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Schiefergas

Fracking trägt keinen Teil zur Energiewende bei

Umweltorganisationen kritisieren den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Thema Fracking. Die Ausweitung der Technologie auf Schiefer- und Kohleflözgestein sei nicht mit der Energiewende vereinbar. Die Bundesregierung solle sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energieressourcen konzentrieren. Es gebe noch zu wenige Kenntnisse über die Umweltauswirkungen von Fracking.

Schwache Nachfrage: Öl-Konzerne verdienen weniger

Nach Shell und Total meldet auch Exxon einen deutlichen Gewinn-Rückgang für das erste Quartal. Wegen der Wirtschaftsflaute in vielen Ländern ging die Nachfrage zurück. Daher fuhren die Konzerne die Produktion zurück. Zudem sank der Öl-Preis. Nun wollen sie die Kosten reduzieren.

Politik diskutiert über Alternativen zum russischen Erdgas

Kanzlerin Merkel will aufgrund der Ukraine-Krise die Energie-Abhängigkeit von Russland verringern. Die USA und Kanada haben sich bereits als alternative Gas-Lieferanten ins Gespräch gebracht. Doch die Grünen warnen vor deren „dreckigen Fracking-Methoden“.

Gazprom wird auf Kommando Putins den Gashahn zudrehen

Der russische Gasriese Gazprom wird die Lieferungen an die Ukraine drosseln oder einstellen, wenn der Kreml das wünscht. Schon 2006 und 2009 wurde es kalt in der Ukraine. Doch Gazprom hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wert verloren. Die Unterbrechung der Gaslieferungen könnte dem Konzern schaden.

Sieg der Energie-Lobby: Brüssel macht den Weg frei für Fracking

Die EU-Kommission hat mit der Veröffentlichung der neuen Klimaziele dem Fracking in Europa Tür und Tor geöffnet. Umweltschützer kritisieren, die Regeln zur umstrittenen Schiefergasförderung kämen einem „Kniefall vor der Öl- und Gaslobby“ gleich.

Trotz Widerstand: Oettinger will Fracking vorantreiben

Deutschland dürfe sich die Potenziale des Frackings nicht entgehen lassen, so EU-Kommissar Oettinger. Probe-Bohrungen im eigenen Land würden einen Wissens-Vorteil gegenüber anderen Ländern schaffen. Gerade ein Ingenieurs-Land wie Deutschland müsse hier schnell reagieren – auch um die Kosten der neuen Energie-Gewinnung besser abschätzen zu können.

Energiepolitik soll auf EU-Ebene zentralisiert werden

Die EU soll die Emissions-Zertifikate wieder teurer machen und klare Vorschriften zu den Öko-Energien erlassen. Dies fordert eine britische Parlaments-Kommission. Dadurch würde der Strom für den Verbraucher noch teurer werden. Es ist bemerkenswert, dass ein solcher Vorschlag ausgerechnet aus London kommt.

Dank Schiefergas: Energiepreise in den USA deutlich günstiger als in Europa

Energie ist in Europa um ein Vielfaches teurer als in den USA. Verantwortlich sind der dortige Schiefergas-Boom und die Energiepolitik der EU. Die Risiken der Schiefergas-Förderung solle man in Europa vernachlässigen, fordert die Industrie.