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Rehn

Bundesregierung: Frankreich muss Stabilitäts-Pakt einhalten

Die Forderung Frankreichs nach mehr Zeit für die Tilgung der Staatsschulden löst seitens der Bundesregierung und der EU Schelte aus. Frankreich müsse sich seiner Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst sein. Eine Sonderbehandlung sei nicht zu erwarten. Frankreichs Präsident Hollande wollte zuletzt mit Steuergeschenken und -Entlastungen auf Staatskosten die Gunst der Wähler zurückgewinnen und die Wirtschaft stärken.

EU-Kommission kritisiert Exportüberschüsse: Bundesregierung spielt auf Zeit

Die EU kritisiert den anhaltend hohen Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands. Die Bundesregierung solle mehr für die Stärkung der Binnenwirtschaft tun. Das Wirtschaftsministerium hat erstmals eingestanden, dass exzessive und dauerhafte Ungleichgewichte schädlich für die Stabilität der Euro-Zone seien. Die Regierung will den Konflikt aussitzen.

Schäuble verwirft Rehns Forderung nach stärkerer Inflation

Finanzminister Schäuble weist Forderung von EU-Kommissar Rehn nach mehr Inflation zurück. Rehn hatte gesagt, dass eine geringe Inflation die Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts in der Eurozone erschweren könnte. „Das ist Unsinn“, so Schäuble.

EU ermittelt gegen Deutschland wegen Export-Überschuss

Die EU-Kommission wird eine erweiterte Untersuchung der deutschen Export-Überschüsse durchführen. Kommt die EU zu dem Ergebnis, dass Deutschland Exzesse bei den Exporten veranstaltet, kann Brüssel eine Milliarden schwere Strafe verhängen.

Bundesregierung: Griechenland bekommt 2014 neue Finanzhilfen

Angela Merkel bereitet die Deutschen langsam auf die nächste Griechenland-Aktion vor. Statt eines Schuldenschnitts steht offenbar der nächste Kredit an. Die Euro-Rettung gerät außer Kontrolle.

Herstellung zu teuer: EU will kleine Cent-Münzen einstampfen

EU-Währungskommissar Rehn will die Ein und Zwei Cent-Stücke aus dem Verkehr zu ziehen. Die EU will sich die Kosten für die Münzen sparen. Die Unternehmen dürften als Konsequenz alle Preise aufrunden. Für die Konsumenten wird im Gegenzug so ziemlich alles teurer.

EU-Rehn: Die Erholung kommt 2014

Die Wirtschaft der Euro-Zone wird 2013 noch stärker schrumpfen als angenommen, so die EU-Kommission. Vor allem im Süden Europas geht es rapide bergab. Staats-Schulden und Arbeitslosigkeit steigen weiter.

Mit Merkels Einverständnis: Euro-Staaten verfehlen Defizit-Ziel

Sechs Länder der Eurozone verstoßen gegen das Defizit-Ziel von 3 Prozent. Doch Merkel hat den Widerstand gegen das Schuldenmachen aufgegeben und überlässt die Entscheidungen EU-Kommissar Rehn. Dies könnte bedeuten, dass Merkel die Hoffnung aufgegeben hat, dass die Euro-Zone überlebt.

Eurobonds: Südländer sparen, Deutschland trägt die Kosten

Die Einführung von Eurobonds würde den Deutschen 200 Milliarden Euro an Mehrkosten bescheren. Frankreich und Luxemburg kämen glimpflich davon, auch für Österreich und die Niederlande wären Eurobonds eine teure Angelegenheit.

Zypern-Rettung: Neun Milliarden kommen aus dem ESM

Schon jetzt ist klar, dass das ursprüngliche Rettungspaket im Umfang von insgesamt 17 Milliarden Euro nicht ausreicht. Die Wachstums-Prognosen sind jedoch viel zu optimistisch. Zyperns Präsident hat bereits um zusätzliche Unterstützung gebeten. Die Eurogruppe gleicht den Betrag jedoch nicht an. Der Grundstein für ein weiteres Rettungspaket ist somit gelegt.

