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Sarkozy

Frankreich: Regierung will Parlament für Wirtschafts-Gesetze aushebeln

Die französische Regierung will das Parlament bei der Abstimmung über Wirtschafts-Reformen umgehen. Oppositionspolitiker haben nun 24 Stunden Zeit, um ein Misstrauensvotum gegen die Regierung zu organisieren. Die Idee, per Dekret statt per Abstimmung zu regieren, dürfte vor allem dem Front National nützen.

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy plant Rückkehr in die Politik

Eine Rückkehr des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy könnte für Amtsinhaber Hollande gefährlich werden. Sarkozy will die konservative UMP wieder an die Macht führen. Indes sind die Umfragewerte für Hollande mit 13 Prozent auf einem historischen Tief angelangt.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.

Arbeitslosigkeit in Frankreich erreicht neuen Höchststand

Die Arbeitslosenquote in Frankreich ist auf 11 Prozent gestiegen. Präsident Hollande hatte einen Rückgang der Arbeitslosigkeit versprochen. Doch die Zahl der arbeitslosen Franzosen ist auf ein historisches Hoch gestiegen.

Frankreich: Regierung attackiert Ein-Mann-Unternehmen

Die französische Regierung plant erhebliche zusätzliche Belastungen für Ein-Mann-Unternehmen: mehr Bürokratie und mehr Steuern. Eine Online-Petition hat bereits 60.000 Unterschriften gegen die Regierungspläne gesammelt.

Frankreich: Hollande plant höhere Steuer für den Mittelstand

Die Reichensteuer für Einkommen über eine Million Euro pro Jahr ist gescheitert. Nun will Präsident Hollande dem Mittelstand an den Kragen: Unternehmen mit einem entsprechenden Umsatz sollen bis zu 75 Prozent Steuern zahlen.

Sparprogramm: Paris soll nachts dunkel bleiben

Das französische Umweltministerium will, dass Geschäfte und Büros ab Juli nachts ihre Beleuchtung ausschalten. Strom und Geld sollen so gespart werden. Die Bezeichnung Paris als ‚Stadt des Lichts’ ist damit bald passé. Gegner fürchten einen Schaden für den Tourismus und die Unternehmen.

Sarkozy warnt vor Krieg in Europa

Der frühere französische Präsident meldet sich nach langem Rückzug wieder zu Wort und warnt vor einem Ende der EU. Auch eine stetige Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland sei weiterhin wichtig, da sich die beiden Staaten sonst bekämpfen würden. Der italienische Premier Monti sieht indes das wahre Problem in der „Stimmung gegen die europäische Integration in der Öffentlichkeit".

Frankreich: Staat rettet zweitgrößten Immobilien-Finanzierer

In Frankreich erreicht die Immobilienkrise einen neuen Höhepunkt: Finanzminister Pierre Moscovici gab am Freitag bekannt, dass der Staat den angeschlagenen Immobilien-Finanzierer Crédit Immobilier de France verstaatlichen muss. Für die marode Bank hatte sich kein Käufer gefunden.

Morgan Stanley zahlt Sarkozy für Rede 250.000 Euro

Allzu groß kann die Not der Banken nicht sein: Die Investment-Bank Morgan Stanley zahlt dem ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy eine viertel Million Euro - für eine Rede, die nicht einmal eine Stunde dauern soll. Allerdings wird Sarkozy für das Geld auch für Fotos mit den Bank-Chefs posieren.

Italiener wollen Monti nicht mehr: Protest-Parteien im Vormarsch

Italien ist wieder voll im Visier der Finanzmärkte. Einer der Gründe: Sie glauben die schönen Geschichten nicht, die Mario Monti so eloquent erzählt. Die Parteien, die Monti gewählt haben, haben einer neuen Umfrage zufolge die Mehrheit verloren. Damit wird es eng für den technokratischen Premier.

Frankreich: Beim TV-Duell präsentieren sich zwei schwache Kandidaten

Das Fernsehduell der beiden französischen Präsidentschaftskandidaten zeigte: Trotz Rhetorik und Pathos wird keiner der beiden Kandidaten den Abwärts-Trend in Europa stoppen. Hollande ist zu unerfahren, Sarkozy fehlt der Mut. Keiner der Kandidaten hat das Format, das man sich von Frankreich eigentlich erwarten würde.

Frankreich-Wahl: Das Ende für Merkels Europa-Konzept

Das französische Wahlerkenntnis beschert Angela Merkel eine empfindliche Niederlage: Ihr Konzept aus Fiskalpakt und ESM wird nun noch riskanter, da der Wahlsieger Hollande radikale Sparprogramme ablehnt. Die brutale Euro-Ablehnung der Franzosen mit 20 Prozent der Stimmen für Marine Le Pen kann als ein tektonisches Erdbeben bezeichnet werden, das vor allem Brüssel erzittern lassen muss.

Sparprogramm: Sarkozy will Beiträge an die EU einfrieren

Im französischen Wahlkampf überbieten sich die Kandidaten mit ehrgeizigen Sparzielen. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy sieht Spanien und Griechenland als warnende Beispiele und kündigt an, dass Frankreich unter ihm zum ersten Mal seit 40 Jahren einen Haushaltsüberschuss erwirtschaften wird.

Papademos: Griechenland braucht vermutlich weiteres Hilfspaket

Der griechische Ministerpräsident hält schon kurz nach Billigung des Rettungspaketes ein drittes Paket für Griechenland wahrscheinlich. Allerdings würde die Regierung hart daran arbeiten, ein solches zu vermeiden. Man könne vorhersehen, wie die Marktbedingungen in drei Jahren seien.

Wütende Franzosen: Sarkozy muss sich in einer Bar verstecken

In Frankreich kochen im Wahlkampf die Emotionen hoch: Bei einem Besuch der Stadt Bayonne wurde Nicolas Sarkozy von aufgebrachten Franzosen derart bedrängt, dass er in einem Kaffeehaus Zuflucht suchen musste.

Frankreich: Buchhändler streiken gegen Mehrwertsteuererhöhung

Nicolas Sarkozy will die Mehrwertsteuer für Bücher auf 7 Prozent erhöhen. Französischen Buchhändlern drohen damit weitere Gewinneinstürze. Viele planen einen passiven „Etiketten-Streik“– bei dem sie einfach keine neuen Auspreisungen vornehmen.

Monti macht Druck: Nächste Griechenland-Tranche soll am Montag gewährt werden

Mario Monti will die Euro-Finanzminister dazu bringen, die nächste Griechenland-Tranche bereits am Montag zu beschließen und damit nicht erst auf einen Beschluss beim nächsten EU-Gipfel warten. Angela Merkel, die von der Affäre Wulff zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt abgelenkt wird, scheint nicht abgeneigt, dem Drängen Montis nachzugeben. Damit könnte das Financial Engineering der Goldman Sachs-Fraktion für Europa weiter an Fahrt gewinnen.

Ökonom: Es gibt Beschluss, dass Griechenland und Portugal aus der Euro-Zone fliegen

Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis ist überzeugt, Deutschland habe eingesehen, nicht alle Länder können in der Eurozone bleiben. Die übrigen sollen um den Preis einer Hyperinflation von der EZB mit Geld versorgt werden, bis sie stabil sind.