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SME

Jeder fünfte Industriebetrieb beteiligt sich an Startups

Jeder fünfte große Industriebetrieb investiert in Startups, um Innovationen zu fördern und für das eigene Geschäft nutzbar zu machen. Industriebetriebe scheuen das Risiko, eigene Innovationen zu entwickeln. Startups hingegen wollen ihr Geschäftsmodell am Markt durchsetzen und sind auf Investoren angewiesen.

Mittelstand in der Demografie-Falle: Investitionen werden weiter sinken

Bis 2017 suchen in Deutschland 580.000 Unternehmen einen geeigneten Nachfolger. Die Investitionsneigung lässt mit zunehmendem Alter nach. Deutschland braucht neue Führungskräfte, sonst werden auch die Investitionsprogramme von EU-Kommissionspräsident Juncker und Bundesfinanzminister Schäuble keine nennenswerte Wirkung entfalten.

Schwerer Systemfehler: Drei von vier Unternehmen haben kein schnelles Internet

Nur jedes vierte deutsche Unternehmen verfügt über schnelles Internet. Der Systemfehler liegt in der veralteten Infrastruktur. Deutschland liegt im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. In Dänemark, den Niederlanden und Belgien hat fast jedes zweite Unternehmen Zugang zur Datenautobahn. Deutsche Online-Händler werden vom Rest der Welt abgehängt.

Erste Schweizer Bank vermittelt Kredite über die Crowd

In der Schweiz können Startups Kredite über die Crowd beziehen. Ähnlich wie beim Crowdfunding sind die Geldgeber Privatpersonen. Doch das Kapital muss samt Zinsen zurückgezahlt werden. Der zu vergebende Kredit wird an die Anbieter mit dem günstigsten Zins versteigert.

Studie: Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz steigt um fünf Prozent

Infolge der Frankenaufwertung bleiben zahlreiche Schweizer Unternehmen auf ihren Rechnungen sitzen. Jedes zehnte Unternehmen kommt damit selbst in Finanznot. Der Schweizer Mittelstand versucht kosten zu sparen und bleibt optimistisch: Die Firmen rechnen damit, dass die Exporte in die USA, nach China und in die Golfstaaten zunehmen werden.

Österreichs Mittelstand gibt zu wenig für Talentförderung aus

Interne Talentsuche ist wichtig. Doch Österreichs Mittelständler geben zu wenig Geld für die Entwicklung und Förderung von Talent in den eigenen Reihen aus. Neben dem Fachkräftemangel gibt es auch einen Führungskräftemangel. Jede zweite Führungsstelle im Mittelstand kommt aus den eigenen Reihen.

Unternehmen reagieren nach Hacker-Angriff zu langsam

Die Reaktionszeit nach Cyber-Angriffen muss so kurz wie möglich gehalten werden. Viele Unternehmen sind zu langsam. Das ermöglicht Hackern, innerhalb des gehackten Netzwerks für Tage, Wochen oder sogar Monate aktiv sein.

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Bundesbank: Bund könnte Arbeitslosenbeiträge für Unternehmen senken

Die Bundesagentur für Arbeit erzielt einen Milliarden-Überschuss. Das ermöglicht die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, so die Bundesbank. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten gleichermaßen entlastet werden, was die Binnenkonjunktur ankurbeln könnte. Allerdings müsste eine Senkung der Beiträge mit einer Kürzung der Bezüge von Empfängern von Arbeitslosengeld I einhergehen.

EU kritisiert Banken: Deutsche Startups sollen leichter an Kredite kommen

EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill kritisiert die deutschen Banken: Die Risikofinanzierung in Deutschland ist unzureichend. Die Banken geben zu wenig Geld in Form von Krediten an den Mittelstand. Banken in Deutschland wehren sich gegen eine Kapitalmarktunion.

Kein Ende der Sanktionen: G7 trüben Aussichten für deutsche Exporteure

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht gelockert, solange das Minsker Abkommen umgesetzt wird. Russland soll die Unterstützung der Rebellen einstellen, beschlossen die Außenminister der G7 auf dem Gipfel in Lübeck. Das verschlechtert die Aussichten für deutsche Mittelständler für den Export in die Region.