Barroso: EU zweifelt am Erfolg des Zypern-Deals

EU-Kommissions-Präsident José Manuel Barroso ist skeptisch, ob der Zypern-Deal ein Erfolg wird. Alles hänge vom „sozialen Konsens in Zypern ab“. Den könne Brüssel nicht kontrollieren.

Unruhe nach Wahlergebnis: Zinskosten Italiens steigen, Aktienkurse im Keller

Der italienische Leitindex ist im freien Fall und auch an den anderen europäischen Aktienmärkten stoßen die Investoren Papiere ab. Der Hochfrequenzhandel begünstigt diese Entwicklung. Die Zinssätze in den südeuropäischen Länder erhöhten sich jedoch deutlich. Die Rendite für zweijährige Bonds aus Italien stieg um mehr als 18 Prozent.

Spanien muss wegen schwacher Wirtschaft nicht sparen

Trotz der dramatischen Jugendarbeitslosigkeit von 55 Prozent will Spanien keinen Bailout. Die EU ist eingeknickt und gewährt den Spaniern mehr Zeit. Damit ist klar: Die spanischen Banken werden dem Staat mehr Geld borgen, das Risiko wandert an die EZB.

Spaniens Rajoy: Deutschland soll Wachstum in Europa fördern

Wer in der Lage ist, Wachstum zu schaffen, sollte das auch tun. Davon ist der spanische Premier überzeugt. Spanien könne dies nicht tun. Was aber nicht heiße, dass Spanien ein vollständiges Rettungspaket benötigt. Schließlich werde 2014 ein Jahr des Wachstums für Spanien.

Eurogruppe winkt nächste Tranche für Griechenland durch

Bereits nächste Woche könnte Griechenland nun die nächsten 34,4 Milliarden Euro erhalten. Im wohl kürzeste Treffen der Eurogruppe, wie noch Chef Juncker es bezeichnet, gaben die Finanzminister grünes Licht. Hinsichtlich des nicht ausreichenden Schuldenrückkaufs werde man zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

EU will nicht zahlen: Griechenland ist kommende Woche pleite

Trotz beschlossenem neuen Sparpaket gibt es vor Ende November kein Geld für Griechenland. Hinter den Kulissen streiten die EU und der IWF über einen Schuldenschnitt: Vermutlich wird die EU nachgeben - und die europäischen Steuerzahler werden einige Milliarden verlieren. Die EZB bangt schon mal um 5 Milliarden Euro.

Spanien erhält 30 Milliarden Euro für Banken-Rettung

Die ersten 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken werden nun doch zuerst zum spanischen Haushaltsdefizit hinzugerechnet. Erst nach einer gemeinsamen Bankenaufsicht werde eine direkte Rekapitalisierung der Banken über den ESM möglich sein, so Olli Rehn. Bis die aber irgendwann ins Leben gerufen wird, muss Spanien Auflagen erfüllen und als Garant für die 30 Milliarden Euro herhalten.

Spanische Staatsanleihen trotz Bailout weiter unter Druck

Die Märkte haben auf den spanischen Banken Bailout negativ reagiert. Südeuropäischen Staatsanleihen wurden abgestoßen, die Kreditversicherungen stiegen, die Börsen ächzen und die Schweiz leidet weiter unter negativen Zinsen.

EU will ESM als zentralen europäische Banken-Rettungsfonds etablieren

Die Europäische Union hat in einer Empfehlung der EU-Kommission einen neuen Plan vorgelegt: Die EU will eine Banken-Union schaffen, um Banken direkt über den ESM retten zu können. Dadurch würden die Bande zwischen Banken und Regierungen gestärkt, heißt es in dem Papier.

Frankreich: Zu hohes Defizit, Hollande kann Wahlversprechen nicht halten

Frankreich wird im nächsten Jahr sein Defizit von 3 Prozent nicht erreichen, zeigte die Konjunkturprognose der EU Kommission. Der französische Präsident geht davon aus, dass Sarkozys Regierung die Probleme des Haushalts unterschätzt hat. Nun muss Holland sparen – an seinen Wahlversprechen will er allerdings festhalten.