Alle Artikel zu:

Rumänien

EU übernimmt erstmals in einem Mitglieds-Land die Regierung

Die EU hat erstmals in einem Mitgliedsland quasi die Regierungsgeschäfte übernommen: In Rumänien soll ein Technokraten-Kabinett an die Macht. Die meisten kommen aus EU-Jobs, waren Berater beim IWF oder bei einem US-Think Tank.

Rumäniens Ministerpräsident zurückgetreten

Rumäniens Ministerpräsident Victor Ponta hat am Mittwoch überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Das erklärte der Vorsitzende von Pontas Partei PSD, Liviu Dragnea, im rumänischen Fernsehen.

Biotech-Zulieferer Stratec mit Wachstumsplänen

Der Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical befindet sich dank Einsparungen und einer stabilen Nachfrage nach seinen vollautomatischen Analysesystemen auf Wachstumskurs. Der Umsatz konnte um 1,4 Prozent gesteigert werden.

Ölpreis-Verfall schmälert Wachstum von OMV

OMV senkt sein Wachstumsziel aufgrund des niedrigen Ölpreises. Der österreichische Öl- und Gaskonzern muss mit Lieferausfällen aus Libyen und Jemen sowie Abschreibungen in der Türkei umgehen. IN Russland konnte OMV indes günstigere Gaspreise aushandeln.

Verbund trennt sich von Windpark in Bulgarien

Österreichs größter Energiekonzern Verbund verkauft seinen Windpark in Bulgarien. Die niedrigen Großhandelspreise für Strom machen auch einen Windpark in Rumänien für Verbund unrentabel. Der Gewinn im dritten Quartal ist um 7,2 Millionen Euro eingebrochen.

Regierung schränkt Rechte von Zuwanderern ein

Die Bundesregierung verschärft die Aufenthaltsgenehmigung von Einwanderern. Wer falsche Angaben auf dem Antrag zur Aufenthaltsgenehmigung macht, kann bis zu fünf Jahre aus Deutschland ausgewiesen werden. Länder mit überdurchschnittlich vielen Zuwanderern erhalten zudem eine finanzielle Sofortilfe von 25 Millionen Euro.

Zahl osteuropäischer Arbeitnehmer in Deutschland steigt

Kommunen mit hoher Zuwanderung erhalten vom Bund 25 Millionen Soforthilfe. Doch auch die Gesetze gegen den Missbrauch von Sozialleistungen werden verschärft. Die Regierung sieht darin zwar „nicht das Kernproblem“, will aber mit den Gesetzen die „Legitimität der Sozialsysteme“ schützen. Tatsächlich ist die Zahl der Bulgaren und Rumänen, die in Deutschland Arbeit finden, weitaus schneller gestiegen als die der Hartz-IV-Empfänger.

Brüssel bestätigt Tötung von Hunden mit EU-Geldern

Der Autor Henryk Broder hat versucht zu erfahren, wieviel Geld die EU für die Tötung streunender Hunde in Rumänien bereitstellt. Die Briefwechsel mit verschiedenen Instanzen sind Dokumente des bürokratischen Wahnsinns.

Zuwanderung aus EU-Staaten nach Deutschland boomt

Im vergangenen Jahr kamen 437.000 mehr Zuwanderer nach Deutschland als Auswanderer. Das ist der höchste Wert seit 1993. Besonders viele Ausländer kamen aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten sowie aus Südeuropa.

Innenminister: Zuwanderer müssen sich schneller Arbeit suchen

Andrea Nahles und Thomas de Maiziere wollen die Hürden für Zuwanderer verschärfen. Wer sich nicht schnell genug eine Arbeit sucht, muss mit einer Ausweisung und einer „Wiedereinreisesperrung“ rechnen. Ein neues Gesetz richtet sich gegen Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Arbeit in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt

Arbeit in Deutschland verteuert sich deutlich schneller als im EU-Durchschnitt. Die Bruttoverdienste stiegen um 2,5 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,1 Prozent.

Ford-Betriebsrat beschuldigt Management: Fiesta Produktion in Köln zu teuer

Die Produktion des Ford Fiesta in Köln ist in Gefahr. Der Betriebsrat schiebt die Schuld auf das Management. Über 4.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr.

Schengen-Abkommen: Deutschland darf wieder Grenzkontrollen einführen

Die Reisefreiheit in der Europäischen Union wird eingeschränkt. Die EU-Staaten dürfen künftig wieder nach Belieben Grenzkontrollen einführen. Dies werde sie Sicherheit und Stabilität erhöhen, so die EU.

LKW-Fahrer machen mobil: Sinkende Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen

Europas Kraftfahrer leisten Widerstand gegen die Konkurrenz aus Osteuropa. Die Liberalisierung des Transportsektors führt zu einem ruinösen Wettbewerb. Mehr als 25.000 LKW-Fahrer wollen nun öffentlich dagegen vorgehen. Eine Groß-Demonstration in Berlin macht den Anfang.

Zu hohe Steuern: Schattenwirtschaft in der EU boomt

Die hohe Steuerlast in der EU treibt die Schwarzarbeit in Europa in die Höhe. Mit den verschärften Methoden zur Steuereintreibung dürfte die EU jedoch nicht zu Mehreinnahmen kommen. Die Schattenwirtschaft wird wie in Südeuropa zunehmen, weil viele Unternehmen erst recht in die Schwarzarbeit getrieben werden.

Die Schweiz ist Europameister bei Innovationen

Laut dem Innovationsbarometer der EU hat die Schweiz das größte Innovationsvolumen in ganz Europa. Schweden und Deutschland folgen auf den Plätzen. Osteuropa hinkt bei der Innovationskraft hinterher.

Rumänien: EU bestreitet Armuts-Migration

Innenminister Friedrich warnt vor Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Die beiden Balkan-Länder sind schwer angeschlagen von der Wirtschaftskrise. Gerade in Rumänien wächst der Unmut in der Bevölkerung, denn das Land unterzieht sich einem eisernen Sparprogramm. Die EU bestreitet, dass es Probleme gäbe.

EU: Milliarden gehen durch Korruption verloren

Bis zu ein Viertel der öffentlichen Gelder für Aufträge in der EU gehen an Korruption verloren. Vor allem in Rumänien, Bulgarien und Tschechien werden illegal öffentliche Gelder verschoben. Die aktuelle Krise begünstigt die Entwicklungen.

France Telekom schreibt Verluste

Um mehr als zwei Milliarden Euro ist der Gewinn des viertgrößten europäischen Telekom-Konzernes eingebrochen. Harte Konkurrenz auf dem heimischen Markt und schlechte Geschäfte in Polen und Rumänien sind der Hintergrund.

Wegen Korruption: EU friert Subventionen für Rumänien ein

Die Europäische Kommission hat Gelder für Rumänien aufgrund eingefroren, weil sich die Regierung in Bukarest weigert, die vereinbarten Anti-Korruptionsgesetze innerhalb der gesetzten Fristen umzusetzen. Nun droht eine weitere politische Krise in Rumänien.