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Stahlindustrie

Rohstoffe: Stahlhändler KlöCo steigert Gewinn

Nach einem erheblichen Verlust im letzten Jahr konnte das Stahlunternehmen KlöCo seinen Gewinn verdoppeln.

Der Preiskampf beginnt: EU-Strafzölle gegen China fallen 2016 weg

Die Regeln der WTO für die Aufrechterhaltung der Strafzölle gegen China laufen 2016 aus. Europäischen Unternehmen geraten dann unter extremen Preisdruck aus China. Besonders die Stahlindustrie ist gefährdet.

Stellenabbau unvermeidlich: Stahlverband kritisiert Subventionen

Der europäischen Stahlindustrie droht ein drastischer Stellenabbau. Laut dem Präsidenten des Weltstahlverbandes Wolfgang Eder sind auch Schließungen unausweichlich. Eder kritisierte zudem die Milliarden-Subventionen für die Branche.

Voestalpine hofft trotz Ukraine-Krise auf weiteren Pipeline-Auftrag

Trotz der Ukraine-Krise setzt Voestalpine auf den Erhalt eines weiteren Auftrags für die South-Stream-Pipeline. Es geht um bis zu 120 Millionen Euro. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland sei für den Konzern kein Thema, dennoch werden rund 30 Prozent des für die Stahlproduktion benötigten Eisenerzes von der Ukraine bezogen.

Trotz Krise: Stahlarbeiter erhalten vier Prozent mehr Lohn

Die Mitarbeiter in der Stahlindustrie erhalten eine Lohnerhöhung in zwei Schritten um insgesamt vier Prozent. Die Tarifparteien konnten einen Streik in der Branche abwenden. Die Beschäftigungssicherung wurde verlängert und der Erhalt der Ansprüche bei der Rente mit 63 wurde beibehalten. Die Zukunft für die Branche sei jedoch keineswegs rosig, so die Arbeitgeber.

Autohersteller unterbrechen Produktion für WM-Halbfinale

Daimler, BMW und VW stellen sich auf das WM-Halbfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien ein. Die Schichten der Mitarbeiter werden verkürzt oder beginnen später. In der Chemie- und Stahlindustrie ist eine Unterbrechung der Produktion nicht so einfach möglich.

Stahlkrise: IG Metall ruft im Tarifkonflikt zu Warnstreiks auf

Die Stahlarbeiter in Eisenhüttenstadt, Halberstadt und Dillenburg streiken heute. Die Arbeitgeber haben nach sechs Wochen noch kein Angebot vorgelegt. Die IG Metall fordert für ihre Mitglieder 5 Prozent mehr Lohn. Angesichts der niedrigen Preise in der Stahlindustrie belasten Lohnsteigerungen die Unternehmen zusätzlich. Morgen werden die Streiks in Bochum fortgesetzt.

Stahlkrise: Warnstreiks und Wegfall von Arbeitsplätzen drohen

Die IG Metall droht im Stahl-Tarifkonflikt mit Warnstreiks. ThyssenKrupp und die Salzgitter AG haben kein Lohnangebot vorgelegt. Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Lohn. Derzeit steht Europas Stahlindustrie in einer Krise. Tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Konzerne müssen die Verlegung von Arbeitsstätten in Erwägung ziehen.

Anlagenbauer SMS rechnet mit schwachen Aufträgen

Der Düsseldorfer Anlagenbauer SMS erwartet auch für die kommenden Jahre einen weiteren Rückgang bei den Aufträgen und beim Umsatz. Ursache sind die politischen Unsicherheiten in den wichtigen Absatzmärkten Russland, Ukraine und Venezuela. Auch die Krise der europäischen Stahlindustrie lastet auf SMS.

Überkapazitäten machen Stahl-Konzern Voestalpine zu schaffen

Die Überkapazitäten in Europas Stahlindustrie haben den operativen Gewinn von Voestalpine um 6 Prozent gedrückt. Vor allem in der Stahlsparte, die rund ein Drittel des Konzernumsatzes ausmacht, musste Voestalpine Federn lassen. Dort wollen die Österreicher nun 320 Millionen Euro einsparen.

IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Denn die Betriebe in der Eisen- und Stahlindustrie seien gut ausgelastet.

Anlagenbauer SMS kündigt Stellenabbau an

Der deutsche Anlagenbauer SMS plant weltweite Entlassungen aufgrund rückläufiger Aufträge. Grund für die Einsparungen sind eine schwache Weltkonjunktur und die Krisen in der Ukraine, Russland und Venezuela. Potenziell betroffen vom Stellenabbau seien alle Bereiche des Unternehmens, so ein Sprecher

ThyssenKrupp: Aufsichtsrats-Chef tritt wegen Verlusten zurück

Kartellverstöße und Milliardenverluste hatten in den vergangenen Monaten stark am Image des Unternehmens gekratzt. Nun zieht der Vorstandschef Gerhard Cromme persönliche Konsequenzen daraus.

Gewerkschafter wechselt in ThyssenKrupp-Vorstand

Der Chef der IG Metall Nordrhein-Westfalen wird neuer Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp. Während Oliver Burkhardt sich einst einen Namen als Verfechter für eine Gehaltserhöhung der Stahlarbeiter einen Namen machte, wechselt er nun für 2 Millionen Euro Jahresgehalt in die gut geheizte Vorstandsetage bei ThyssenKrupp.

Deutsche Stahlindustrie produziert wegen Krise weniger

Die deutsche Stahlproduktion wird in diesem Jahr um fünf Prozent zurückgehen. Magere Aussichten mahnen Produzenten und Händler zur Vorsicht. ThyssenKrupp schickt indes Mitarbeiter in Kurzarbeit.