Alle Artikel zu:

Rosneft

Rosneft investiert 600 Millionen Euro in Deutschland

Der russische Ölkonzern Rosneft will in den kommenden fünf Jahren rund 600 Millionen Euro in Deutschland investieren. Neben Modernisierungen sei auch der Einstieg ins deutsche Tankstellennetz eine Option.

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Exxon stellt wegen US-Sanktionen Bohrung in russischer Arktis ein

Der US-Energiekonzern Exxon stoppt wegen der amerikanischen Sanktionen gegen Moskau seine Bohrungen in der russischen Arktis. Das US-Finanzministerium habe eine einmalige Verlängerung der Frist für die Umsetzung der Maßnahmen gewährt. Jetzt soll der Konzern die Arbeiten „sicher und verantwortungsbewusst herunterfahren“.

Russland zapft Renten für Energie-Unternehmen in Not an

Die russische Regierung zehrt an den Rentenreserven für einen neuen Hilfsfonds. Unternehmen, die durch die Sanktionen in Not geraten sind, sollen mithilfe von Rentengeldern von umgerechnet bis zu 6 Milliarden Euro gerettet werden. Allein Ölproduzent Rosneft braucht mehr als 30 Milliarden Euro (1,5 Billionen Rubel).

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Ukraine warnt vor Unterbrechung der Erdgas-Versorgung nach Europa

Die Separatisten in der Ostukraine sollen die russischen Gaslieferungen nach Europa gefährden. „Russische Söldner“ sollen Transit-Leitungen zerstören. Gleichzeitig begrenzt Kiew den Strom für die Krim-Halbinsel.

Slowakei droht mit Veto gegen verschärfte Russland-Sanktionen

In der EU gibt es deutliche Widerstand gegen verschärfte Sanktionen gegen Russland. Der slowakische Premier Fico nannte die Sanktionen "überflüssig und kontraproduktiv" und droht mit einem Veto. Der Chef von Rosneft bohrte in den Wunden der europäischen Export-Industrie und sagte, wenn Deutschland seine Maschinen nicht an Russland liefern wolle, dann werde man sie eben in Südkorea oder China kaufen.

Ölfeld-Ausrüster CAToil hat stabile Aufträge aus Russland

Bei CAToil stieg der Gewinn im ersten Quartal um 32 Prozent auf 9,5 Millionen Euro. Der österreichische Konzern bohrt für große Ölkonzerne wie Gazprom, Lukoil oder Rosneft hauptsächlich in Russland und Kasachstan Ölfelder an. Die Nachfrage der Kunden sei solide, so CAToil.

Nach Gazprom will auch Rosneft Gas nach China liefern

Der russische Ölkonzern Rosneft will Erdgas nach China exportieren. Zuvor hatte sein Konkurrent Gazprom mit China Erdgaslieferungen von jährlich 38 Milliarden Kubikmetern vereinbart. Nach Einschätzung von Rosneft ließe sich das zwischen Russland und China vereinbarte Liefervolumen fast verdoppeln.

Schwache Nachfrage: Öl-Konzerne verdienen weniger

Nach Shell und Total meldet auch Exxon einen deutlichen Gewinn-Rückgang für das erste Quartal. Wegen der Wirtschaftsflaute in vielen Ländern ging die Nachfrage zurück. Daher fuhren die Konzerne die Produktion zurück. Zudem sank der Öl-Preis. Nun wollen sie die Kosten reduzieren.