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Rüstungsindustrie

G36 zu unpräzise: Bundeswehr erwägt Kauf neuer Gewehre

Das G36 von der Firma Heckler & Koch steht für Bundeswehr-Einsätze vor dem Aus. Die Waffe ist bei hohen Temperaturen zu unpräzise. Die Bundeswehr erwägt daher, auf ein anderes Modell umzusteigen. Für den hochverschuldete Firma Heckler & Koch könnte das das Aus bedeuten.

Jeder vierte Mittelständler direkt von Ukraine-Krise betroffen

Die Verunsicherung infolge der Ukraine-Krise hält an. Ein Viertel aller Mittelständler bekommt die Auswirkungen der Krise zu spüren. Besonders betroffen sind Zulieferer der Rüstungsindustrie, High-Tech-Firmen und Maschinenbauer.

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Airbus erwägt Zusammenarbeit mit Google, Apple und Co

Airbus -Chef Enders sieht Raum für die Zusammenarbeit mit unkonventionellen Partnern jenseits des Atlantiks. Firmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon kämen dafür künftig infrage, so Enders. Größere transatlantische Fusionen in der Rüstungsindustrie seien hingegen politisch nicht machbar.

Rheinmetall scheitert mit Klage gegen Rüstungs-Stopp

Das Gefechtsübungszentrum des Rüstungskonzerns Rheinmetall darf weiterhin nicht an Russland ausgeliefert werden. Mit der Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofes bleiben Rüstungskonzerne weiterhin auf ihren Lieferungen sitzen. Auch mittelständische Zulieferer sind von dem Urteil betroffen.

Von der Leyen kann Bundeswehr-Probleme nicht kurzfristig beheben

Das mangelhafte Material der Bundeswehr ist offenbar eine Folge jahrelangen Missmanagements. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gestand, dass sich die Probleme „nicht auf einen Schlag lösen“ ließen. Es handele sich um eine „richtig große Baustelle“.

Rüstungsindustrie droht Bundesregierung offen mit Abwanderung

Im Streit über Waffenexporte verschärft die Rüstungsindustrie den Ton. Sie droht der Bundesregierung mit Abwanderung. Gabriel hat der Branche zuvor strengere Ausfuhrbeschränkungen auferlegt.

Papst Franziskus: Wir befinden uns vielleicht schon im Dritten Weltkrieg

Papst Franziskus hat in einer Rede davon gesprochen, dass die Welt sich möglicherweise bereits in einem Dritten Weltkrieg befinde. Er attackierte die „Geschäftemacher des Krieges“ und sagte, Krieg sei „Wahnsinn“.

Obama legt Strategie vor: Luftschläge gegen IS in Syrien und Irak

US-Präsident Barack Obama hat seine Strategie für den Kampf gegen die IS-Terroristen vorgelegt. Sie besteht aus Luftangriffen gegen die Kämpfer im Irak und in Syrien. Das Problem dieser Luftschläge besteht darin, dass ihre Wirkung auf unschuldige Zivilisten nicht zu kontrollieren ist. Für Angriffe auf syrischem Territorium gibt es kein UN-Mandat. Ein erster CDU-Politiker hat bereits signalisiert, dass Deutschland im Fall einer Anfrage der USA bei den Luftschlägen mitmachen müsse.

Ukraine meldet: Kiew erhält Waffen von fünf Nato-Staaten

Die französische und italienische Regierungen versuchen offenbar, ihre lahmende Wirtschaft durch Waffenlieferungen in die Ukraine zu stützen. Das meldet zumindest die Ukraine. Auch Polen ist mit von der Partie. Bezahlt werden können die Waffen eigentlich nur von den europäischen Steuergeldern, die die Ukraine als sogenannte "Hilfszahlungen" bekommt. Weil die Ukraine pleite ist, sind die Kredite von IWF und EU nichts anderes als eine Exportförderung für die Rüstungsindustrie mit Steuergeldern.

Gabriel gibt nach: Rüstungsgüter erhalten schnellere Exportzusagen

Rüstungsgüter, die für militärische und zivile Zwecke eingesetzt werden können, erhalten jetzt doch schnellere Exportzusagen. Wirtschaftsminister Gabriel gibt damit seinen restriktiven Kurs bei Rüstungsexporten teilweise auf. Die sogenannten Dual-Use-Güter dürften aber nichts mit Kriegswaffen zu tun haben.

