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Schuldenkrise

IWF drängt Deutschland zu Schulden-Verzicht in Griechenland

Wikileaks hat die Mitschrift einer Telefonkonferenz von drei hochrangigen IWF-Mitarbeitern veröffentlicht. Der IWF berät dort, wie man Angela Merkel dazu drängen kann, einen Schuldenerlass für Griechenland zuzustimmen. Griechenland zeigt sich verärgert, dass Deutschland „erpresst“ werden soll.

Vor Gipfel: Pro-Griechenland-Demos in Europa

Vor dem Treffen der Euro-Staatschefs sind am Sonntag sind tausende EU-Bürger auf die Straße gegangen. In Athen demonstrierten die Menschen dafür, dass die Regierung in Brüssel nicht nachgeben soll. In Brüssel und Amsterdam gab es Solidaritätsbekundungen für die Griechen.

Tsipras: Reformpaket der Gläubiger ist absurd

Griechenland lehnt Reformliste der internationalen Gläubiger ab. Die Troika fordert eine Rentenkürzung der ohnehin bereits verarmenden Bevölkerung. Die Syriza-Regierung will das nicht hinnehmen und bleibt stur. Auch Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen, sollten Tsipras und Varoufakis der Troika keine Zugeständnisse abringen können.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Seit der Finanzkrise: Chinas Schulden explodieren

Die Schulden Chinas haben sich seit Beginn der Finanzkrise vervierfacht. Schätzungen zufolge steigen sie doppelt so stark wie das BIP des Landes und liegen bei umgerechnet über 28 Billionen Dollar. Grund dafür sind die steigende Zahl fauler Kredite und der schwache Immobilienmarkt. Investoren ziehen ihr Kapital aus China ab. Das hat auch folgenreiche Auswirkungen auf das weltweite Finanzsystem.

Faymann: Griechenlands Verbleib in Eurozone wichtig für Europa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will Griechenland im Euro halten. Die Mitgliedschaft Griechenlands sei wichtig für die gesamte Euro-Zone. Damit hat die EU vor den Verhandlungen mit Griechenland an Spielraum eingebüßt. Weitere Zugeständnisse an die Pleite-Staat sind zu erwarten.

Schuldenberg des Bundes wächst weiter

Der Schuldenberg in Deutschland wächst weiter. Für den Abbau der Schulden in Deutschland genügt es nicht, einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Bund, Länder und Kommunen hatten zum Jahreswechsel 2048,1 Milliarden Euro Schulden. Der Bund der Steuerzahler fordert die Regierung auf, durch die Kürzung von Subventionen und Förderungen knapp 20 Milliarden Euro einzusparen.

Griechenland will Schulden mit neuen Schulden bezahlen

Ministerpräsident Alexis Tsipras will am Kapitalmarkt mit kurzlaufenden Anleihen Geld einsammeln. Doch die von der EU gesetzte Grenze hat Griechenland bereits erreicht. Sollte die EZB nicht zustimmen, kehre „der Thriller zurück“, so Tsipras. Ende März geht den Griechen das Geld aus.

Varoufakis: Private Investoren müssen Griechenland retten

Der Tragfähigkeit der Schuldenlast in Griechenland hängt davon ab, ob sich private Investoren finden, die die Wirtschaft im Land ankurbeln könnten. Finanzminister Varoufakis setzt zudem auf Wachstum und intelligente Umstrukturierung. Das Wort Schuldenschnitt sei ein „dreckiges Wort“, das er lieber nicht benutzen wolle.

EU gibt nach: Frankreich erhält für Defizitabbau mehr Zeit

Die EU gibt ihre Spardoktrin in Europa auf: Frankreich darf sich beim Einhalten der Schuldengrenze bis 2017 Zeit nehmen. Auch die hohe Verschuldung Italiens und Belgiens wird keine Strafen mehr nach sich ziehen.

