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Troika

IWF drängt Deutschland zu Schulden-Verzicht in Griechenland

Wikileaks hat die Mitschrift einer Telefonkonferenz von drei hochrangigen IWF-Mitarbeitern veröffentlicht. Der IWF berät dort, wie man Angela Merkel dazu drängen kann, einen Schuldenerlass für Griechenland zuzustimmen. Griechenland zeigt sich verärgert, dass Deutschland „erpresst“ werden soll.

ESM zahlt Griechenland Milliarden-Tranche

Entlastung für Griechenlands Haushalt: Athen bekommt neue Hilfen von den Europartnern. Auch Banken können Finanzspritzen erhalten. Bei erhöhten Sicherheitskosten signalisiert die Eurogruppe Entgegenkommen.

Eurogruppe vor Einigung über neue Griechenland-Kredite

Die Troika setzt die Euro- und Banken-Rettung in Griechenland geräuschlos fort. Die Euro-Finanzminister haben grünes Licht gegeben. Eine Einigung wird für den Samstag erwartet.

Sturz der Regierung treibt Portugals Bond-Renditen

Nach dem Sturz der portugiesischen Regierung am Dienstagabend zeigt sich Nervosität an den Märkten. Die Rendite für zehnjährige Anleihen stieg deutlich. Noch ist ungewiss, ob der Reformkurs der Regierung komplett gestoppt wird und welche Konsequenzen das auch wirtschaftlich haben könnte.

Jeder dritte Grieche lebt an der Grenze zur Armut

Nach fünf Jahren Troika-Politik geht es den griechischen Bürgern so schlecht wie schon lang nicht mehr. Jeder dritte Grieche ist gefährdet, in die Armut abzurutschen. In keinem anderen Euroland ist die Situation so dramatisch.

Bailout: USA berieten Griechenland im Umgang mit Deutschland

Die Verhandlungen zwischen Syriza, der Troika und den EU-Finanzministern waren zäh und drohten zu scheitern. Griechenland pokerte hoch und machte dann einen Rückzieher. Nun zeigt sich, dass vor allem die USA bei den Verhandlungen einen deutlich größeren Einfluss ausgeübt hat, als zunächst angenommen. Vor allem im Umgang mit Deutschland rieten die USA Griechenland zur Umsicht und Vorsicht.

Troika: Griechenland soll Straßen und Wasser privatisieren

Griechenland hat im Rahmen des neuen Bailout-Programms neben der ersten Tranche auch eine To-Do-Liste für eine umfangreiche Privatisierung erhalten. Eine erst kürzlich veröffentlichte Verkaufs-Liste zeigt, dass neben Staatsbetrieben auch die Privatisierung von Wasserversorgung und der nahezu kompletten staatlichen Infrastruktur vorgesehen ist.

Griechen vor Neuwahl: Tsipras tritt zurück

Die Griechen wählen ein neues Parlament: Ministerpräsident Alexis Tsipras gab am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache seinen Rücktritt bekannt. Das griechische Volk müsse entscheiden, ob es das Vorgehen seiner Regierung bei den Verhandlungen mit den Gläubigern gutheiße, erklärte Tsipras. Er werde sich erneut zur Wahl stellen.

Fraport: Griechische Regierung genehmigt Verkauf griechischer Flughäfen

Die griechische Regierung hat dem Verkauf der 14 griechischen Flughäfen zugestimmt. Die Verhandlungen über die endgültigen Kaufbedingungen laufen aber noch.

Referendum: Griechen stimmen klar gegen die Sparauflagen

Die Griechen kehren dem Reformkurs ihrer Geldgeber den Rücken: In dem Referendum am Sonntag sprachen sich einer offiziellen Hochrechnung zufolge 60,3 Prozent gegen die Sparforderungen der Euro-Zone und des IWF aus.

Tsipras: Reformpaket der Gläubiger ist absurd

Griechenland lehnt Reformliste der internationalen Gläubiger ab. Die Troika fordert eine Rentenkürzung der ohnehin bereits verarmenden Bevölkerung. Die Syriza-Regierung will das nicht hinnehmen und bleibt stur. Auch Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen, sollten Tsipras und Varoufakis der Troika keine Zugeständnisse abringen können.

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Varoufakis: Private Investoren müssen Griechenland retten

Der Tragfähigkeit der Schuldenlast in Griechenland hängt davon ab, ob sich private Investoren finden, die die Wirtschaft im Land ankurbeln könnten. Finanzminister Varoufakis setzt zudem auf Wachstum und intelligente Umstrukturierung. Das Wort Schuldenschnitt sei ein „dreckiges Wort“, das er lieber nicht benutzen wolle.

Euro-Zone verlängert Kredit-Programm für Athen um vier Monate

Die Eurogruppe stimmt einer Fristverlängerung des Kreditprogramms für Griechenland zu. Athen bekommt vier Monate Zeit, in denen es Steuerflucht und Korruption soll. Der Deutsche Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen. Für die neue Regierung Griechenlands ist der Aufschub ein erster Erfolg.

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Martin Schulz warnt Griechenland vor Staatspleite

Die EU hat Griechenland davor gewarnt, mit ihrer Ablehnung des Sparkurses die Staatspleite herbeizuführen. EU-Parlaments-Präsident Martin Schulz fordert Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras dazu auf, den Verpflichtungen gegenüber der Troika nachzukommen. Zumindest mit der EZB ist Tsipras bei Verhandlungen über eine Entschuldung auch schon einen Schritt weiter gekommen.

Griechenland lehnt Privatisierungen und Troika ab

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will nicht mit der Troika zusammenarbeiten. Die Regierung stoppte zudem zwei Privatisierungsprojekte. Damit erteilt Griechenland dem Spardiktat von EZB, EU und IWF endgültig eine Absage. Diskussionen um einen Euro-Austritt Griechenlands flammen wieder auf.

Bundesregierung lehnt Schuldenschnitt für Griechenland ab

Deutschland lehnt einen Schuldenschnitt für Griechenland ab. Die neue Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras will das Sparprogramm der EU verlassen und fordert einen umfassenden Schuldenerlass. Die Rating-Agentur Moody’s will in dem Zusammenhang das Kreditrating Griechenlands weiter herabstufen.

Juncker sieht Ende der EZB-Zeit in Troika nahen

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vermutet, dass die Troika künftig nur aus zwei Organen bestehen wird. Grund dafür sei die Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH, dass das OMT-Programm der EZB rechtmäßig ist. Doch dafür müsse die EZB die Troika verlassen.

Drama in Paris: Der Zerfall der EU beginnt in Frankreich

Die französische Regierung ist nur wenige Monate nach dem Sieg von Marine Le Pen bei der EU-Wahl zerbrochen. Möglicherweise kommt nun eine Regierung des Nationalen Notstands, um zu retten, was nicht mehr zu retten ist: Die EU soll sich, wenn es nach Paris geht, in neue Schulden stürzen. Doch selbst das wird am Ende nicht reichen.