Bundestag: Nur die Linke und einige Grüne gegen Waffen für Irak

Der Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel bei der Waffenlieferung in den Irak Rückendeckung gegeben. Nur die Linkspartei und einige Grüne stimmten gegen den grundsätzlichen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik. Merkel begründete die Waffenlieferung mit den Worten: «Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte.»

Bundesregierung genehmigt Lieferung von Panzerfabrik nach Algerien

Rheinmetall darf eine Panzerfabrik nach Algerien liefern. Die Anlage soll 1.000 Stück des Radpanzers Fuchs produzieren. Die Lieferung ist Teil eines größeren Auftrags, der Berichten zufolge ein Volumen von 2,7 Milliarden Euro haben soll

Weniger Rüstungsexporte: Gabriel will Wehrindustrie europäisieren

Wirtschaftsminister Gabriel will die deutsche Wehrindustrie europäisieren und so Kosten reduzieren. Die deutsche Wehrtechnik dürfe nicht nur von Rüstungsexporten leben. Auch längere Wartungszyklen habe es schon immer gegeben. CDU-Politiker sehen durch die Pläne die nationale Sicherheit in Gefahr.

Rheinmetall erhält millionenschweren Großauftrag von der Bundeswehr

Der Bund hat auf die Androhung einer Schadenersatzklage von Rheinmetall reagiert. Der Rüstungsgüter-Produzent erhält als Ersatz für den geplatzten Russland-Deal einen Auftrag von der Bundeswehr. Es geht um 70 Millionen Euro. Das Beispiel könnte Schule machen, wenn weitere Exportunternehmen gegen den Bund Klage erheben.

Bundesregierung verbietet Rheinmetall-Rüstungsgeschäft mit Russland

Rheinmetall verliert 100 Millionen Euro, nachdem Sigmar Gabriel den Export des Gefechtsübungszentrums nach Russland untersagt hat. Die Bundesregierung könnte für den Schaden aufkommen. Auch die Lieferung französischer Hubschrauberträger nach Russland steht auf der Kippe. Unionspolitiker fordern die EU dazu auf, die Schiffe selbst zu kaufen und eine eigene Flotte aufzubauen. Deutsche Steuerzahler könnten dann für zwei geplatzte Rüstungsdeals aufkommen.

Rüstungsindustrie drängt auf klare Richtlinien für den Export

Im Wirtschaftsministerium stauen sich über 2.000 Exportanträge für Rüstungsgüter. Deutsche Unternehmen warten auf Genehmigung und haben das Nachsehen: Einige verlieren Aufträge an Konkurrenten, andere müssen Strafen zahlen. Zudem sind Deutschlands Verbündete ohne die Lieferungen deutscher Rüstungsunternehmen nur bedingt verteidigungsfähig. Bei Wirtschaftsminister Gabriel hat die Zurückhaltung bei der Genehmigung von Waffen-Deals vielleicht auch wahltaktische Gründe.

Regierung gerät wegen U-Boot Export an Israel unter Druck

Die Bundesregierung genehmigt den Export eines U-Boots an Israel. Der Rüstungsexport von insgesamt drei U-Booten ist umstritten, da Israel das U-Boot vermutlich mit Atomwaffen ausrüstet. Das U-Boot der Dolphin-AIP-Klasse stammt von der ThyssenKrupp-Tochter HDW.

Hersteller SIG soll von Waffen-Lieferung nach Kolumbien gewusst haben

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte erneut die Räume des Waffenherstellers SIG Sauer. Dem Unternehmen werden keine Ausfuhranträge mehr genehmigt. Ermittlungen über eine nicht genehmigte Waffenlieferung über die USA nach Kolumbien sind Gegenstand der Ermittlungen.

Merkel will bewaffnete Drohnen für Bundeswehr anschaffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Rückendeckung bei der Anschaffung von Kampfdrohnen. Die bewaffneten, unbemannten Maschinen könnten zunächst geleast werden, bis die Entwicklung einer europäischen Drohne abgeschlossen ist. Der Einsatz bewaffneter Drohnen bedürfe der Zustimmung des Parlaments.