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Target 2

Deutsche Exporte schwächen EU-Krisenmanagement

Die Verbindlichkeiten südeuropäischer Staaten sind im August weiter angestiegen.

Das Euro-Abenteuer wird zu teuer für Deutschland

Wenn die Euro-Rettungspolitik so fortgesetzt wird wie bisher, wird sie in Deutschland zu einer massiven Vernichtung von Vermögen führen. Auch der Ausstieg aus dem Euro wird enorme Kosten verursachen. Doch ein Ende mit Schrecken wäre für alle Beteiligten besser als ein Schrecken ohne Ende.

Zypern: EZB ist auf Geld der Bank-Kunden angewiesen

Für die Europäische Zentralbank geht es in der Zypern-Krise auch um das eigene Überleben: Der Großteil der Staatsanleihen von Zypern sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ein Drittel des Eigenkapitals der EZB aus. Geht Zypern pleite, wankt die EZB.

Griechen-Chaos: Deutschland muss sich auf Milliarden-Verluste einstellen

Die griechische Rettung wird Deutschland teuer zu stehen kommen. 93 Milliarden Euro stehen auf dem Spiel. Aktuell versuchen Angela Merkel und Wolfgang Schäuble das wahre Ausmaß der Verluste bis nach der Bundestagswahl zu verschleiern.

Target 2 im Mai: Allzeithoch von fast 700 Milliarden Euro

Das Ungleichgewicht im Eurosystem wird immer deutlicher: Ende Mai stieg die Forderung der Deutschen Bundesbank erneut stark an. Der Target2-Saldo lag bei mehr als 698 Milliarden Euro.

Griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro aus dem EFSF

Griechenlands angeschlagene Banken haben die lang erwartete Brückenfinanzierung erhalten. Nun können die Banken über Target 2 wieder Zugang zu Krediten der EZB erhalten.

Absurd: Bundesbank hat im EZB-Rat gleich viele Stimmen wie Zypern oder Malta

Der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Professor Brun-Hagen Hennerkes, sieht das Kernproblem Europas in der Struktur der EZB: Die Deutsche Bundesbank haftet für 27 Prozent der Ausfälle, hat im Rat aber nur einen Sitz - wie auch Malta und Zypern. Hier ist eine Korrektur unerläßlich.

Bundesregierung: Target-Kredite existieren nicht

Die Bundesregierung ist der Meinung, „Target-Kredite" würden nicht existieren. Bei den Forderungen von 550 Milliarden Euro, die Deutschland anderen Euroländern gegenüber hält, handle es sich lediglich um Verrechnungspositionen. Dies antwortete das Finanzministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler.

Sinn: „Deutschland wird gezwungen, sein Sparkapital in die Südländer zu investieren“

Hans-Werner Sinn beobachtet eine innereuropäische Kapitalflucht: Die deutschen Banken ziehen ihre Gelder aus Südeuropa ab. Damit erhöht sich der Druck auf die Währungsunion. Über die EZB-Gelder fließt das Geld jedoch wieder in den Süden. Weil die deutsche Politik bisher die Target 2- Salden verharmlost hat, könnten die deutschen Sparer und Steuerzahler am Ende auf ihren Milliarden-Forderungen sitzenbleiben.

Südeuropäische Staaten haben 270 Milliarden Euro gedruckt

Die Staaten Südeuropas hatten vor dem jüngsten EZB-Tender 270 Milliarden Euro an ungedeckten Bankschuldverschreibungen zur Verfügung: Diese wurden offenbar zum Großteil als Sicherheiten benutzt, um bei der EZB Kredite zu bekommen. Mit diesen Krediten wurden wiederum Staatsanleihen gekauft. So funktioniert ein klassisches Ponzi-Schema. In diesem Fall zahlen am Ende die Deutschen.

Griechenland: Wenn Hedge Fonds klagen, muss die Bundesbank zahlen

Die Bundesbank muss nach geltender Rechtslage für Klagen von Hedge Fonds gegen einen Schuldenschnitt in Griechenland geradestehen. Weil die Spekulanten gegen andere Schuldenstaaten genauso vorgehen werden wie gegen Griechenland, ist die Entwicklung für die Bundesbank brandgefährlich.