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Staatsverschuldung

EZB-Direktor: Sparpolitik ist in Europa weitgehend beendet

Viele europäische Länder hätten ihre Sparziele erledigt, so EZB-Direktor Coeure. Die Diskussion über eine Sparpolitik in Europa sei größtenteils beendet. Jedoch gebe es einige Staaten, die noch weit entfernt von ihren Haushaltszielen seien.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Seehofer kritisiert „Schuldenmacherei“ der EZB

Horst Seehofer kritisiert die Geldpolitik der EZB scharf. Das Handeln von Mario Draghi mache vielen Menschen Angst, so der CSU-Chef. Es sei die Aufgabe der Politik diese „Schuldenmacherei“ zu benennen.

Geldschwemme mit Folgen: BIZ warnt vor globalen Schulden

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken.

Steuerzahler in Deutschland sollen Altlasten europäischer Banken bezahlen

Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht. „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise.

Studie: EU-Umverteilung fördert Misswirtschaft im Süden

Seit Jahrzehnten erhalten Länder wie Griechenland, Portugal und Irland, die sich unter dem „Rettungsschirm“ befinden, milliardenschwere Hilfen aus den Infrastruktur- und Kohäsionsfonds der EU. Diese Strukturfonds unterliegen keiner wirksamen, demokratischen Kontrolle. Viele Gelder werden offenbar fehlgeleitet und begünstigen eine Misswirtschaft ohnegleichen.

IWF mahnt China: Keine Konjunktur-Programme auf Pump!

China gerät in akute Crash-Gefahr. Sogar der IWF ist nervös. Ein Studie nennt den Grund: Das hemmungslose Schulden-Machen wird für den Staat und den privaten Sektor zu einer verheerenden Last.

Trotz niedriger Zinsen: Deutsche Staatsverschuldung kann nicht abgebaut werden

Deutschland wird die aufgelaufenen Staatsschulden nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei.

Italien mit höchster Staatsverschuldung nach Griechenland

Gemessen an der Staatsverschuldung ist Italien in einer deutlich schlechteren Situation an Spanien. Das könnte dem Land noch zum Verhängnis werden. 2011 ist die Verschuldung sogar noch stärker angestiegen als ursprünglich angenommen.

Hartz IV-Erhöhung: 586 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr

Für den Einzelnen ist es nicht viel, für den Bundeshaushalt eine gewaltige Mehrbelastung: Die Erhöhung der Hartz IV Beiträge zeigt, warum der Sozialstaat in ein Dilemma läuft.

Französische Banken drücken Zinsen für Staatsanleihen

Die französischen Banken kaufen mit der Hilfe durch die EZB so viele Staatsanleihen, dass Frankreich seine Schulden trotz des Risikos günstig finanzieren kann. Investoren wollen von den vergleichsweise guten Renditen französischer Anleihen profitieren.

Italien: Staatsschulden auf Rekord-Hoch

Im Januar sind die italienischen Staatschulden auf einen neuen Rekordwert angestiegen. Grund dafür ist unter anderem der Anteil Italiens an den Rettungspaketen für Griechenland, Irland und Portugal. Dadurch stieg auch das Defizit Italiens.

Zentralbank Budapest: Ungarns Schulden auf Rekord-Niveau

Ungarns Schulden befinden sich auf dem höchsten Stand seit 1995. Die ungarische Zentralbank legt den Finger in die Wunde – und wird von der Regierung von Viktor Orban dafür kritisiert. Die Proteste in Ungarn werden immer heftiger.

Umbau von Raubtier-Banken: Wie es die Schweden geschafft haben

Schweden hat im Vergleich zu anderen Ländern in der EU seit Jahren eine sehr starke Regulierung des Finanzmarktes. Eine Verringerung der Staatsschulden und eine bessere Kapitalisierung der Banken sind die Folge.

Griechenland: Banken müssen noch 120 Milliarden Euro retten

Es wird ganz eng für die europäischen Banken: Die Staatspleite Griechenlands darf erst eintreten, wenn sie Schrottpapiere im Wert 120 Milliarden Euro refinanziert haben. Am liebsten würden sie das über den EFSF tun. Die Griechen selbst denken nicht mehr ans Sparen, sondern räsonieren über die Höhe des Schuldenschnitts.

„Dies ist eine Bankenkrise, keine Liquiditätskrise“

Während sich die europäische Politik in neuen visionären Gedankenspielen über eine Wirtschaftsregierung verliert, sieht einer der Gründer der türkischen Zentralbank den Minsky-Moment gekommen: Ein Crash in Zeiten des Booms.

Euro-Rettung: Wer muss bluten?

Wahrscheinlich müssen die Geldgeber Griechlands gleichermaßen auf ihre Forderungen verzichten. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz bezeichnet die Wahlmöglichkeiten für die Eurozone als Wahl zwischen Pest und Cholera.

USA: Obama muss Insolvenz schnell abwehren

Deutsche sehen in der ernsten Lage des US-Staatshaushaltes eine Gefahr für ihre Unternehmen. Schon bald könnten die USA Griechenland als Sorgenkind ablösen.

Droht den USA die Pleite?

Finden die US-Politiker nicht bald einen gemeinsamen Kompromiss, um die Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, droht ein weltweiter Schock, der die turbulente Eurozone hart treffen könnte.

Österreich will bis 2013 Maastricht-Kriterien erfüllen

Österreich hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2013 die Staatsverschuldung auf unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu reduzieren.