Alle Artikel zu:

Sparprogramm

Pharmakonzern Boehringer Ingelheim treibt Sparprogramm voran

Der deutsche Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim möchte Einsparungen vornehmen. Auslöser dieser Entscheidung soll nach Angaben des Unternehmens der steigende Preisdruck und die erschwerte weltweite Konkurrenz-Situation sein. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Arbeitsplätze.

VW zu behäbig: Konzern-Spitze will sparen und umstrukturieren

Volkswagen ist nicht produktiv genug. Der Konzern verliert an Leistungskraft, weil die 12 Marken nicht mehr effizient zu steuern sind. Kannibalisierungs-Effekte führen dazu, dass sie die einzelnen Marken gegenseitig Kunden wegnehmen.

Kursänderung: BMW beschließt drastisches Sparprogramm

Der lahmende Automobilmarkt zwingt BMW zum Einlenken. In den nächsten fünf Jahren sollen vier Milliarden Euro gespart werden. BMW-Chef Reithofer will verhindern, dass die Rendite weiter abschmilzt.

Branche in der Krise: Lebensversicherer Swiss Life muss sparen

Mittelständische Unternehmen in der Schweiz geben ihre Pensionskassen an Versicherungsgesellschaften wie der Swiss Life ab. Diese konnte in der Schweiz weiter wachsen. Das Auslandsgeschäft verlief jedoch schwach.

Italiens Regierung senkt Einkommenssteuer für Geringverdiener

Italien senkt ab Mai die Einkommenssteuer für Niedrigverdiener. Das Steuersenkungspaket hat einen Umfang von sieben Milliarden Euro. Zur Gegenfinanzierung sollen Rüstungsausgaben gestrichen werden.

Frankreich: Geringes Wachstum erschwert Einhaltung der Defizit-Ziele

Frankreichs Finanzminister Sapin bekräftigte bei einem Berlin-Besuch seinen Willen zu wirtschaftlichen Reformen. Allerdings brauche Frankreich mehr Wachstum, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Die französische Notenbank rechnet für das erste Quartal nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent.

Anlagenbauer SMS kündigt Stellenabbau an

Der deutsche Anlagenbauer SMS plant weltweite Entlassungen aufgrund rückläufiger Aufträge. Grund für die Einsparungen sind eine schwache Weltkonjunktur und die Krisen in der Ukraine, Russland und Venezuela. Potenziell betroffen vom Stellenabbau seien alle Bereiche des Unternehmens, so ein Sprecher

Gabriel muss Förderungen für Öko-Strom drastisch kürzen

Die Zeiten des Füllhorns dürften für die Öko-Strom-Investoren bald vorbei sein: Sigmar Gabriel muss die Milliarden-Förderungen rasch kürzen: Im Haushalt fehlt das Geld. Weil der Strompreis für Industrie und Konsumenten nicht weiter erhöht werden kann, bleibt dem Wirtschaftsminister nur der Rotstift.

Briten nehmen für Autos neue Kredite auf

Die Briten leiden weiter unter Immunschwäche beim Schuldenmachen. Der neueste Hit: Ein schönes Auto auf Kredit. Die Konsumenten lassen sich mit niedrigen Zinsen dankbar in die Schuldenfalle treiben - auch wenn sich viele Käufer wegen der unsicheren Arbeitsmarktlage ein Auto gar nicht leisten können.

Großbritannien kündigt hartes Sparprogramm an

Großbritannien will bei den Sozialausgaben radikale Einschnitte vornehmen. Der Abbau der Schulden sei noch lange nicht beendet. Das Wachstum reicht nicht aus, um die Schulden zu reduzieren.

Ende des Sparkurses führt Europa an den Rand der Inflation

Die EU bekommt die Arbeitslosigkeit nicht in den Griff und will mit Konjunktur-Programmen die Wirtschaft ankurbeln. Zu diesem Zweck soll Geld in die Realwirtschaft gepumpt werden. Damit öffnen sich auch die Schleusen für eine Inflation: Denn eigentlich wollte die EZB die gigantische Liquidität zurückrufen, die sie in die Märkte gepumpt hat. Doch der Druck der Straße ist zu groß für einen geordneten Rückzug.

