntnis einer Studie der Universität St. Gallen. Viele europäische Länder seien seit 2008 anders beurteilt worden als andere Länder noch heute behandelt werden.

US-Ratingagentur stuft Deutschland von AA- auf A+ herab

Die Ratingagentur Egan-Jones hat die Bonität Duetschlands herabgestuft. Weil Deutschland mit seiner Fiskalpolitik zunehmend vom Rest Europas isoliert wird und ein Austritt Griechenlands aus dem Euro zusätzliche Belastungen bringen würde, bekommt es von der Ratingagentur nur noch ein A-Rating.

Moody’s kündigt weitere Herabstufungen für Euro-Staaten an

Griechen-Austritt und Spanien-Bailot werden Auswirkungen auf die Ratings aller europäischer Staaten haben, schreibt die Ratingagentur Moody's und kündigt eine Überprüfung aller bestehenden Ratings an. Damit könnte auch Deutschland seine Bestnote verlieren.

Banken wollen Rating-Agenturen weniger Informationen geben

Weniger ist mehr - so hoffen die europäischen Banken zumindest im Hinblick auf ihre eigenen Ratings. Sie wollen den drei großen Rating-Agenturen weniger Informationen geben. Damit könnte die Transparenz bei den Banken weiter leiden.

Zu viele kritische Fragen: Dänische Banken feuern Moody’s

Die Ratingagentur Moody’s war mit der Form nicht einverstanden, wie die dänischen Banken bestimmter Risiken bewerten. Die Banken reagieren spektakulär: Sie feuern die Agentur und beenden die Zusammenarbeit. Doch Moody’s Warnungen sind alles andere als unbegründet.

Griechische Staatsanleihen wieder Sicherheit für EZB

Die Europäische Zentralbank akzeptiert griechische Staatsanleihen wieder als Sicherheit. Banken können nun ihre Anleihen, für die Griechenland haftet, erneut bei der EZB in frisches Geld umtauschen.

EZB akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit

Die EZB nimmt keine griechischen Anleihen mehr als Garantien an. Bis die Haftung Griechenlands für seine Anleihen neu organisiert ist, können Banken ihre Staatsanleihen von Griechenland nicht mehr bei der EZB gegen Geld umtauschen.

Stratfor: US-Sicherheitsfirma spekulierte dank geheimer Informationen mit Staatsanleihen

Das umstrittene US-Unternehmen Stratfor scheint vertrauliche Informationen für spekulative Geschäfte mit Fremdwährungen und Staatsanleihen verwendet zu haben. Die Firma erhielt die Ratings von Agenturen vor der eigentlichen Veröffentlichung. Mit an Bord: Ein Mitarbeiter von Goldman Sachs.

Moody’s stuft Italien, Spanien, Portugal herunter

Die Ratingagentur Moody’s hat am Montagabend mehrere Downgrades für europäische Staaten vorgenommen. Zwar sind die Gründe unterschiedlich, der Tenor lautet jedoch bei allen: Die Ratingagentur glaubt nicht, dass die Staaten ihre Sparprogramme umsetzen können. Auch Slowenien, die Slowakei und Malta wurden herabgestuft.

Fitch senkt Ratings für fünf europäische Staaten

Nach Standard & Poor's hat auch Fitch mehrere europäische Staaten herabgestuft. Vor allem Spanien und Italien müssen sich nun auf noch mehr Druck einstellen.

Monti: Deutschland muss Italien beim Schuldenzahlen helfen

Italiens Regierungschef Mario Monti hat dafür plädiert, dass Deutschland und andere Gläubigerstaaten Italien helfen sollten, die Kosten für seine Schulden zu verringern. Sonst wäre die Entwicklung unerfreuliche Rückwirkungen auf Deutschland haben. Was er eigentlich will sind Eurobonds.

Merkel glaubt nicht mehr an Triple A für den EFSF

Bundeskanzlerin Angela Merkel will darüber nachdenken, ob man Banken und Versicherungen nicht erlauben könnte, Staatsanleihen auch ohne Top-Ratings zu kaufen. Das Triple A des EFSF hat sie offenbar schon verloren gegeben. Die Anzeichen mehren sich, dass auch Europa versuchen wird, seine Schulden zu monetarisieren.

Frankreich lehnt weitere Sparmaßnahmen ab

Der französische Premierminister François Fillon schloss nach dem Downgrade durch S&P weitere Sparmaßnahmen aus. Man wolle sich lieber auf „strukturelle Reformen“ konzentrieren. Nicolas Sarkozy schweigt unterdessen ungewohnt deutlich zum Verlust des Triple A.

US-Staatsanleihen profitieren von Frankreichs Downgrade

Die USA nutzen die Schwäche Europas: Die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen sanken gestern nach der Bekanntgabe der Downgrades von Frankreich auf das niedrigste Niveau im Jahr 2012. Auch die Nachfrage erreichte Rekordwerte.

Nächstes Downgrade: Deutschland bleibt offenbar noch einmal verschont

Marktspekulationen zufolge steht heute nach Handelsschluss das nächste Downgrade für europäische Staaten durch Standard & Poor's an. Für Angela Merkel gibt es zu Börsenschluss eine angenehme Nachricht.

Das nächste Downgrade: Ungarn gerät in die Isolation

Ungarn manövriert sich immer mehr ins Abseits: Weil Premier Orban die Banken in einem Handstreich quasi enteignet hat, stockt nun die Rettung Ungarns. Nach der Herabstufung durch Standard & Poor’s droht auch den österreichischen Banken Ungemach.