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Schweiz

Europas Krise bringt den Schweizer Franken in Bedrängnis

Verschiedene Risiken in Europa setzen den Schweizer Franken unter starken Aufwertungsdruck, weil Investoren in ihm einen sicheren Hafen sehen. Neben der Exportwirtschaft ist besonders die Zentralbank betroffen, die den Franken schon seit Monaten mit Devisenkäufen stützt. Im Fall eines Brexit müsste sie wahrscheinlich massiv intervenieren.

Niedrige Zinsen führen zu Hotel-Boom in Zürich

Die Suche nach geeigneten Renditeobjekten führt immer mehr Investoren nach Zürich. Im Gegensatz zu vielen Regionen in der Schweiz boomt hier der Tourismus, immer mehr Investoren setzen auf Hotels als Anlagemöglichkeiten.

Schweiz ist größter Offshore-Finanzplatz

Im vergangenen Jahr ist das globale private Finanzvermögen um 5,2 Prozent gestiegen und erreichte damit einen Wert von 168 Billionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit die privaten Finanzvermögen nicht ganz so stark gewachsen.

Chinas Investitionen in der Schweiz werden größer und zahlreicher

Firmen und Beteiligungsgesellschaften aus China investieren immer häufiger in der Schweiz. Die Summen, um die es dabei geht, werden seit einigen Jahren außerdem immer größer. Experten glauben, dass es in Zukunft noch mehrere Kaufangebote in der Größenordnung des Angebots für Syngenta geben dürfte.

Ehemaliger SNB-Chef: Schweiz soll an 1.000-Franken-Note festhalten

Die EZB hat angekündigt, den 500-Euro-Schein bald nicht mehr zu drucken. Im Zuge dessen wird die Forderung laut, dass auch die Schweizer Nationalbank die größte Banknote des Landes abschaffen sollte. Der ehemalige Notenbankchef Jean-Pierre Roth hingegen fordert den Erhalt des 1.000-Franken-Scheins. Ein Abschaffen werde die Kriminalität nicht verringern. Tatsächlich stecke der Versuch, die Menschen zum Konsum zu bewegen, hinter derartigen Entschlüssen, so Roth.

Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland nicht mehr unter Top 10

Während Deutschland 2014 noch zu den sechs wettbewerbsfähigsten Ländern weltweit gehörte, wurde es im vergangenen Jahr aus der Liste der Top-10 verdrängt. „Die größte Gefahr für Deutschland ist Selbstzufriedenheit“, sagte Arturo Bris von der Schweizer Business School IMD.

Gegen „Swiss Made“: Schweizer Start-up greift Uhren-Branche an

Das Schweizer Uhren-Start-up Goldgena will das Niedrigpreis-Segment der etablierten Hersteller angreifen, indem es sich bewusst gegen die etablierte Bezeichnung „Swiss Made“ stellt.

Schweizer Digitalisierung braucht mehr Unterstützung

Die Schweiz gilt eigentlich als forschungsintensives Land mit vielen innovativen Start-ups. Doch die Infrastruktur des Landes und fehlende Förderungen dämmen den Erfolg der digitalen Schweizer Wirtschaft.

Haus aus Altpapier

In Lausanne soll ein bewaldetes Hochhaus entstehen, der neben Wohnraum auch einen CO2-Filter bietet. Ein Schweizer konnte den Wettbewerb für sich gewinnen. Doch es gibt auch andere Methoden, umweltfreundlich und gesund zu bauen. Ecocell beispielsweise setzt auf Baumaterial aus Altpapier.

Schweizer Crowdfunding-Business holt auf

Im vergangenen Jahr hat sich der Crowdfunding-Markt mehr als verdoppelt. Vor allem im Bereich des Crowdlending für KMU gab es einen starken Auftrieb.

Blasen-Risiko bleibt: Schweizer Immobilien-Markt kühlt sich nur leicht ab

Im ersten Quartal des laufenden Jahres ist der Immobilienpreis-Index der UBS erstmals seit langem leicht gesunken.

Arbeitsmarkt wankt: Schweizer Unternehmen erwarten Abschwung

Die Schweizer Unternehmen sind desillusioniert. Nur mehr knapp jeder fünfte Konzern erwartete für die kommenden sechs Monate eine Verbesserung der Weltwirtschaft. Im vergangenen Jahr gingen noch 80 Prozent von einer Verbesserung der globalen Wirtschaft aus.

TTIP gefährdet Schweizer Bauern

Die TTIP-Leaks bestätigen, dass die USA auf eine umfangreiche Öffnung des Lebensmittel- und Agrarmarktes setzen. Dies steht nicht nur für die potentielle Einfuhr von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, sondern auch für einen erheblichen Preisdruck, der durch die riesigen Agrarkonzerne der USA in der EU ausgelöst werden wird. Davon ist auch die Schweiz betroffen.

Schwellenländer ziehen Zementriese LafargeHolcim in die Krise

In den ersten drei Monaten des Jahres ist das operative Ergebnis des Zementkonzerns erheblich geschrumpft. Die wirtschaftliche Abkühlung in den Schwellenländern und der hohe Preisdruck wiegen schwer. Das Unternehmen sitzt zudem auf einem Schuldenberg. Ohne die geringeren Kosten durch den gesunkenen Ölpreis wäre das Ergebnis noch deutlich schlechter ausgefallen.

Schweizer Think Tank warnt vor TTIP

Die Schweiz ist nicht unmittelbar in den Prozess der TTIP-Verhandlungen einbezogen. Das Abkommen zwischen den USA und der EU ist aber mit erheblichen Folgen für die Schweizer Wirtschaft verbunden. Aus diesem Rund fordert der Think Tank foraus eine verbesserte TTIP-Debatte in der Schweiz und ein aktiveres Einlenken bei den Verhandlungen.

Top-Ökonom: Schweizer Zentralbank muss bei Brexit schnell handeln

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bereitet sich dem Ökonomen Nouriel Roubini zufolge auf einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU vor. Bis zur Entscheidung Ende Juni dürfte die Zentralbank ihre Geldpolitik allerdings nicht ändern – sie werde demnach bei der nächsten Sitzung am 16. Juni wahrscheinlich nichts Neues bekanntgeben.

Norwegischer Staatsfonds bestimmt Schweizer Wirtschaftspolitik

Der Chef des norwegischen Staatsfonds hat angekündigt, eine Kürzung von Manager-Gehältern vorzubereiten. Das könnte auch die Schweizer Unternehmen treffen. Denn der der Staatsfonds hat Milliarden in diese investiert.

Frankenstärke hält Mittelstand vom Energiesparen ab

Der Schweizer Mittelstand hat im vergangenen Jahr weniger auf Energiesparen gesetzt als zuvor. Der starke Franken hat dazu geführt, dass die erstmaligen Investitionen zum Energiesparen trotz Hilfe durch die Stiftung Klimaschutz zu hoch für die KMU waren.

Industrie 4.0: Neues System zur Fernüberwachung via Internet

Die immer stärker werdende Vernetzung zwischen Maschinen in der Industrie stellt auch neue Anforderungen an Maschinenbauer und ihre Dienstleistungen. Steht eine Produktion aufgrund eines Fehlers still, kostet es Zeit, dies zu beheben. Aber es führt auch dazu, dass Mitarbeiter vor Ort sein müssen, um den Fehler zu beheben. Ein neues Diagnosesystem soll dies nun ändern.

Schweizer Nationalbank profitiert vom steigenden Goldpreis

Die Schweizerische Nationalbank konnte im ersten Quartal einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken ausweisen