Alle Artikel zu:

Sparkurs

Modekette Tom Tailor schreibt rote Zahlen

Die angeschlagene Modekette Tom Tailor hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich fuhr das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 73 Millionen Euro ein.

Dresden: Linde erwägt Aus für Standort

Der Industriegase-Konzern Linde erwägt, seinen Standort in Dresden mit rund 500 Mitarbeitern zu schließen.

Mehrheit der deutschen Banken will Stellen abbauen

Viele Banken wollen laut Umfrage Stellen streichen: Bei 61 Prozent der Institute sollen Arbeitsplätze wegfallen, nur 14 Prozent planen neue Jobs ein. Hauptgründe für den Sparkurs der Banken seien zum einen das historisch niedrige Zinsniveau, das die Zinsmargen der Institute schrumpfen lässt, und zum anderen die hohen regulatorischen Anforderungen an die Banken.

Bahn weitet Sparpläne im Güterverkehr aus

Die Deutsche Bahn will weitere 101 Güterverkehrsstellen seltener anfahren. Insbesondere kurzfristige Transport-Bestellungen sollten um 97 Prozent reduziert werden. Zudem werden Kunden künftig in drei Klassen eingeteilt um das System besser auf die „Bedürfnisse der A-Kunden“ auszurichten.

Griechenland: Polizei setzt Tränengas gegen Bauern-Proteste ein

Tausende Landwirte haben in Athen gegen ein geplantes Sparpaket demonstriert. Ein neues Gesetz sieht die Streichung aller Steuerprivilegien für die Branche vor. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, breche die gesamte Landwirtschaft zusammen, warnen die Bauern.

Ausschreitungen beim Generalstreik in Griechenland

Die Gewerkschaften legen mit einem Generalstreik das öffentliche Leben in Griechenland weitgehend lahm. Der öffentliche Nahverkehr, der Zugverkehr sowie Fährverbindungen zu den griechischen Inseln kamen zum Erliegen. Es ist der erste derartige Streik während der Amtszeit von Premier Tsipras.

Portugal-Wahl: Regierung erhält Quittung für Sparkurs

Nach den Parlamentswahlen steht die Regierungskoalition in Portugal unter Druck. Zwar konnte die Zwei-Parteien-Allianz um Passos wieder als stärkste Kraft hervorgehen, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Viele Wähler entschieden sich für die linken Oppositionsparteien. Diese haben zusammen mehr als die Hälfte der Sitze.

Ölpreisverfall zwingt Saudi-Arabien auf Sparkurs

Saudi-Arabien setzt den Rotstift an. Die Talfahrt der Ölpreise zwingt den wohlhabenden Golfstaat dazu, Kosten zu sparen und Großprojekte in die Zukunft zu verlegen. "Wir arbeiten daran, unnötige Ausgaben zu kürzen", sagte Finanzminister Ibrahim Alassaf in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders CNBC Arabia.

ZF Friedrichshafen will in Deutschland sparen

ZF Friedrichshafen will an vier deutschen Standorten sparen. Das aktuelle hohe Kostenniveau verhindere neue Aufträge, so Vorstandschef Sommer. Man erwarte daher etwa bei der Modernisierung der Stoßdämpfer-Produktion "einen Beitrag der Belegschaft zur Kostensenkung".

Insolvent: Fleischmann kann Betriebsrenten nicht zahlen

Mit einem Insolvenzverfahren will der Modellbahnanbieter Fleischmann seine Pensionslasten loswerden. Nur noch 33 Mitarbeiter könnten demnach für die Betriebsrenten der 600 früheren Beschäftigten nicht mehr aufkommen. Der Pensions-Sicherungs-Verein soll nun einspringen.

Martin Schulz warnt Griechenland vor Staatspleite

Die EU hat Griechenland davor gewarnt, mit ihrer Ablehnung des Sparkurses die Staatspleite herbeizuführen. EU-Parlaments-Präsident Martin Schulz fordert Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras dazu auf, den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachzukommen. Zumindest mit der EZB ist Tsipras bei Verhandlungen über eine Entschuldung auch schon einen Schritt weiter gekommen.

Sparkurs: Siemens will Reisekosten um 100 Millionen Euro drücken

Siemens setzt den Rotstift bei Dienstreisen an. Extrem kurzfristig dürften künftig nur noch Techniker oder Ingenieure buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssten, so ein Magazinbericht. Der Konzern mit seinen 340.000 Mitarbeitern weltweit wolle dadurch bis zu einhundert Millionen Euro jährlich einsparen.

VW muss zehn Milliarden Euro sparen

Volkswagen muss seine Kosten um zehn Milliarden Euro senken. Alle Marken des Autobauers sind von dem verschärften Sparkurs betroffen. So soll die Rendite der Marke Volkswagen bis 2018 auf mindestens sechs Prozentpunkte verdoppelt werden.

Verschärfter Sparkurs: Verbund streicht 250 Stellen

Der österreichische Energiekonzern Verbund verschärft sein Sparprogramm: In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen weitere 250 Stellen streichen. Das sind rund acht Prozent der Mitarbeiter.

VW-Chef: Sparprogramm könnte Leiharbeiter treffen

Bei seinem Milliarden-Sparprogramm könnte Volkswagen auch Arbeitsplätze streichen. Das könnte vor allem die Leiharbeiter treffe, so VW-Chef Winterkorn. Zudem werden einzelne Modelle aus der Produktion genommen.

Österreich: Neuer Finanzminister Schelling hält an EU-Sparkurs fest

Österreich hat die Länder der EU dazu aufgefordert, den Sparkurs der EU nicht den Rücken zu kehren. Der neue Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sagte, die Defizintgrenzen müssten eingehalten werden. Schelling stellt sich damit offen gegen Länder wie Frankreich und Italien, die den Sparkurs der EU aufweichen wollen.

Gewerkschaft: Karstadt muss auf Regionalisierung setzen

Karstadt muss seine Kaufhäuser mehr an regionale Gegebenheiten anpassen, fordert die Gewerkschaft. Für den Erfolg der Filialen sei das Umfeld wichtig. Der angeschlagene Einzelhandelskonzern kündigte harte Einschnitte an und erklärte, die Schließung jeder vierten Filiale sei möglich.

Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit auf Rekord-Hoch

Dieses Jahr erreicht die Arbeitslosigkeit weltweit 206 Millionen Menschen, so eine UN-Studie. Die Wirtschaft sei zu schwach, um die steigende Zahl der Arbeitslosen zu bremsen. Am meisten betroffen sind Jugendliche.

IWF: Schuldenkrise erfordert brachiale Maßnahmen

Eine neue Studie des IWF kündigt eine beispiellose Welle von Zwangs-Maßnahmen gegen die Sparer in Europa an. Die Schuldenkrise werde durch eine Mischung aus „Steuern auf Ersparnisse, Verluste der Steuerzahler durch Schuldenschnitte, Inflation, Kapitalverkehrskontrollen und anderen Maßnahmen der finanziellen Repression“ beendet. Die Politiker Europas werden aufgefordert, ihre Realitäts-Verweigerung aufzugeben und zu handeln.

Merkel verspricht van Rompuy mehr Kompetenzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Brüssel vorgeschlagen, dass die EU-Kommission eine zentrale Rolle in der Haushalts-Politik der Nationalstaaten erhalten soll. Die SPD scheint diesem Plan zugestimmt zu haben und will, dass Martin Schulz als Kommissions-Präsident Deutschland in einer neuen EU vertritt. Das Konzept ist riskant: Es kann die EU in ihrer bisherigen Form zerstören. Vielleicht ist genau das der Plan von Merkel.