Industrie 4.0: Jede zweite Maschine muss ausgetauscht werden

In den nächsten zehn Jahren müssen Unternehmen fast jede zweite Maschine austauschen. Das verursacht hohe Kosten. Die Industrie 4.0 bringt einen radikalen Strukturwandel mit sich. Der Mittelstand ist auf sich allein gestellt: Das Wirtschaftsministerium betreibt zusammen mit Großkonzernen vorerst nur Orientierungsarbeit.

Indien: Deutsche Unternehmen kommen nicht an öffentliche Aufträge

Die Bedingungen für deutsche Firmen auf dem indischen Markt müssen Angela Merkel zufolge verbessert werden. Deutsche Unternehmen werden benachteiligt. Der Zugang zu öffentlichen Aufträgen und Lizenzen ist mühselig. Doch Indiens Regierung wehrt sich gegen ein schnelles Freihandelsabkommen.

Auswärtiges Amt kündigt Aufhebung der Iran-Sanktionen an

Die Sanktionen gegen den Iran werden aufgehoben, sobald der Iran die Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat. Deutsche Wirtschaftsvertreter drängen auf eine Aufhebung am Tag der Unterzeichnung des Abkommens im Juni. Die Aufhebung der Sanktionen könnte den Ölpreis weiter senken – zum Nachteil Russlands.

Ohne Lohnausgleich: Schweizer Arbeitgeber heben Arbeitszeit an

Die rasche Aufwertung des Franken zwingt Schweizer Arbeitgeber dazu, die Arbeitszeiten der Angestellten zu erhöhen. Anderenfalls stehen Jobs auf dem Spiel. Ein Lohnausgleich gibt es nicht. Rechnungen aus Lieferungen werden möglichst in Euro abgewickelt. Von der Politik kann der Mittelstand kurzfristig keine Entlastung erwarten.

Banken verlieren an Bedeutung: Unternehmen nutzen mehr Crowdfunding

Unternehmen in Europa kommen auch ohne Banken an Start- oder Investitionskapital. Crowdfunding gewinnt an Bedeutung. Am besten funktioniert die Schwarmfinanzierung in Großbritannien. Deutschland hinkt bei der Akzeptanz dieser modernen Finanzierungsform hinterher.

Hacker stehlen über eine Million US-Dollar von Unternehmen

Mit einer raffinierten und komplexen Methode erbeuten Hacker große Summen gezielt von Unternehmen. Eine Schadsoftware namens Dyre Wolf verleitet den Mitarbeiter dazu, sich unter einer Telefonnummer bei der Bank des Unternehmens zu melden. Doch der Telefon-Anruf führt direkt zu den Hackern – die noch während des Telefonats die Konten der Unternehmen leer räumen.

Belastbarkeits-Index: Lieferketten in der Ukraine brechen zusammen

Unternehmen in der Ukraine können die Lieferketten kaum noch aufrechterhalten. Der Konflikt mit den prorussischen Rebellen verhindert eine stetige Produktion. Im Ländervergleich verliert die Ukraine 31 Plätze. Länder wie Taiwan und Norwegen werden für den Mittelstand hingegen attraktiver.

Preiskampf droht: Deutsche Exporte werden 2015 langsamer wachsen

Die schwache Weltwirtschaft wird die Warenauslieferungen deutscher Firmen in 2015 drosseln. Weniger Wachstum gibt es beim Export nach Russland, China und Brasilien. Die sinkenden Produktionskosten in der Welt könnten einen internationalen Preiskampf auslösen. Aufgrund der steigenden Löhne hätten deutsche Exporteure dann das Nachsehen.

Euroverfall wird zum Geschäftsrisiko für den Mittelstand

Deutsche Firmen müssen mit schwächeren Geschäften rechnen. Der niedrige Euro verbessert zwar die Exportchancen. Doch langfristige Planungen werden erschwert und der Import von Rohstoffen verteuert sich. Die DIHK warnt vor einem weltweiten Abwertungswettlauf, der die Maßnahmen der EZB verpuffen lassen könnte.