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Standard & Poors

S&P: Mehr Investitionen in Deutschland helfen Euro-Zone nicht

Die Ratingagentur Standard & Poor's glaubt nicht daran, dass ein Konjunkturpaket in Deutschland auch dem Rest der Euro-Zone zugutekäme. Vielmehr würde die deutsche Wirtschaft überhitzen, die Inflation steigen und „das Land in große Unruhe versetzen“.

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Napoleons Traum wird wahr: Die EZB erzwingt den Einheits-Staat in Europa

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

S&P: Europas Banken haben Finanzierungs-Lücke von 1,3 Billionen Euro

Europäische Banken sollen nach den Vorstellungen der EZB eine Eigenkapitalquote von 8 Prozent erreichen, um als sicher zu gelten. Das reicht bei weitem nicht: Die europäischen Banken haben aktuell eine Finanzierungslücke von 1,3 Billionen Euro. Insgesamt werden 130 Banken untersucht – die deutschen Sparkassen und Landesbanken blieben unter nationaler Aufsicht.

Österreich: Immobilien-Preise in Wien explodieren

In Wien sind die Preise bei gebrauchten Eigentumswohnungen seit dem Jahr 2000 regelrecht explodiert. Analysten wollen keine Blase sehen, sondern sprechen von der Umorientierung der Investoren. So kann man eine Blase auch nennen.

Standard&Poor´s will höhere Rücklagen für Österreichs Banken

Standard & Poor's spricht eine unmissverständliche Warnung an die österreichischen Sparer aus: Für die Rating-Agentur sind die Rücklagen der österreichischen Banken genau so schwach wie in Irland, Italien oder Frankreich.

Manipulations-Verdacht: Rating-Agenturen sollen Schrottpapiere falsch bewertet haben

Anleger der Investmentbank Morgan Stanley haben durch Geschäfte mit faulen Krediten massive Verluste erlitten. Die Anleger werfen S&P und Moody's vor, die Schrottpapiere zu positiv bewertet zu haben. Nun müssen sich die beiden Rating-Agenturen deshalb vor Gericht verantworten.

Ende der Party: Standard & Poor’s stuft die Türkei herab

Die Türkei sei durch die hohe Abhängigkeit von ausländischem Kapital immer anfälliger für Schwankungen auf den Märkten. Die Ratingagentur Standard & Poor's stufte deshalb den Ausblick des Landes von positiv auf stabil herab. Für türkische Analysten kommt die Entscheidung überraschend, sie hatten sogar mit einem Upgrade gerechnet.

Griechenland-Schuldenschnitt: EZB zu langsam für die Ratingagenturen

Der Stabilitätsmechanismus EFSF hätte die Finanzierung Griechenlands in der Zeit der Durchführung des Schuldenschnitts sichern sollen. Doch weil die EZB die Reaktionszeit der Ratingagenturen unterschätzt hat, müssen nun nationale Zentralbanken einspringen: Die Vorbereitungen konnten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden.

EZB akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit

Die EZB nimmt keine griechischen Anleihen mehr als Garantien an. Bis die Haftung Griechenlands für seine Anleihen neu organisiert ist, können Banken ihre Staatsanleihen von Griechenland nicht mehr bei der EZB gegen Geld umtauschen.

Erstmals ohne Frankreich: Treffen der Triple A-Staaten in Berlin

Am Freitag treffen sich die Finanzminister der Triple A-Staaten in Berlin. Die herabgestuften Österreicher und Franzosen werden fehlen. Für die Franzosen ist das diplomatisch unangenehm, die Österreicher kennen die Erfahrung aus dem Fußball.

Italienische Polizei: Razzia bei Ratingagenturen in Mailand

Wegen des Verdachts der Marktmanipulation führten die italienischen Finanzbehörden am Dienstag eine Razzia in den Mailänder Büros der Ratingagentur Fitch durch. Bei Standard & Poor's und Moody's waren die Ermittler schon.

Frankreich: Standard & Poor’s stuft Großbanken herab

Nachdem Standard & Poor's Frankreich am 13.Januar sein AAA-Rating entzogen hat, folgt nun die Herabstufung der beiden größten Banken des Landes, Société Générale und Crédit Agricole.

Otmar Issing: Das Schlimmste haben wir schon hinter uns

Während EZB, IWF und die EU verzweifelt um Griechenland und den Euro kämpfen, überrascht der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing, mit der Aussage, dass bereits genug getan worden sei – die Wende in der Krise sei geschafft.

Portugal-Bonds: Nervosität vor Auktion

Portugal wird am Mittwoch versuchen, Staatsanleihen mit einer Laufzeit von elf Monaten zu verkaufen. Schlechte Bonität, steigende Zinsen auf langfristige Papiere und steigende Preise für CDS machen einen weiteren EZB-Feuerwehreinsatz wahrscheinlich.

Portugal: Gewerkschaften knicken ein

Portugal steht enorm unter Druck. Die portugiesische Regierung musste heute Arbeitsmarktreformen auf den Weg bringen. Eine Gewerkschaft war so empört, dass sie die Verhandlungen frühzeitig verließ.

Monti: Deutschland muss Italien beim Schuldenzahlen helfen

Italiens Regierungschef Mario Monti hat dafür plädiert, dass Deutschland und andere Gläubigerstaaten Italien helfen sollten, die Kosten für seine Schulden zu verringern. Sonst wäre die Entwicklung unerfreuliche Rückwirkungen auf Deutschland haben. Was er eigentlich will sind Eurobonds.

Frankreich-Auktion: Banken stützen französische Papiere

Die französischen Banken tun, was sie sollen: Sie kaufen genug französischen Staatsanleihen, damit niemand auf böse Gedanken kommen könnte. Die Zinsen blieben nahezu unverändert und sanken teilweise sogar leicht.

Nach Triple A-Verlust: Sarkozy taucht auf und sagt – nichts

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zeigte sich nach der Herabstufung durch Standard & Poor’s erstmals in der Öffentlichkeit und erwähnte den Verlust des Triple A mit keinem Wort. Stattdessen betonte er die Wichtigkeit des Wachstums in Frankreich.

Merkel glaubt nicht mehr an Triple A für den EFSF

Bundeskanzlerin Angela Merkel will darüber nachdenken, ob man Banken und Versicherungen nicht erlauben könnte, Staatsanleihen auch ohne Top-Ratings zu kaufen. Das Triple A des EFSF hat sie offenbar schon verloren gegeben. Die Anzeichen mehren sich, dass auch Europa versuchen wird, seine Schulden zu monetarisieren.