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Sparer

Negativzinsen: UBS-Ökonom warnt vor „Bankrun“ der Sparer

Der Chefökonom der UBS warnt vor einem Bankrun der Sparer, falls Schweizer Banken Negativzinsen der SNB weitergeben

Studie: Vorsichtige Geldanlage kostet Deutsche Milliarden

Die deutschen Sparer verschenken durch ihre Furcht vor Aktien einer Studie zufolge jedes Jahr Milliarden. Trotz der extrem niedrigen Zinsen auf Sparguthaben und Tagesgeld hätten die Deutschen rund 40 Prozent ihres Vermögens auf Konten bei der Bank liegen, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung der Allianz.

Bosbach tritt ab: Enteignung der Sparer nicht hinnehmbar

Der langjährige CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat sein Ausscheiden aus der Politik ungewöhnlich offenherzig begründet: Er wolle die Enteignung der Sparer nicht mitverantworten und hält die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel für falsch. Die CDU vertrete nicht mehr seine Positionen, sagt Bosbach.

Zinstief kostete deutsche Sparer 125 Milliarden Euro

Die deutschen Sparer haben wegen des Zinstiefs einem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren rund 125 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren. Auf Sparbüchern und anderen Konten büßten Sparer seit 2011 insgesamt 88 Milliarden Euro Zinseinnahmen ein

EZB-Kaufprogramm stellt Schwächen der Altersvorsorge bloß

Die EZB hat kürzlich eine massive Ausweitung ihrer Anleihenkäufe und erhöhten Negativzinsen für Einlagen der Banken angekündigt. Die Konsequenzen für die Institutionen der Altersvorsorge, für Versicherungen, Pensionskassen und Banken in Europa sind massiv. Die Entscheidung stellt das gesamte System der Altersvorsorge in Frage – in Deutschland wie in der ganzen Eurozone.

Nervöse Bank-Kunden: Verstärkte Nachfrage nach Schließfächern

Die Niedrigzinsen der EZB sorgen dafür, dass die Nachfrage für private Schließfächer deutlich steigt. Selbst Banken prüfen bereits, ob es billiger wäre, das Geld in Tresoren zu lagern statt bei der EZB. DSGV-Präsident Georg Fahrenschon rechnet als nächstes mit Strafzinsen für die Guthaben von Unternehmen.

EZB rettet die Schulden-Staaten in Europa

Die Europäische Zentralbank hat radikale Maßnahmen beschlossen. Vordergründig geht es um die Ausdehnung der unkonventionellen Geldpolitik. Tatsächlich ändert die EZB ihren Charakter fundamental. Sie wird zentrale Schaltstation eines europäischen Machtzentrums. Die europäischen Sparer werden enteignet, damit sich die Schulden-Staaten sanieren können.

Millenniums-Generation stellt Wirtschaft vor große Herausforderungen

Kaum eine Generation ist so schwierig zu fassen, wie die heute 18 bis 35-Jährigen. Unabhängigkeit und Spontaneität sind ihre Leitideen. Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie für Konsumgüter, ihre Freundschaften und ihre Zukunftspläne.

Sparkassenchef: Politik muss Sparen attraktiver machen

Sparen lohnt sich wegen des Niedrigzins nicht mehr. Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon fordert von der Politik eine Gesetzesänderung, um Sparen wieder attraktiv zu machen. Immerhin spare der Staat aufgrund der Niedrigzinsen 40 Milliarden Euro im Jahr.

Banken-Chef: EZB-Politik trifft Sparer in ganz Europa

Die EZB sorgt für eine Enteignung aller Sparer in Europa, so der österreichische Banken-Chef Andreas Treichl. Nicht einmal gutverdienende Personen können ein kleines Vermögen aufbauen. Derzeit müsse man reich sein, um noch reicher zu werden, so der Bankchef.

Erste Schweizer Bank vermittelt Kredite über die Crowd

In der Schweiz können Startups Kredite über die Crowd beziehen. Ähnlich wie beim Crowdfunding sind die Geldgeber Privatpersonen. Doch das Kapital muss samt Zinsen zurückgezahlt werden. Der zu vergebende Kredit wird an die Anbieter mit dem günstigsten Zins versteigert.

Bond-Markt in der Krise: 10-jährige Staatsanleihen werden zum Verlustgeschäft

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden spätestens im Juni negative Erträge erzielen. Investoren machen dann Verlust, wenn sie die Anleihen bis zum Abschluss der Laufzeit halten. Nicht einmal die EZB selbst würde solche Anleihen kaufen. Ein Massenverkauf findet nicht statt – aus Mangel an alternativen Geldanlagen.

Österreich als Blaupause für Europa: Sparen wird zum Risiko

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich bald alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden – auch Deutschland. Für den Bürger wird Sparen somit zum Risikogeschäft.

Keine Hoffnung für Sparer: SNB bleibt bei Negativzinsen

Sparer müssen damit rechnen, dass Banken die Negativzinsen der SNB bis 2016 an ihre Kunden weitergeben. Einer Umfrage zufolge werde die SNB die Zinsen in diesem Jahr nicht mehr anheben. Eine weitere Absenkung der Zinsen gilt auch als unwahrscheinlich.

Niedrigzins kostet Sparer 300 Milliarden Euro

Nach Berechnungen des Ifo-Institutes sind deutschen Sparern seit der Finanzkrise 300 Milliarden Euro entgangen. Die niedrigen Zinsen führten zu „gewaltigen Fehllenkungen“. Die EZB erwägt indes – notfalls durch den Ankauf von Staatsanleihen – eine Billion Euro in den Markt zu pumpen.

Strafzinsen bedrohen Investitionskraft der Unternehmen

Die deutsche Wirtschaft kritisiert die Einführung von Negativzinsen durch die Commerzbank. Sollten weitere Banken diesem Beispiel folgen, kann die Belastung zu einem Rückgang der Investitionen beim Mittelstand führen. Die Commerzbank gibt die Strafzinsen der EZB an große Firmenkunden und Anleger weiter.

Napoleons Traum wird wahr: Die EZB erzwingt den Einheits-Staat in Europa

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

Superreiche lagern Großteil ihres Vermögens im Geldspeicher

Schätzungen zufolge halten Reiche bis zu 40 Prozent ihres Vermögens in bar. Nach der Finanzkrise sind viele aus den Finanzmärkten ausgestiegen. Schließlich haben sie den Wiedereinstieg vor dem rasanten Anstieg der Aktienkurse verpasst.

Sparkassen-Chef wirft EZB Vernichtung von Vermögen vor

Der Chef der Sparkassen, Georg Fahrenschon, hat mit scharfen Worten auf die Zinssenkung durch die EZB reagiert. „Das Geld quillt jetzt schon aus allen Ritzen und sucht sich immer riskantere Anlagemöglichkeiten.“ Die stabilen Banken in Europa würden durch den radikalen Kurs der EZB gefährdet.

Sparkassen-Chef kritisiert EZB wegen Enteignung der Sparer

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die lockere Geldpolitik der EZB scharf kritisiert. Die anhaltend niedrigen Zinsen würden ein Loch in die Altersvorsorge reißen. Allein den deutschen Sparern entgingen jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an Zinseinnahmen.