Alle Artikel zu:

Regulierung

Berlin und Paris wollen Digitalwährung Bitcoin regulieren

Deutschland und Frankreich wollen beim G20-Gipfel im März einen gemeinsamen Vorschlag zur Regulierung von Bitcoin vorlegen.

DIHK: Sondierungsergebnis bringt für Firmen eher Mehrbelastungen

Das Sondierungsergebnis von SPD, CDU und CSU zur Bildung einer neuen Regierung stößt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag auf viel Skepsis.

Digitalisierung stellt Wettbewerbshüter vor neue Herausforderungen

Auf die zunehmende Digitalisierung der weltweiten Wirtschaft müssen Wettbewerbsbehörden wie das Bundeskartellamt neue Antworten finden.

Freihandel: Großbritannien stoppt Regulierung durch die EU

Der anstehende Austritt Großbritanniens aus der EU trifft insbesondere den unflexiblen Arbeitsmarkt in Europa hart.

Luftfahrtbranche fordert stärkere Regulierung von Drohnen

Vertreter der europäischen Luftfahrt plädieren wegen Sicherheitsbedenken für eine stärkere Regulierung von Drohnen. Die ferngesteuerten Flugobjekte müssten zentral registriert werden, heißt es in einer am Montag vorgelegten gemeinsamen Erklärung von Verbänden der Fluggesellschaften, Piloten und Flughäfen.

EU: Kredite für Wohn-Immobilien werden drastisch eingeschränkt

In wenigen Tagen, am 21. März, tritt die neue EU-Richtlinie für Kredite für Wohnimmobilien in Kraft. Mit dieser Regulierung wird es für junge Familien äußerst schwer, Kredite für ein Eigenheim zu erhalten. Den Banken sind die Hände gebunden. Die Auswirkungen werden gravierend sein.

EU will Gebrauch von Kerzen im Haushalt regulieren

Die EU wird wegen einer zugegeben grotesken Verordnung neuer Häme ausgesetzt. Der Angriff kommt aus dem transatlantischen Eck – woraus man schließen kann, dass die EU wirklich in einer ernsthaften Existenzkrise steckt.

Schweizer wollen Lohnobergrenze für Manager

Fast zwei Drittel der Schweizer sprechen sich für eine Lohnobergrenze bei Managern aus. Bei einer Grenze der Bonuszahlungen ist die Unterstützung in der Bevölkerung nicht so groß. Vielmehr glauben etliche Bürger, dass dies der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schaden würde.

Erfolgreiche Mittelständler kritisieren den Standort Österreich

Die Arbeitskosten, die Vorschriften zur Regelung der Arbeitszeit und der wachsende Wettbewerb verleiten Mittelständler zur Kritik an den Standortbedingungen in Österreich. Investitionen werden nur im Ausland getätigt. Nur erfahrende Arbeitskräfte und kluge Innovationen sichern Landwirten und Maschinenbauern weiterhin den Erfolg.

Stoiber soll Verwaltungslast für Unternehmen abbauen

Der 73-jährige Edmund Stoiber wird Berater von EU-Bürokratie-Kommissar Frans Timmermans. Stoiber soll dabei helfen, die Verwaltungslast von kleinen und mittleren Unternehmen abzubauen. Nach seiner ehrenamtlichen Tätigkeit holt die EU den Ehrenvorsitzenden der CSU nun permanent an Bord.

Schweiz: Banken verschärfen Bedingungen für Immobilien-Kredite

Verschärfte Anforderungen können zu einer Kündigung der Immobilien-Darlehen für Schweizer Hausbesitzer führen. Und neuen Interessenten wird der Zugang zu einer Immobilienfinanzierung erschwert. In Deutschland ist von einer solchen Entwicklung noch nichts zu spüren.

Merkel und Gabriel wollen Innovationen regulieren

Angela Merkel will "privates Kapital in die richtigen Richtungen lenken". Die Idee, private Investitionen zu regulieren, zeigt ein deutsches Dilemma: Innovationen sollen nur erlaubt sein, wenn sie sich an die staatlichen Regeln halten. Bericht von einer gespenstischen Debatte.

Kartellamt: Deutsche Post behindert Wettbewerber

Das Kartellamt sieht „klare Anhaltspunkte“ dafür, dass die Deutsche Post im Geschäft mit Großkunden ihre Wettbewerber behindert. Die Post biete in diesem Bereich „Dumping-Preise“, so Kartellamtspräsident Mundt.

Freihandel: Finanz-Lobby will Dienstleistungen mit einbeziehen

Die Lobbyisten der Finanz-Industrie drängen darauf, dass alle Finanzdienstleistungen im Freihandelsabkommen abgedeckt werden. Das würde den Banken und Versicherern aus der City of London und der Wall Street erlauben, sich den neuesten Regeln zur Kontrolle der Industrie zu entziehen.

CSU will Macht der EU-Kommission beschneiden

Die CSU wird ihren Europa-Wahlkampf als euroskeptische Partei ausrichten. In einem Grundsatzpapier fordern die Bayern die Beschneidung der Macht-Befugnisse der EU-Kommission, mehr Einfluss Deutschlands im EU-Parlament und die Rückführung von Kompetenzen aus Brüssel in die Nationalstaaten. In der Praxis hat die CSU bisher jedoch im Euro-Rettungswahn blinde Nibelungen-Treue zum Kurs von Angela Merkel gezeigt.

EU-Staatschefs stoppen Abschaffung des Roamings

Die EU-Regierungen haben den Plan der EU-Kommission vom Tisch gewischt, die Roaming-Gebühren für Telefonate im Ausland abzuschaffen. Der Grund: Das Roaming spielt schon längst keine Rolle mehr. Man sollte Frau Kroes ein Handy schenken.

Deutsche Industrie fordert Reform des ESM

Der Bundesverband der Deutschen Industrie will eine Lösung der Euro-Krise durch den Zugriff auf die nationalen Vermögen erreichen. Die Vermögen sollen gegen einen Erlass der Schulden in einen Super-ESM eingebracht werden. Dieses „Euro-Schatzamt“ soll dann die Staatsvermögen unabhängig von der Politik privatisieren. Der Vorschlag zeigt: Die Politik in Europa steht kurz davor, von der Finanz-Industrie entmündigt zu werden.

EU: Nationale Telekom-Behörden sollen abgeschafft werden

EU-Kommissar Joaquín Almunia will die nationalen Telekommunikations-Regulierer durch eine gemeinsame EU-Behörde ersetzen. Doch einige Staaten lehnen dies ab. Ihnen würden die Einnahmen aus der Frequenzen-Vergabe verloren gehen.

Ungenutzte Export-Potentiale bei Österreichischen Dienstleistern

Regulierungen in vielen Auslandsmärkten hemmen die österreichischen Exporte, so das WIFO. Die Handelspolitik sei daher gefordert, eine Deregulierung herbeizuführen. Die höchsten Exportpotentiale für österreichische Dienstleistungsunternehmen liegen im außereuropäischen Raum.

EU: Auch Mittelständler brauchen eigene Datenschutz-Beauftragte

Ein neuer Verordnungs-Entwurf der EU sieht vor, dass jedes Unternehmen, welches die Daten von mehr als 500 Leuten speichert, einen eigenen Datenschutz-Beauftragten beschäftigen muss. Betroffen wären in diesem Fall Malermeister, Kfz-Mechaniker, Zahnärzte und alle anderen Kleinbetriebe, die mit Kunden zu tun haben. Vielleicht verfolgen die Grünen mit diesem Vorschlag aber auch eine ganz raffinierte Guerilla-Taktik zur Auflösung der EU.