IWF räumt ein: Rechenfehler führte zu Sparprogrammen

In der Vergangenheit hat der IWF die Auswirkungen seiner Sparprogramme für die betroffenen Länder deutlich unterschätzt. Die wirtschaftliche Entwicklung blieb dort meist deutlich hinter den Erwartungen des IWF zurück. Doch ein Arbeitspapier von zwei IWF-Experten betont, man habe die Fehler nun korrigiert.

Ultimatum: Griechenland hat 9 Tage zur Umsetzung von 89 Maßnahmen

Innerhalb einer Frist von zehn Tagen soll die griechische Regierung nun ihr Programm der Sparmaßnahmen abschließen, um die nächste Tranche von der EU ausbezahlt zu bekommen. Die EU-Finanzminister erhöhen damit kurz vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Merkel den Druck auf die Regierung Samaras.

Portugal verarmt: Bevölkerung hat ihr gesamtes Gold verkauft

Um ihr Überleben trotz der strengen Sparmaßnahmen zu sichern, haben die Portugiesen ihren Schmuck und ihr Gold verkauft. Die privaten Goldbestände gehen zur Neige. Nun droht eine weitere Verschärfung der Armut.

Griechenland: IWF will Schuldenerlass durch europäische Gläubiger

Der IWF setzt die europäischen Gläubiger unter Druck und drängt auf einen Schuldenschnitt für Griechenland. Sollte dies nicht geschehen droht der Währungsfonds seine Finanzhilfe an Griechenland zunächst einzustellen.

Griechenland vermietet Polizisten und Polizeiautos

Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage bietet die griechische Polizei nun ihre Beamten und Ausrüstung zur Vermietung an. Ein Polizist kostet 30 Euro pro Tag, ein Polizeiauto ist für 10 Euro pro Tag zu haben.

Slowakei: Premier Fico will keine Kürzungen im Sozialbereich

In der Slowakei will der Wahlsieger und designierte Regierungschef Robert Fico seine Wahlversprechen unbedingt halten. Er lehnt Kürzungen bei Pensionen und im Sozialbereich strikt ab. Die Liberalisierung des Landes könnte dabei allerdings Rückschritte machen.

Portugal: Sterbequote wegen Sparmaßnahmen um 20 Prozent höher

Im Februar ist die Sterbequote in Portugal überraschend gestiegen: Beobachter führen das neue Sparprogramm im Gesundheitsbereich darauf zurück, die Regierung sagt, es wäre die Grippe.

Defizit-Ziel verfehlt: Auch Niederlande müssen ein Sparpaket auflegen

Bisher haben die Niederlande in der Diskussion um die Haushaltsdisziplin in Europa die Hardliner gegeben – nun gerät die Koalition in Den Haag selbst unter Druck: Wegen der Rezession muss ein Sparpaket her, weil sonst das Defizit auf 4,5 Prozent steigt. Die Sozialisten haben angekündigt, sich nicht an die europäischen Vorgaben halten zu wollen.

Der Troika-Geheimbericht: Griechenland-Rettung beruht auf Fantasiezahlen

Die Entscheidung der Euro-Finanzminister, weitere 130 Milliarden Euro für die „Rettung“ Griechenlands freizugeben, beruht auf Annahmen, die der Realität nicht standhalten können: So soll Griechenland nach den Berechnungen der Troika bereits Ende 2013 nur noch ein Defizit von -1% haben, und ab 2014 bereits wieder Wachstum verzeichnen. Realistisch ist in den Bericht wohl nur eine Zahl: Dass Griechenland bis 2020 einen „Finanzierungsbedarf von 245 Milliarden Euro“ haben wird.