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Statistik

China will Wachstum nach internationalen Standards berechnen

Chinas Regierung bemüht sich weiter um eine Aufnahme des Yuan in den Währungskorb des IWF. Deshalb soll die Wirtschaftsleistung des Landes nun nach anderen Standards gemessen werden. Bereits für das dritte Quartal soll eine entsprechende Neujustierung umgesetzt werden.

Wachstum Großbritanniens übertrifft Vorkrisenniveau

Die britische Wirtschaft legt um 0,8 Prozent kräftig zu und ist damit sogar stärker als zu Beginn der Finanzkrise 2008. Die Baukonjunktur entwickelte sich besser als erwartet. Neue Daten des nationalen Statistikamtes sollen zudem belegen, dass die Wirtschaft in der Finanzkrise in Großbritannien kaum eingebrochen sei.

Schweizer zweifeln an Stabilität des Mittelstands

Im Schweizer Mittelstand mehren sich die Ängste vom sozialen Abstieg. Ein statistischer Beleg dieser These der schrumpfenden Mittelschicht fällt schwer. Dennoch ist die Gefahr des Abstiegs sehr real: Eine gute Qualifizierung und ein funktionierender Arbeitsmarkt sind Voraussetzungen für eine starke Mitte.

ZEW-Konjunkturindex steigt: Stimmung im Mittelstand verhalten

Gemischte Signale: Der Ausblick für die deutsche Wirtschaft ist positiv. Unternehmer merken davon derzeit noch nichts. Sie halten Investitionen entweder zurück oder scheuen die Aufnahme eines neuen Kredites.

Unsicherheit bei Altersvorsorge: Zahl der neuen Riester-Verträge sinkt erstmals

Erstmals seit Einführung der staatlich geförderten Privat-Rente sinkt die Zahl der Verträge. Ein Hauptgrund dafür ist die Niedrigzins-Politik der EZB. Der Ertrag sinkt. Ein dauerhaft hohes Risiko auf den Finanzmärkten erhöht die Unsicherheit der Sparer und den Beratungsbedarf für die private Altersvorsorge.

Konsum: Deutsche kaufen weniger ein

Die deutsche Industrie hatte im Mai deutlich weniger neue Aufträge zu verzeichnen, als erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konsumgütern ist stark zurückgegangen. Grund dafür ist die zunehmende Verunsicherung der deutschen Verbraucher.

Arbeitslosigkeit ist in Deutschland viel höher als offiziell verkündet

Die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen für die Arbeitslosigkeit im Januar entsprechen nicht der Realität: Statt der angegebenen 3 Millionen waren tatsächlich 4 Millionen Deutsche arbeitslos. Wenn man die fragwürdige Berechnung der BA ignoriert und nur die Empfänger von ALG 1 und ALG 2 zusammenzählt, kommt man sogar auf 5,3 Millionen Arbeitslose.

Papandreou droht Anklage wegen Statistik-Fälschung

Der ehemalige griechische Ministerpräsident soll an Manipulationen der Zahlen des Defizits von Griechenland mitgewirkt haben. Die Staatsanwaltschaft hat ihren Untersuchungsbericht zu dem Fall an den Obersten Gerichtshof übergeben. Eine dubiose Rolle soll auch die EU gespielt haben.