Euro-Zone verlängert Kredit-Programm für Athen um vier Monate

Die Eurogruppe stimmt einer Fristverlängerung des Kreditprogramms für Griechenland zu. Athen bekommt vier Monate Zeit, in denen es Steuerflucht und Korruption soll. Der Deutsche Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen. Für die neue Regierung Griechenlands ist der Aufschub ein erster Erfolg.

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Abgaben zu hoch: Österreicher lehnen Steuererhöhung ab

In Österreich läuft eine Debatte über die Einführung einer Vermögens- sowie eine Änderung der Erbschaftssteuer. Doch Österreich hat bereits eine der höchsten Abgabenbelastungen in der EU. Die Schuldenkrise und die schwache Wirtschaft hat das Bewusstsein der Bürger für die eigenen Ausgaben geschärft.

Martin Schulz warnt Griechenland vor Staatspleite

Die EU hat Griechenland davor gewarnt, mit ihrer Ablehnung des Sparkurses die Staatspleite herbeizuführen. EU-Parlaments-Präsident Martin Schulz fordert Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras dazu auf, den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachzukommen. Zumindest mit der EZB ist Tsipras bei Verhandlungen über eine Entschuldung auch schon einen Schritt weiter gekommen.

Griechenland lehnt Privatisierungen und Troika ab

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will nicht mit der Troika zusammenarbeiten. Die Regierung stoppte zudem zwei Privatisierungsprojekte. Damit erteilt Griechenland dem Spardiktat von EZB, EU und IWF endgültig eine Absage. Diskussionen um einen Euro-Austritt Griechenlands flammen wieder auf.

Österreich hat 116 Milliarden Euro versteckte Schulden

Eine Analyse der Unternehmensbeteiligungen des Staates ergibt, dass Österreich 116 Milliarden Euro versteckte Schulden hat. Dieser Betrag tauchte bislang in keiner Statistik auf. Hinzu kommen 264,5 Milliarden Euro, die der öffentliche Sektor Ende 2014 angehäuft hat. Bei den Schuldnern handelt es sich überwiegend aus Banken, an denen der Staat beteiligt ist oder über die er die Kontrolle ausübt.

WKÖ: EZB-Geldschwemme wird Österreichs Wirtschaft helfen

Die Wirtschaftskammer stellt sich hinter die EZB und hofft auf Impulse für die Wirtschaft. Ohne Strukturreformen wird sich das Schulden- und Wachstumsproblem in den Staaten Südeuropas jedoch nicht lösen lassen. Der Anreiz dafür werde den Krisenstaaten dadurch genommen, bemängeln Kritiker.

Bundesregierung kann Debatte um Griechenland-Austritt nicht beenden

Die Unsicherheit über den Verbleib Griechenlands in der EU bleibt bestehen. Auch das Bemühen der Bundesregierung, die Debatte zu beenden, scheitert. Sollte Griechenland nach der Wahl beschließen, den Euro-Raum zu verlassen, droht der deutschen Wirtschaft ein erheblicher Schaden.

Mittelstand bereitet sich auf Rückkehr der Schuldenkrise vor

Für das kommende Jahr erwartet der Mittelstand eine Rückkehr der Schuldenkrise im Euro-Raum. Der Fokus liegt auf Italien und Frankreich. In Deutschland ist die Geschäftslage für den Mittelstand derzeit gut. Doch Unternehmer fordern mehr Investitionen und lehnen eine Reform der Erbschaftssteuer ab.

Ukraine meldet: Kiew erhält Waffen von fünf Nato-Staaten

Die französische und italienische Regierungen versuchen offenbar, ihre lahmende Wirtschaft durch Waffenlieferungen in die Ukraine zu stützen. Das meldet zumindest die Ukraine. Auch Polen ist mit von der Partie. Bezahlt werden können die Waffen eigentlich nur von den europäischen Steuergeldern, die die Ukraine als sogenannte "Hilfszahlungen" bekommt. Weil die Ukraine pleite ist, sind die Kredite von IWF und EU nichts anderes als eine Exportförderung für die Rüstungsindustrie mit Steuergeldern.