Alle Artikel zu:

Strompreis

Ökostromumlage sinkt – Kaum Entlastung für Verbraucher

EEG-Umlage sinkt 2018 um 1,3 Prozent / Keine größere Wirkung auf Strompreis erwartet

Umfrage: Immer mehr Unternehmer greifen zu energiesparenden Maßnahmen

Kleine und mittlere Unternehmen reagieren auf die hohen Energiepreise. Über 1,2 Millionen Betriebe haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Effizienz zu steigern. Beliebteste Maßnahme, die auch Privat-Haushalten zu empfehlen ist: Einfach den Anbieter wechseln. Nur über den Wettbewerb haben Firmen- und Privatkunden die Chance, einen fairen Preis zu erhalten.

Kabinett billigt Steuer-Milliarden für Kohlemeiler

Die Bundesregierung hat die umstrittene Strom-Reserve beschlossen. Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, sollen acht Braunkohlekraftwerke für den Notfall in Bereitschaft gehalten und nach sieben Jahren geschlossen werden. Für diesen Zeitraum erhalten die Energiekonzerne jährlich 230 Millionen Euro vom Steuerzahler.

Schweizer Energiewirtschaft gerät zunehmend unter Druck

Sinkende Strompreise, große Konkurrenz und neue gesetzliche Regelungen belasten die Schweizer Energiewirtschaft. Die geplante Liberalisierung des Strommarktes wird deswegen weiterhin sehr kritisch gesehen. Sogar von europäischer Ebene kommen Anforderungen.

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

CDU: Steuerzahler sollen für Energie-Unternehmen CO2-Zertifikate kaufen

CDU-Vize-Fraktionschef Georg Nüßlein will, dass der Staat für 150 Millionen Euro CO2-Zertifikate kauft. Das Geld dafür sollen die Steuerzahler aufbringen. Die Union liefert damit einen Gegenvorschlag zu Sigmar Gabriels Plan, Energie-Konzerne für die Überschreitung der CO2-Grenzen zahlen zu lassen. Gabriel sah Strafzahlungen vor, die nach Schätzung der Union über 5 Milliarden Euro betragen sollen.

Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden.

RWE: Ein Drittel aller Kraftwerke wirft kein Geld mehr ab

Die Stromerzeugung aus Kohle und Gas steht vor dem Aus. 35 bis 45 Prozent aller RWE-Kraftwerke sind mittlerweile unrentabel. Das Ergebnis des Konzerns ist um 25 Prozent eingebrochen. Setzt sich der Trend fort, droht RWE in diesem Jahr ein Betriebsverlust.

Strompreis: EU-Kommissar prüft zu hohe Steuern und Gebühren

Der Vizepräsident der EU-Kommission hat angekündigt, die EU-Energiepolitik neu auszurichten. Der Binnenmarkt der EU sei zu zersplittert und der Strom zu teuer. Sefcovic werde auch vor rechtlichen Schritten nicht zurückschrecken, um das zu ändern.

Gabriel drängt Bayern zu neuen Stromtrassen

Bundeswirtschaftsminister Gabriel drängt Bayerns Regierungschef Seehofer zu schnellen Entscheidungen über neue Stromleitungen. Bayern müsse sich demnach im Januar endgültig für die beiden geplanten Stromtrassen nach Süden entscheiden. Blockiere der Freistaat diese Projekte weiter, riskiere er die Schwächung seiner Wirtschaft durch höhere Strompreise, so Gabriel.

BDI warnt vor Strompreis-Schock bis 2020

Infolge der drohenden Stilllegung von bis zu acht weiteren Kohlekraftwerken warnt der BDI vor sprunghaft ansteigenden Großhandels-Strompreisen. Berechnungen zufolge könnte der Großhandelspreis bis 2020 um 15 Prozent steigen. Zahlreich Jobs sind Verdi zufolge in Gefahr.

