Alle Artikel zu:

S&P

Rating-Agentur stuft Türkei als „Hochrisiko“-Land ein

Die Rating-Agentur Standard & Poor's bezeichnet die Türkei jetzt als ein «Hochrisiko»-Land. Zuvor waren Anleger vor einem «moderat hohem Risiko» gewarnt worden. Bei der Risikobeurteilung eines Landes werden Gefahren berücksichtigt, die die Geschäftstätigkeit in dem Land beeinträchtigen können.

Ratingagentur stuft Ölkonzerne BP, Total und Statoil herab

Der niedrige Ölpreis drückt auf die Bücher der Ölkonzerne. Die Schulden steigen, doch S&P zufolge werden keine entsprechenden Gegenmaßnahmen ergriffen. Deswegen senkte die Ratingagentur jetzt das Rating der Ölkonzerne. Das wiederum wird die Konzerne weiter unter finanziellen Druck setzen.

S&P bestätigt Ratings für Frankreich und Spanien

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bewertungen für Frankreich und Spanien bestätigt. Die Amerikaner stufen Frankreich weiter mit AA/A-1+ ein. Der Ausblick bleibt negativ.

Moody’s senkt Rating für Russland auf Ramschniveau

Die US-Ratingagentur Moody's hat Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Russlands Finanzminister Anton Siluanow sagte anschließend, dass die Herabstufung politisch motiviert sei.

Schweizer Mittelstand geht es schlechter als der Unterschicht

Einer Studie zufolge bewirkt die staatliche Umverteilung, dass es Haushalten mit niedrigem Einkommen durchschnittlich besser geht, als dem Mittelstand. Als Lösung dafür könnte die Sozialhilfe besteuert und das Existenzminimum von der Steuer befreit werden.

Russland sichert deutschen Firmen vor Ort Eigentumsschutz zu

Die Befürchtungen, Russland könnte auf die Sanktionen des Westens mit Enteignungen reagieren, bestätigen sich nicht. Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew will die russische Wirtschaft nicht noch weiter schwächen. Der niedrige Ölpreis und die Inflation könnte Russland in die Rezession treiben.

Schweiz: Ecopop-Initiative ist fremdenfeindlich und schadet der Wirtschaft

Die Schweiz könnte noch schärfere Einwanderungsregeln beschließen. Eine neue Initiative will die „Überbevölkerung“ bekämpfen. Die Regierung lehnt die Initiative als fremdenfeindlich und schädlich für die Wirtschaft ab. Doch einer Umfrage zufolge findet die Initiative trotz der offiziellen Ablehnung auch in den großen Parteien zahlreiche Sympathisanten.

S&P: Europas Banken haben Finanzierungs-Lücke von 1,3 Billionen Euro

Europäische Banken sollen nach den Vorstellungen der EZB eine Eigenkapitalquote von 8 Prozent erreichen, um als sicher zu gelten. Das reicht bei weitem nicht: Die europäischen Banken haben aktuell eine Finanzierungslücke von 1,3 Billionen Euro. Insgesamt werden 130 Banken untersucht – die deutschen Sparkassen und Landesbanken blieben unter nationaler Aufsicht.

Standard & Poor’s stuft Deutsche Bank herab

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit für die Deutsche Bank, Barclays und die Credit Suisse herabgesenkt. Die Investment-Abteilung der Deutschen Bank sei extrem anfällig, das Kapital reiche nicht zur Absicherung aus

Manipulations-Verdacht: Rating-Agenturen sollen Schrottpapiere falsch bewertet haben

Anleger der Investmentbank Morgan Stanley haben durch Geschäfte mit faulen Krediten massive Verluste erlitten. Die Anleger werfen S&P und Moody's vor, die Schrottpapiere zu positiv bewertet zu haben. Nun müssen sich die beiden Rating-Agenturen deshalb vor Gericht verantworten.

Barroso verteidigt sein Heimatland: „Portugal ist nicht pleite“

Portugal werde die Krise überwinden und setze die geforderten Maßnahmen sehr gut um. Von einer Pleite könne also nicht die Rede sein, so José Manuel Barroso. Der Blick auf die Zinsen und das Rating des Landes sagt etwas anderes.

Der nächste Kandidat: Portugal braucht Schuldenschnitt

Portugal könnte schon bald ins Visier der Spekulanten geraten. Nach der Herabstufung durch S&P stiegen die Zinsen diese Woche auf ein Rekordhoch. Beobachter sehen Portugal als den nächsten Kandidaten für einen Schuldenschnitt.

Merkel glaubt nicht mehr an Triple A für den EFSF

Bundeskanzlerin Angela Merkel will darüber nachdenken, ob man Banken und Versicherungen nicht erlauben könnte, Staatsanleihen auch ohne Top-Ratings zu kaufen. Das Triple A des EFSF hat sie offenbar schon verloren gegeben. Die Anzeichen mehren sich, dass auch Europa versuchen wird, seine Schulden zu monetarisieren.

Frankreich lehnt weitere Sparmaßnahmen ab

Der französische Premierminister François Fillon schloss nach dem Downgrade durch S&P weitere Sparmaßnahmen aus. Man wolle sich lieber auf „strukturelle Reformen“ konzentrieren. Nicolas Sarkozy schweigt unterdessen ungewohnt deutlich zum Verlust des Triple A.

Standard & Poor’s erwartet Griechenland-Pleite

Die Ratingagentur Standard & Poor's sieht die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland die Pleite vermeiden kann, eher bei 30% als bei 50%. Eine Ansteckung anderer unter Druck geratener Euro-Staaten hält die Agentur für möglich.

Standard & Poor’s: Schelte für Sparkurs in Europa, Lob für EZB

S&P begründet die Herabstufungen mit der einseitigen Sparpolitik in Europa. Lob gibt es dagegen für die Europäische Zentralbank – für die Bankenrettung. Der Bericht ist ein Abgesang auf eine politische Konstruktion, die zwar eine gemeinsame Währung, jedoch keine einheitliche Wirtschafts- und Fiskalpolitik hat.

Nächstes Downgrade: Deutschland bleibt offenbar noch einmal verschont

Marktspekulationen zufolge steht heute nach Handelsschluss das nächste Downgrade für europäische Staaten durch Standard & Poor's an. Für Angela Merkel gibt es zu Börsenschluss eine angenehme Nachricht.

Das nächste Downgrade: Ungarn gerät in die Isolation

Ungarn manövriert sich immer mehr ins Abseits: Weil Premier Orban die Banken in einem Handstreich quasi enteignet hat, stockt nun die Rettung Ungarns. Nach der Herabstufung durch Standard & Poor’s droht auch den österreichischen Banken Ungemach.

Fitch: Deutsche Bank und Bank of America herabgestuft

Es war eine regelrechte Downgrade-Orgie: Zahlreiche Banken haben nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch ernsthafte Probleme.

S&P stuft zehn spanische Banken herab

Die Ratingagentur S&P hat das Rating von zehn spanischen Banken herabgestuft und gibt weiterhin einen negativen Ausblick für diese Finanzinstitute.