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Sparmaßnahmen

Sparmaßnahmen: Brasiliens Präsidentin schafft Ministerien ab

Insgesamt acht Ministerien will Dilma Rousseff streichen, um Kosten zu sparen. Zusätzlich dazu, sollen die Gehälter der verbleibenden Minister gesenkt werden.

Gescheitertes Referendum: Irland muss weitere Millionen sparen

Der irische Premier Kenny wollte den irischen Senat abschaffen. 20 Millionen Euro jährlich sollten so gespart. In einem Referendum stimmten die Iren jedoch dagegen. Nun muss die Regierung an anderer Stelle Sparmaßnahmen ergreifen.

Trotz Kürzungen: Niederlande verfehlen Defizit-Ziel

Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB. Premier Rutte hat Mühe, seinen Sparhaushalt durch den Senat zu bringen, wo er keine eigene Mehrheit besitzt.

Schäuble: Bailout Griechenlands wird zum Problem

Bundesfinanzminister Schäuble räumt eine massive Finanzierungslücke im griechischen Staatshaushalt für 2014 ein. Ursache dafür sei unter anderem, dass die Privatisierung griechischen Staatseigentums zu langsam vorankomme.

Weniger Flüge: Lufthansa macht Verluste

Im ersten Halbjahr hat die Lufthansa ein Minus von 204 Millionen Euro verbuchen müssen. Die Anzahl der Passagier- und Frachtflüge war zurückgegangen und der Umsatz um ein Prozent. Vergangenes Jahr wurden mehr Gelder in die Kassen gespült, was vor allem auf den Verkauf der britischen Tochter BMI zurückzuführen war.

Portugal: Zentralbank warnt vor erneutem Abschwung

Die portugiesische Zentralbank hat ihre Prognose für das Wirtschafts-Wachstum deutlich nach unten korrigiert. Sie rechnet mit einem Rückgang des BIP um 2,3 Prozent. Rückläufiger Export und geringe Nachfrage sind der Grund. Die Sparpolitik der Regierung werden dieses Trend noch verstärken.

Korruption und Sparprogramme: Spanier sind wütend auf ihre Regierung

In Spanien gingen am Samstag wieder Zehntausende in verschiedenen Städten auf die Straße. Sie protestieren gegen die korrupte Regierung und die neuen Spar-Maßnahmen, die aufgrund der verheerenden Wirtschaftslage unvermeidlich sind.

Trotz Bailout: Griechische Politikiker verschwendeten Steuergelder

Im Jahr 2010, als die Troika dem Land das erste Mal harte Sparmaßnahmen aufzwang, sparte die Regierung nicht an den Ausgaben für den öffentlichen Sektor. Von massiver Verschwendung ist die Rede. Beispielsweise allein 5.500 Euro wurden für den Kauf von Zigarren für den Entwicklungsminister ausgegeben.

IWF räumt ein: Rechenfehler führte zu Sparprogrammen

In der Vergangenheit hat der IWF die Auswirkungen seiner Sparprogramme für die betroffenen Länder deutlich unterschätzt. Die wirtschaftliche Entwicklung blieb dort meist deutlich hinter den Erwartungen des IWF zurück. Doch ein Arbeitspapier von zwei IWF-Experten betont, man habe die Fehler nun korrigiert.

Italien: Bersani weit vorn, Monti weit abgeschlagen

Die in der Bevölkerung unbeliebten Sparmaßnahmen der Regierung beschaffen der Mitte-Links-Partei um Pier Luigi Bersani in Umfragen mittlerweile mehr als 35 Prozent. Berlusconis PDL liegt auf Platz zwei und Montis Bündnis abgeschlagen auf Platz vier. Monti liebäugelt nun mit dem Posten des Finanzministers.

Präsident Cavaco Silva sagt der Troika den Kampf an

Der derzeitige Kurs der europäischen Politiker sei „sozial unhaltbar” und die von der Troika geforderten Maßnahmen seien für das portugiesische Volk nicht gerecht, betonte der Präsident des Landes in seiner Neujahrsansprache. Die Wirtschaft des Landes liegt brach und die Arbeitslosigkeit steigt.

Teilsieg für Obama: Republikaner lassen weitere Verschuldung zu

Ein Jahr mehr Zeit soll Barack Obama gegeben werden, um mit den Republikanern eine angemessene Schuldenpolitik zu entwickeln. Bis dahin dürfte er weiter ausgeben, ohne dass die USA Gefahr laufen, Pleite zu gehen. Das Weiße Haus ist jedoch noch skeptisch.

Wegen Finanzkrise: Der Pariser Louvre ist baufällig

Eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt ist in Gefahr. Frankreich hat kein Geld mehr, um die überfällige Renovierung im Pariser Louvre durchzuführen. Die Kunst als Opfer der Schuldenkrise.

Italien: Neuwahlen bereits im Februar möglich

Nach einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Napolitano hat Mario Monti seinen Rücktritt angekündigt. Sobald der Haushalt für 2013 steht, werde er gehen. Einige Stunden vorher hatte Silvio Berlusconi seine Kandidatur angekündigt.

Sparprogramm: Paris soll nachts dunkel bleiben

Das französische Umweltministerium will, dass Geschäfte und Büros ab Juli nachts ihre Beleuchtung ausschalten. Strom und Geld sollen so gespart werden. Die Bezeichnung Paris als ‚Stadt des Lichts’ ist damit bald passé. Gegner fürchten einen Schaden für den Tourismus und die Unternehmen.

Krise erreicht Lufthansa: Massiver Jobabbau droht

Die größte deutsche Luftlinie muss weitere Sparmaßnahmen durchsetzen und Stellen streichen. Die Gewinnmarge ist nach drei Quartalen zu gering, um die Zukunft des Unternehmens sichern zu können. Durch hohe Treibstoffpreise und rückgängige Buchungen muss der Gürtel bei Lufthansa enger geschnallt werden.

Südeuropäische Schattenwirtschaft boomt während der Krise

Steuererhöhungen als Mittel zur Senkung der öffentlichen Schulden tragen massiv zu einem Fortbestand der Schattenwirtschaft im Euroraum. Diese umfasst jährlich etwa 1,5 Billionen Euro. Vor allem in Südeuropa ist die Lage katastrophal.

Cameron wirft EU massive Verschwendung vor

Der britische Premierminister David Cameron hat mit einer Blockade gegen das neue EU-Budget gedroht, sollte die EU nicht den verschwenderischen Umgang mit ihren Ressourcen beenden. Cameron fordert sogar Entlassungen von EU-Beamten sowie massive Gehaltskürzungen.

Südeuropa: Gemeinsamer Generalstreik gegen Sparpläne

Die Gewerkschaften in Südeuropa planen für den 14. November einen länderübergreifenden Generalstreik. Spanien, Portugal und Griechenland sind betroffen, aber auch in anderen Ländern wird zu Solidaritäts-Veranstaltungen aufgerufen.

EU wartet weiter auf Bericht der Troika, will dennoch Tranche zahlen

Olli Rehn wartet weiter auf den Troika-Bericht. Dennoch neigen die Euro-Finanzminister dazu, weitere 31 Milliarden Euro an Griechenland zu zahlen. Obwohl noch keine weiteren Sparmaßnahmen vereinbart wurden, hält der EU-Kommissar eine rasche Einigung über die nächste Hilfstranche für notwendig. Schließlich geht der Großteil von dem Geld wieder nach Europa.