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Schweiz

Schweizer Unternehmen: Mehr Insolvenzen, weniger Gründungen

In der Schweiz ist im laufenden Jahr die Zahl der Insolvenzen um 6 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wurden weniger Unternehmen neu gegründet. Im September nahm die Entwicklung geradezu dramatische Ausmaße an.

BDI: „Zunehmende Zentralisierung hat in Europa wenig Chancen“

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber, glaubt, dass der reine Sparkurs die Krise in Europa nicht beenden kann: Er fordert einen Impuls für Investitionen. Weil Banken und Staaten wegen der Schuldenkrise handlungsunfähig seien, müsse die Industrie als Motor für Beschäftigung und Innovation wirken. Einer zunehmenden Zentralisierung in Brüssel erteilt Kerber eine klare Absage.

Schweiz: Industrie erwartet weniger Umsatz wegen Eurokrise

Bisher blieb der Umsatz Schweizer Industriebetriebe konstant. Weil der Umsatz im ersten Halbjahr jedoch auf Aufträgen aus dem vergangenen Jahr basiert, werden die Umsätze im zweiten Halbjahr 2012 deutlich einbrechen. Die Aufträge werden bereits seit über einem Jahr konstant weniger.

Sparzwang: Italien entlässt erfolgreiche Higgs-Forscher

Knapp 60 Millionen Euro vom Budget des Nationalen Instituts für Kernphysik (INFN) will die italienische Regierung bis 2014 kürzen. Dadurch werden viele Wissenschaftler ihren Job verlieren. Die Beteiligung Italiens an der Higgs-Forschung wird drastisch reduziert.

Schweiz droht bei Euro-Crash jahrelange Rezession

Der Schweizer Think Tank BAK aus Basel erwartet selbst im günstigsten Fall gravierende wirtschaftliche Folgen für die Schweiz, sollte die Euro-Zone auseinanderbrechen. Wenn dagegen nur Griechenland austritt, sehen die Analysten kaum Gefahren für die Schweiz

Spanische Staatsanleihen trotz Bailout weiter unter Druck

Die Märkte haben auf den spanischen Banken Bailout negativ reagiert. Südeuropäischen Staatsanleihen wurden abgestoßen, die Kreditversicherungen stiegen, die Börsen ächzen und die Schweiz leidet weiter unter negativen Zinsen.

Schweizer Industrie steht vor Personalabbau

Der Einkaufsmanager Index in der Schweiz ist im April stark gesunken. Die weitere Verschärfung der Eurokrise zwingt die Schweizer Industrie zu Personalabbau.

Schweizer Nationalbank: Gewinn mit Gold, Verlust mit Euro

Im vergangenen Quartal konnte die Schweizer Nationalbank noch einen leichten Gewinn verbuchen, doch nun wurde der Kampf gegen den starken Franken doch sichtbar. Die Notenbank machte im ersten Quartal Verluste in Milliardenhöhe.

Italien bessert Handelsbilanz mit Gold-Exporten in die Schweiz auf

Mario Monti will zeigen, dass seine Reformen greifen. Um das chronische Handelsbilanzdefizit zu verbessern, haben die Italiener in den vergangenen Monaten massiv Gold in die Schweiz exportiert.

Steuerstreit: Deutschland will Kontrolleure in Schweizer Banken schicken

Das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland soll es deutschen Behörden ermöglichen, Schweizer Banken zu überprüfen. In der Schweiz steigt die Angst vor einem Souveränitätsverlust. Sogar von „Raubrittertum“ ist die Rede.

SNB kann Kurs nicht halten: Schweizer Franken bricht aus

Erstmals seit der Einführung des Mindestwechselkurses im September vergangenen Jahres ist ein Euro weniger Wert als 1,20 Schweizer Franken wert. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Sorge über eine Verschärfung der Krise in der Eurozone weiter gestiegen ist.

Schweizer bleiben EU-kritisch

Die Finanzkrise hatte sehr negative Folgen für den Schweizer Franken und entsprechend auf die Wirtschaft des Landes. Ein EU-Beitritt der Schweiz, wie er während der extremen Aufwertung des Franken wieder zum Thema wurde, stößt in der Schweiz definitiv auf Widerstand.

Österreich: Regierung hält an Finanztransaktionssteuer fest

Eine Einführung der Finanztransaktionssteuer ist derzeit weder in der Eurozone noch EU-weit durchsetzbar. Dennoch hält die österreichische Regierung weiter daran fest. Sie rechnet mit jährlichen Einnahmen von 500 Millionen Euro ab 2014. Auch das Steuerabkommen mit der Schweiz soll Geld in den Haushalt spülen. Scheitert beides, steht die Haushaltsplanung auf der Kippe.

Schweizer Regierung fürchtet Boykott durch muslimische Länder

Wegen der Diskussion eines Burkaverbots fürchtet die Schweizer Regierung um ihre Handelsbeziehungen mit muslimischen Ländern. Der Wirtschaftsminister Schneider-Ammann reiste bereits nach Ankara um die Wogen zu glätten.

SNB will Spekulations-Geschäfte ihrer Führung verhindern

Mitglieder der Bankleitung in der Schweizerischen Nationalbank dürfen ab Mai privat nur noch in Devisen investieren, wenn ihr Vermögen extern verwaltet wird. Bei Selbstverwaltung ihres Geldes müssen sie mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Schweiz: Koppelung des Franken an den Euro kostete 17,5 Milliarden Franken

Erstmals gab die Schweizer Nationalbank bekannt, wie viel sie die Koppelung des Franken an den Euro im Jahr 2011 kostete. Trotz des massiven Ankaufs von Devisen, machte die SNB im vergangenen Gewinn.

Schweiz: Exporte in Maschinenbau und Elektroindustrie rückläufig

Die Schweiz wird zunehmend von der Pharma-, Chemie- und Uhrenindustrie abhängig. Nur in diesen drei Branchen waren im Jahr 2011 Exportsteigerungen zu verzeichnen. Daher ist die Prognose für die gesamte Schweizer Exportwirtschaft im Jahr 2012 eher pessimistisch.

UBS: Expansive Schweizer Geldpolitik beschleunigt Immobilien-Blase

Die Schweizer UBS sieht in der Kombination von rückläufigem Wirtschaftswachstum und steigenden Immobilienpreisen wachsende Gefahren für die Schweiz. Die expansive Geldpolitik der Schweizerischen Notenbank sei der falsche Weg, urteilen die Analysten.

UBS-Index: Der Schweiz droht eine Immobilien-Blase

Die Immobilienpreise in der Schweiz steigen unaufhaltsam – der Immobilienblasen-Index nähert sich der Risiko-Zone. Rund ein Fünftel aller Schweizer lebt in Risiko-Regionen. Zürich, Genf und Lausanne gehören dazu. Ökonomen warnen vor dem Platzen der Blase.

Schweizerische Nationalbank: Jordan fürchtet politischen Zugriff

Der Interimspräsident der Schweizer Nationalbank, Thomas Jordan, sieht die Unabhängigkeit der SNB in Gefahr. Analysten erwarten, dass die nächste Intervention der SNB unmittelbar bevorsteht. Sie rechnen damit, dass die SBN diesmal den doppelten Betrag im Vergleich zum vergangenen September einsetzen wird müssen, um die 1,20 CHF zu halten.