Einnahmen aus Ökostrom-Umlage bringen erstmals Milliardenüberschuss

Die Ökostrom-Umlage könnte im kommenden Jahr zum ersten Mal niedriger ausfallen. Die Einnahmen aus der EEG-Umlage weisen nämlich erstmals einen Überschuss aus. Eine Trendwende zeichnet sich nicht ab: Aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen kann nicht vorausgesagt werden, ob sich dieser Überschuss in den kommenden Jahren wiederholen lässt und die Strompreise sinken.

Wüstenstrom-Projekt Desertec steht kurz vor dem Aus

Die Gesellschafter beraten kommende Woche über den weiteren Verlauf des Wüstenstrom-Projektes Desertec. Die Energieproduktion zum Verbrauch vor Ort entwickelte sich schneller als das milliardenschwere Energieprojekt, das Solarstrom aus Afrika nach Europa liefern sollte. Politische und gesellschaftliche Krisen in Afrika sowie sinkende Energiepreise in Europa könnten das Projekt nun endgültig zum Scheitern bringen.

Verdi: Energiewende gefährdet 20.000 Jobs in der Stromversorgung

Die Gewerkschaft Verdi warnt vor einem massiven Jobabbau bei den Energieversorgern. Verdi-Chef Frank Bsirske spricht von 20.000 Stellen, die in Gefahr sind. Die Versorger E.ON und RWE sowie zahlreiche Stadtwerke sind durch die Energiewende unter Druck geraten. Bsirske fordert Unterstützung für Kohle- Und Gaskraftwerken.

E.ON und RWE machen Energiewende zu schaffen

RWE muss weitere Kraftwerke stilllegen. Dabei geht es um 1.000 Megawatt, die vom Netz genommen werden. E.ON bereitet den Verkauf des Spanien-Geschäftes vor. Die stark fallenden Großhandelspreise für Strom machen den Energiekonzernen zu schaffen. E.ON ist zusätzlich hoch verschuldet.

Strompreise in Deutschland weichen bis zu 25 Prozent voneinander ab

Je nach Region unterscheiden sich die Strompreise in Deutschland um bis zu 25 Prozent. Grund für die Preisunterschiede sind vor allem die regionalen Entgelte für die Netznutzung. Dabei zahlen Stromkunden in den neuen Bundesländern teilweise deutlich mehr. Für Unternehmen kann es ein großer Vorteil sein, den Anbieter zu wechseln.

E.ON fordert Hilfe vom Staat: Gewinn bricht um 65 Prozent ein

Milder Winter und die niedrigen Preise belasten das Ergebnis von E.ON. Der Energieriese musste einen Gewinn-Einbruch von 65 Prozent verkraften. Der Staat habe die Rahmenbedingungen für die Energiekonzerne verschlechtert und soll nun Hilfestellung leisten, so E.ON.

Hartz-IV-Bezieher bekommen Abwrackprämie für Kühlschränke

Die Bundesregierung will alle alten Kühlschränke aus den Haushalten entfernen. Dazu sollen Hartz-IV-Empfänger beim Neukauf 150 Euro Abwrackprämie erhalten. Durch die bessere Energieklasse des neuen Kühlgeräts sollen pro Jahr nochmal 100 Euro an Stromkosten gespart werden. Damit soll der Kostenexplosion durch die Energiewende entgegengewirkt werden.

Energiekosten senken: Mittelständler nehmen an Forschungs-Projekt teil

Kleine und mittelständische Unternehmen, die Energiekosten sparen wollen, können sich jetzt an einem neuen Forschungsprojekt beteiligen. Sie sollen zusammen mit Wissenschaftlern Verfahren entwickeln, die es ermöglichen, energieintensive Aufträge dann abzuarbeiten, wenn der Strompreis gerade niedrig ist.

Solar-Strom: Energiewende in Österreich wird zum Debakel

Die Österreicher wollen Solarstrom produzieren, werden aber dafür bestraft. Die Regierung hat die Förderung der Anlagen massiv gekürzt. Die Anträge für das Geld aus dem geschrumpften Fördertopf werden nicht schnell genug bearbeitet. Die Verwaltung ist mit der Flut der Anträge überfordert. Grund für den Abbau der Subvention ist der niedrige Strompreis an den Börsen.