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Sparkassen

Viele Sparkassen Gelder in riskanten Märkten an

Viele Sparkassen werden ihrem Auftrag, die regionale Wirtschaft mit Krediten zu versorgen, offenbar immer weniger gerecht. Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass die Mittel der Kunden stattdessen zunehmend an den Wertpapier- oder Aktienmärkten investiert werden. Einige Institute würden ohne diese Anlagen rote Zahlen schreiben. Dies geht aus einer kürzlich erschienen Studie hervor, welche das Anlageverhalten aller 413 deutschen Sparkassen im Jahr 2014 untersucht hat.

Deutsche Finanzinstitute in der Krise

Die Deutsche Bank und die Commerzbank haben im zweiten Quartal sehr schlechte Ergebnisse erzielt. Bei beiden Unternehmen ist der Gewinn stark eingebrochen, was die Erhöhung der Kernkapitalquote erschwert. Diese ist aber entscheidend, vor allem mit Blick auf die Entwicklungen in Italiens Finanzsektor. Hier sind die deutschen Banken generell stark engagiert. Noch in dieser Woche werden die Ergebnisse der neuen Stresstests bekannt. Und den kleinen Banken wie den Sparkassen droht nun ebenfalls ein Stresstest.

Sparkassenchef: Politik muss Sparen attraktiver machen

Sparen lohnt sich wegen des Niedrigzins nicht mehr. Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon fordert von der Politik eine Gesetzesänderung, um Sparen wieder attraktiv zu machen. Immerhin spare der Staat aufgrund der Niedrigzinsen 40 Milliarden Euro im Jahr.

Sparkassen profitieren vom Immobilienboom

Die Krisenangst und die niedrigen Zinsen treiben nicht nur Investoren und Unternehmen in deutsche Immobilien. Auch privat sind Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser gefragt. Dafür greifen die Bürger auch vermehrt zu Krediten. Die Sparkassen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Kredite vergeben können.

Sparkassen warnen: Angriff auf den Sparerschutz geplant

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ist alarmiert: Die EU-Kommission plane einen Angriff auf den Sparerschutz in Deutschland. Ihre Pläne, dass Banken in anderen Staaten mit dem Geld der deutschen Sparer gerettet werden müssen, lehnen die Sparkassen rundweg ab.

BGH: Sparkassen dürfen Konten nicht ohne Grund kündigen

Ohne einen wirklich triftigen Grund dürfen Sparkassen Konten ihrer Kunden nicht einfach kündigen, so der Bundesgerichtshof. Für Sparkassen gelten höhere Anforderungen, da sie öffentlich-rechtlich organisiert seien, so das Gericht.

Sparkassen: Personalabbau und weniger Filialen

Die Sparkassen müssen wegen der Zinspolitik der EZB reagieren und werden die Zahl der Filialen reduzieren. Trotzdem sollen die Kunden auch weiter in der Fläche bedient werden.

Österreichs Mittelstand hält Investitionen wegen Sanktionen zurück

Die Regierung hat am Mittwoch mit Unternehmens- und Belegschaftsvertretern Maßnahmen beschlossen, um die betroffenen Firmen in der Ukraine-Krise zu unterstützen und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt so gering wie möglich zu halten. Die Internationalisierungsoffensive (IO) erhält 2, 5 Millionen Euro...

EU: Auch kleinere Banken sollen in Rettungs-Fonds einzahlen

Im Rahmen der europäischen Bankenabgabe will die EU-Kommission offenbar auch die kleineren Banken belasten. Einem Papier aus Brüssel zufolge sollen alle Institute in den Abwicklung-Fonds einzahlen, um die geplanten 55 Milliarden Euro einzusammeln. Die Bundesregierung will kleine Banken von der Abgabe ausnehmen.

Kontaktlose Geldkarten sollen das Zahlen vereinfachen

Neue kontaktlose Geldkarten sollen in Deutschland Schritt für Schritt das Bargeld ersetzen. Die Karten müssen nur in die Nähe des Bezahlgerätes gehalten werden und sofort fließt das Geld. Einkäufe bis 20 Euro sind ohne PIN und Unterschrift möglich. Wenn die Karte verlorengeht, muss man daher schnell reagieren - ein Risiko.

