Alle Artikel zu:

Schulden-Krise

EZB: Nachfolger von Draghi steht vor immenser Herausforderung

Wer auch immer Draghis Nachfolger wird: Er wird den Schleier der Schulden vieler Staaten lüften müssen.

Schäuble und IWF streiten über Schulden-Erlass für Griechenland

Bundesfinanzminister Schäuble hält Schuldenerleichterungen für Griechenland für nicht notwendig. Stattdessen müsse der Austeritätskurs fortgesetzt werden. Der IWF sagt dagegen, Griechenland könnten keine weiteren Spar-Auflagen gemacht werden. Das Land brauche dringend Entlastung bei den Schulden.

Pleite-Gefahr: Das neue Griechenland liegt in Österreich

Die österreichischen Politiker pokern hoch: Sie wollen ihre Schulden nicht bezahlen, für die das Land Kärnten Haftungen übernommen hatte. Dem Bundesland droht der jahrelange Pfändungsvorbehalt. Auch deutsche Kommunen blicken mit Sorge auf die Entwicklung: In Österreich könnte ein Exempel für zahlungsunfähige Staaten und Körperschaften statuiert werden.

Volkswagen-Konzern droht Zerschlagung wegen Schulden

Der Volkswagen-Konzern hat seinen Gläubigern den Verkauf von Unternehmensteilen angeboten, um an neue Kredite zu kommen. Zur Diskussion stehen der Verkauf von MAN, Bentley, Lamborghini , Ducati oder Power Engineering.

Notenbank schlägt Alarm: Schulden in Italien explodieren

Die italienische Notenbank fordert von der Regierung in Rom Taten, weil die Schulden explodieren: Die Staatsschulden stehen bereits bei 133 Prozent des BIP. Laut Maastricht wäre Italien verpflichtet, nicht über 60 Prozent zu gehen.

IWF: Griechenland braucht keinen Schuldenschnitt

IWF-Chefin Lagarde besteht nicht auf einen Schuldenerlass für Griechenland. Es reiche stattdessen aus, die Kreditlaufzeiten zu verlängern, die Darlehenszinsen zu senken und die Zahlungen zu stunden. Noch hat der Internationale Währungsfonds seine Beteiligung am dritten Kreditpaket in Höhe von 86 Milliarden Euro nicht zugesagt.

Griechenland-Einigung läutet Abwicklung der Euro-Zone ein

Die Euro-Retter haben sich auf einen Deal mit Griechenland geeinigt. Er ist eine Kapitulation Griechenlands und der EU. Nach den Szenen vom Wochenende kann mit diesen Politikern keine politische Union entwickelt werden. Die EU und der Euro werden sich aufspalten, der endgültige Bruch ist eine Frage der Zeit.

Griechenland lehnt Privatisierungen und Troika ab

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will nicht mit der Troika zusammenarbeiten. Die Regierung stoppte zudem zwei Privatisierungsprojekte. Damit erteilt Griechenland dem Spardiktat von EZB, EU und IWF endgültig eine Absage. Diskussionen um einen Euro-Austritt Griechenlands flammen wieder auf.

Frankreich: Gewerkschaften entrüstet über Reform-Vorschläge der Arbeitgeber

In Frankreich stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaften haben einen Reformvorschlag der Arbeitgeber empört zurückgewiesen: Weniger Feiertage, Aufweichen des Mindestlohns, Streichung von zwei Feiertagen - die Gewerkschaften sprechen von einem „Witz“. Die Arbeitgeber rudern zurück.

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Ukraine: Privat-Stiftung von Premier Jazenjuk ist Nato-finanziert

Der ukrainische Übergangs-Premier Arseni Jazenjuk ist eine Art „Mario Monti der Ukraine“: Ein Ex-Banker und Technokrat, der die westlichen Interessen der Ukraine vertreten soll. Die Nato und die britische Finanz-Elite finanzieren seine Stiftung.

Sparer zittern vor radikalen Maßnahmen der EZB

Die EZB könnte mit außergewöhnlichen Maßnahmen tief in die Taschen der Sparer greifen. Diese müssen für die Schulden-Politik der Euro-Staaten bezahlen.

Schäuble kündigt weitere Milliarden für Griechenland an

Die Verschuldung des Landes werde erst 2022 ein tragfähiges Niveau erreichen. Deshalb sei ein drittes Hilfspaket für Griechenland wahrscheinlich, so Finanzminister Schäuble. Das griechische Volk müsse durch diesen Reformprozess durch, wenn das Land im Euro bleiben wolle.

EU fordert Kürzung von Sozialleistungen

EU-Kommissarin Viviane Reding fordert eine Kürzung der Sozialleistungen in den EU-Staaten. Dies soll die sogenannte „Armutsmigration“ stoppen. Tatsächlich sind die meisten Staaten pleite. Mit beispiellosem Populismus versucht die EU nun, Schuldige für die Kürzungen von Sozialleistungen auszumachen.

Gabriel muss Förderungen für Öko-Strom drastisch kürzen

Die Zeiten des Füllhorns dürften für die Öko-Strom-Investoren bald vorbei sein: Sigmar Gabriel muss die Milliarden-Förderungen rasch kürzen: Im Haushalt fehlt das Geld. Weil der Strompreis für Industrie und Konsumenten nicht weiter erhöht werden kann, bleibt dem Wirtschaftsminister nur der Rotstift.

Schulden-Chaos in Europa ist nicht zu ordnen

Die Krisenländer müssen in den nächsten zwei Jahren ihre Staatsanleihen refinanzieren. Um sich Handlungsspielraum zu verschaffen strecken die Staaten einfach die Laufzeiten für ihre Kredite - und finanzieren alte Schulden mit neuen Schulden.

Merkel gewährt Bundesländern Steuereinnahmen

Die SPD hat Angela Merkel offenbar bei den Koalitions-Verhandlungen mit der Bundesrats-Mehrheit über den Tisch gezogen: Der Großteil der zusätzlichen Steuereinnahmen geht an die Bundesländer, damit diese die Sozial-Leistungen weiter bezahlen können. Innovationen und Investitionen sind faktisch nicht finanzierbar.

Schäuble erklärt Euro-Krise für beendet

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet: Es existiere keine Ansteckungsgefahr mehr. Schäubles skurriler Optimismus ist eine reine Schutz-Behauptung: Tatsächlich hat Schäuble in Griechenland 80 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern verspielt. Das Geld, das bei Schulen und Kindergärten fehlt, wanderte in die Taschen der internationalen Banken.

EZB-Chef Draghi finanziert Italiens Finanz-Chaos

Italiens Banken haben große Probleme: Gewinneinbrüche, Milliarden-Abschreibungen, neue Bailouts werden zum Problem für die italienischen Steuerzahler. Der Crash wurde bisher nur vermieden, weil der Italiener Mario Draghi Italien und seinen Banken neue Schulden durch niedrige Zinsen ermöglicht. Im Gegenzug verlieren die deutschen Sparer täglich weiter an Vermögen.

Brasilianische Mittelschicht kann Schulden nicht mehr begleichen

In Brasilien wächst die Zahl der faulen Kredite. Die Banken haben den Brasilianern Kredite gewährt und ihnen Wohlstand versprochen. Was bleibt sind die Zinsen - und der Rückfall in die Armut. Das globale Schulden-System fordert seinen Tribut. Es tanzt keinen Samba.