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Rente mit 63

Wirtschaft warnt vor Kostenflut durch Rente mit 63

Die deutsche Wirtschaft warnt vor einer Kostenexplosion wegen der großen Nachfrage nach der Rente mit 63. Beitragszahler und Unternehmen müssen bis zum Jahr 2030 insgesamt fast 50 Milliarden Euro aufbringen, so der DIHK.

Bürokratie und Steuerlast senken Innovationskraft des Mittelstands

Einer Studie zufolge sind deutsche Mittelständler weniger innovativ als in den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009. Schuld daran sind neben der schwachen Konjunktur die schlechteren Standortbedingungen in Deutschland. Die jüngsten Arbeitsmarktreformen werden diesen Trend noch verschärfen: Der Mindestlohn zehrt an den Budgets für Innovationen. Die Möglichkeiten der Frühverrentung fordern ein verstärktes Recruiting nach qualifizierten Arbeitskräften.

Private Auto-Käufe werden immer seltener

Auf dem europäischen Automarkt zeigt sich auch im kommenden Jahr keine Belebung. Der Verband der Automobilindustrie beklagt steigende Kosten für kleinere Zulieferer. Die Zahl der privaten Autokäufe nimmt ab. Die meisten Neuzulassungen sind Firmenwagen.

BDA-Kramer: Regierung verrechnet sich bei Rente um 40 Milliarden Euro

Die Rentenreform wir deutlich teurer, als die Regierung zu geben mag. BDA-Präsident Ingo Kramer spricht von 40 Milliarden Euro, die die Große Koalition in ihren Rechnungen vernachlässigt haben. Die Grünen werfen Arbeitsministerin Andrea Nahles vor, Informationen nicht rechtzeitig preis zu geben.

Nur noch jedes vierte Unternehmen will Mitarbeiter einstellen

Nur noch 24 Prozent aller Unternehmen wollen einer Umfrage zufolge Personal aufbauen. Zugleich erhöhte sich der Anteil der Betriebe, die die Belegschaft verkleinern wollen. Wirtschaftsforscher machen die schwachen Konjunkturaussichten für dafür verantwortlich.

Forscher: Rente mit 63 und Mindestlohn kosten 300.000 Jobs

Ein Gemeinschaftsgutachten mehrerer Wirtschaftsinstitute kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf: Die Rente mit 63 und der Mindestlohn würden Deutschland im kommenden Jahr 300.000 Jobs kosten.

Union lehnt SPD-Vorschlag zur Teilrente ab 60 ab

Bei den Plänen für einen flexiblen Rentenbeginn geraten SPD und CDU aneinander. Die SPD fordert die Möglichkeit einer „Teilrente ab 60“. Die CDU lehnt dies ab. Eher sollten Anreize für eine Frühverrentung abgeschafft werden. Unionspolitiker Linnemanns Konzept eines Flexibonus für arbeitende Rentner könnte allerdings 350 bis 400 Millionen Euro kosten.

Industrie: Rente mit 63 verändert Finanzierung der Altersteilzeit

Die Metaller wollen noch vor der nächsten Lohnrunde über Altersteilzeit reden. Die Rente mit 63 ändert die Rahmenbedingungen. Der geltende Tarifvertrag zu Altersteilzeit muss neu verhandelt werden.

Trotz Krise: Stahlarbeiter erhalten vier Prozent mehr Lohn

Die Mitarbeiter in der Stahlindustrie erhalten eine Lohnerhöhung in zwei Schritten um insgesamt vier Prozent. Die Tarifparteien konnten einen Streik in der Branche abwenden. Die Beschäftigungssicherung wurde verlängert und der Erhalt der Ansprüche bei der Rente mit 63 wurde beibehalten. Die Zukunft für die Branche sei jedoch keineswegs rosig, so die Arbeitgeber.

Reformpaket der Regierung dämpft die Anpassung der Renten

Die geplante Mütterrente und die Rente mit 63 drücken die jährliche Anhebung der übrigen Renten. Erst ab 2019 greift ein zusätzlicher Steuerzuschuss. Rentner müssen bis dahin mit geringen Rentensteigerungen auskommen. Die Auszahlung der Mütterrente wird sich indes Verzögern.

Schuldenbremse stoppt Infrastruktur-Projekte

Der Bund hat kein Geld für die Instandhaltung der Straßen. Neue Schulden sind tabu. Die Politik befindet sich in einem Investitionsstau, ausgelöst durch die Schuldenbremse.

BDA warnt vor Anstieg der Sozialkosten nach Rentenreform

Die Arbeitgeberverbände befürchten einen Anstieg der Sozialabgaben über 40 Prozent, sollte die Regierung die geplante Rente mit 63 verabschieden. Im Raum steht der Vorschlag der SPD, die Arbeitgeber bei einer Weiterbeschäftigung der Rentner von der Beitragspflicht zu befreien. Die Opposition hält das für einen Fehlanreiz.