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Rettungspaket

Steuerzahler in Deutschland sollen Altlasten europäischer Banken bezahlen

Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht. „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise.

Studie: EU-Umverteilung fördert Misswirtschaft im Süden

Seit Jahrzehnten erhalten Länder wie Griechenland, Portugal und Irland, die sich unter dem „Rettungsschirm“ befinden, milliardenschwere Hilfen aus den Infrastruktur- und Kohäsionsfonds der EU. Diese Strukturfonds unterliegen keiner wirksamen, demokratischen Kontrolle. Viele Gelder werden offenbar fehlgeleitet und begünstigen eine Misswirtschaft ohnegleichen.

Schäuble will Bundestag bei Griechenland-Rettung umgehen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will die nächsten Milliarden für die Euro-Rettung direkt aus dem EU-Budget nehmen. Dies erspart ihm den Umweg über den Deutschen Bundestag. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es sich auch bei diesen Geldern um deutsche und europäische Steuergelder handelt.

Bundesregierung: Griechenland bekommt 2014 neue Finanzhilfen

Angela Merkel bereitet die Deutschen langsam auf die nächste Griechenland-Aktion vor. Statt eines Schuldenschnitts steht offenbar der nächste Kredit an. Die Euro-Rettung gerät außer Kontrolle.

Schäuble verspricht weitere Milliarden für Griechenland

Etwa einen Monat vor der Bundestagswahl macht Finanzminister Schäuble nun die Büchse der Pandorra auf. Während einer Wahlveranstaltung sprach Schäuble zum Ärger Merkels von einem weiteren „Programm“ für Griechenland.

Regierung wird bei Zypern-Rettung 1,4 Milliarden Euro verlieren

Das am Sonntag in Brüssel beschlossene EU-Hilfspaket kostet Deutschland mindestes 1,4 Milliarden Euro. Das ist der Zins-Verlust, den die Deutschen hinnehmen müssen, wiel Zypern über den ESM versorgt wird. Es ist denkbar, dass die Summe am Ende trotz Rettung noch bedeutend höher ausfallen wird.

Riskante Währung: Russland will Euro abstoßen

Der EU-Rettungsplan für Zypern sei absurd und grotesk gewesen und die Krise scheint den Niedergang Europas zu verstärken, sagte Medwedew. Russische Finanzkreise zweifeln bereits an der Sicherheit der russischen Gelder in der EU. Medwedew erwägt eine Reduzierung der Euro-Währungsreserven.

Malta: EU setzte Zypern Pistole an den Kopf

Zypern sei ein warnendes Beispiel dafür, wie es einem kleinen Land der Eurozone ergehen kann, wenn es in Finanznot gerät. Schäuble sei es gewesen, der danach sofort alle Überweisungen von und zu den zypriotischen Banken einstellen wollte.

Zypern: Laiki Bank wird zerschlagen, Bargeld-Abhebungen auf 260 Euro begrenzt

Die zypriotische Laiki Bank wird aufgespalten, teilte die Zentralbank des Landes mit. Eine Bad Bank soll entstehen. Die Bank hat die Höhe der möglichen Abhebungen an Bankautomaten auf 260 Euro pro Tag und Kunde begrenzt.

Zyperns Plan B: Regierung will Renten-Fonds plündern

Zypern versucht am Tag nach der Ablehnung der EU-Hilfe, den Crash zu verhindern. Die orthodoxe Kirche stellt dem Staat ihr gesamtes Vermögen zur Verfügung. Außerdem will die Regierung an die Rücklagen für die Renten.

Bundesregierung beruft Sondersitzung ein

Noch in dieser Woche wollen Union und FDP zu einer Sondersitzung zusammen kommen. Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sollen Bericht erstatten. In den Parteien herrscht offenbar große Unruhe wegen der drohenden Eskalation in Zypern.

Regierungkreise: Deutsche Bankeinlagen nicht in Gefahr

Die Bundesregierung ist bemüht, die in Deutschland aufkeimende Sorge um die Sicherheit der deutschen Bank- und Sparguthaben zu beruhigen. Die Situation in Zypern sei mit der in Deutschland „in überhaupt keiner Weise vergleichbar“.

Zypern-Bailout: Schäuble nimmt Russland in die Pflicht

Die EU will Zypern nur retten, wenn Russland ebenfalls zahlt. Der Grund: Zypern ist mit 20 Milliarden Euro einer der attraktivsten Geldwäsche-Plätze für die Russen.

Eurogruppe winkt nächste Tranche für Griechenland durch

Bereits nächste Woche könnte Griechenland nun die nächsten 34,4 Milliarden Euro erhalten. Im wohl kürzeste Treffen der Eurogruppe, wie noch Chef Juncker es bezeichnet, gaben die Finanzminister grünes Licht. Hinsichtlich des nicht ausreichenden Schuldenrückkaufs werde man zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Griechen-Chaos: Deutschland muss sich auf Milliarden-Verluste einstellen

Die griechische Rettung wird Deutschland teuer zu stehen kommen. 93 Milliarden Euro stehen auf dem Spiel. Aktuell versuchen Angela Merkel und Wolfgang Schäuble das wahre Ausmaß der Verluste bis nach der Bundestagswahl zu verschleiern.

Spiel auf Zeit: Neuer Griechenland-Deal reicht nicht aus

Trotz der neuen Einigung über Griechenland ist der Schuldenabbau nicht nachhaltig: Bundeskanzlerin Merkel verschiebt die eigentliche Entscheidung über die Zukunft Griechenlands auf die Zeit nach der Bundestagswahl 2013.

Portugal kriegt ein Jahr mehr Zeit

Portugal wird es nicht schaffen seine Defizit-Vorgaben zu erreichen. Aus diesem Grund hat der EU-Rat nun zugestimmt, dem Land bis 2014 Zeit dafür zu geben. Allerdings ist fragwürdig, ob das genügen wird. Griechenland muss indes weiter auf eine Entscheidung warten.

Credit Suisse: ESM kann nicht Italien und Spanien retten

Sollten Spanien und Italien noch vor dem Jahr 2014 unter den europäischen Rettungsschirm müssen, würden die Mittel nicht ausreichen, um beide Länder zu retten. Davon gehen Analysten der Credit Suisse aus. Inzwischen spitzt sich die Situation der beiden Länder zu.

Troika will Lage in Griechenland bis Oktober prüfen

Die Auszahlung der nächsten Tranche, auf die Griechenland schon sehnsüchtig wartet, wird sich einem EU-Beamten zufolge weiter verzögern. Erst im Oktober soll über die nächste Zahlung entschieden werden. Ein großes Risiko für das Land, das wieder vor der Pleite steht. Aber die Troika hat nicht das Gefühl, dass Griechenland so dringend Geld benötige.

Spekulanten wetten vermehrt auf Italien-Crash

Die großen Banken wetten verstärkt auf eine Pleite Italiens. Im zweiten Quartal erhöhten sie deutlich ihre Absicherungen für italienische Staatsanleihen, die sich in ihren Büchern finden. Die Ausfallversicherungen für Italien haben deutlich angezogen.