Sparkassen: EZB verhindert Investitionen in Deutschland

Die niedrigen Zinsen enteignen die Sparer und führen zu gefährlichen Blasen, so Sparkassenpräsident Fahrenschon. Zudem verbreiten sie den „Geruch der Krise“. Auf diese Weise werde verhindert, dass in Deutschland investiert wird.

Schäuble plant Rettung von EU-Zombie-Banken mit deutschen Steuergeldern

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble arbeitet, von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet, an einem neuen Konzept zur Rettung der Banken in Europa: Eine europäische „Agentur“, die über die Abwicklung von Zombie-Banken befinden soll. Da jedoch selbst Abwicklungen von maroden Banken mit immensen Kosten verbunden sind, soll ein europaweites Netzwerk aus nationalen Abwicklungsfonds geschaffen werden. Die Federführung liegt beim Bundesfinanzministerium.

S&P: Europas Banken haben Finanzierungs-Lücke von 1,3 Billionen Euro

Europäische Banken sollen nach den Vorstellungen der EZB eine Eigenkapitalquote von 8 Prozent erreichen, um als sicher zu gelten. Das reicht bei weitem nicht: Die europäischen Banken haben aktuell eine Finanzierungslücke von 1,3 Billionen Euro. Insgesamt werden 130 Banken untersucht – die deutschen Sparkassen und Landesbanken blieben unter nationaler Aufsicht.

Regierung gibt Kontrolle über Großbanken auf

Im Bundeskanzleramt arbeiten Experten an der Neuregelung der Banken-Aufsicht. Demnach wird Angela Merkel nach der Bundestagswahl ihren Widerstand gegen die Übernahme der Banken-Aufsicht durch die EU aufgeben. Die internationalen Großbanken werden demnach von Brüssel kontrolliert. Deutschland wird nur noch die Sparkassen und Landesbanken selbst kontrollieren. Damit verliert Deutschland ein weiteres Stück Souveränität.

EU will wieder Vertrauen in die Banken schaffen

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Leitzins-Senkung: Deutsche Sparer verlieren Milliarden

Eine erneute Zinssenkung verschärft die Krise in Europa. Das Geld kommt bei den Unternehmen nicht an und die Sparer machen aufgrund der Inflation sogar Minus. Die Lebensversicherungen haben 2012 aufgrund der niedrigen Zinsen über vier Milliarden Euro verloren. Geld, das den Deutschen bei ihrer Altersvorsorge fehlt.

Deutsche Sparkassen-Kunden sind abgesichert

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon spricht eine freundliche Einladung an die russischen Oligarchen aus, ihr Geld doch am besten zur einer so beliebten deutschen Kreis-Sparkassen zu bringen. Sein Haus garantiere alle Einlagen unabhängig von der Höhe.

Trotz Krise: Deutsche Unternehmen nehmen weiter Kredite auf

Die deutschen Sparkassen haben in den ersten elf Monaten des Jahres 5,9 Prozent mehr Kredite ans Selbständige und Unternehmen vergeben als im Vorjahreszeitraum. Investitionen werden wegen des billigen EZB-Geldes gerne auf Pump gemacht.

EU-Bankenaufsicht: Ein fauler Kompromiss

Die neue Bankenaufsicht der EU ist ein klassisches Beispiel für Überregulierung: Zentralistisch am Schreibtisch von Brüsseler Technokraten entworfen und mehrmals durch den Fleischwolf der faulen Kompromisse gedreht, ist das Konzept teuer, unbrauchbar und intransparent. Banken werden nun noch lieber in Offshore-Märkte ausweichen, wo es gar keine Regeln und keine Kontrolle gibt.

Deutsche Anleger vor Milliarden-Verlusten bei Schifffahrts-Fonds

Die deutschen Banken halten derzeit ausstehende Kredite in der Höhe von 98 Milliarden Euro in der Schifffahrtsindustrie. Tausende Anleger könnten ihr Investment verlieren, weil sie in Fonds investiert hatten, um Steuern zu sparen.