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Ukraine

EU verlängert Russland-Sanktionen bis Ende Januar 2017

Die Europäische Union hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs Monate verlängert. Der EU-Rat der Mitgliedsländer beschloss am Freitag, die Strafmaßnahmen bis Ende Januar 2017 aufrechtzuerhalten

Ukraine und Terror: Rüstungsausgaben steigen weltweit wieder

Die Friedensdividende nach Ende des Kalten Krieges ist Geschichte. Der Ukraine-Konflikt hat zu einer erhöhten Investition in Rüstungsgüter in Osteuropa geführt. Zudem grassiert nicht nur im Nahen Osten islamistischer Terror.

Merkel hält an Russland-Sanktionen fest

Bundeskanzlerin Merkel sagte nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten, dass ein Ende der Russland-Sanktionen nicht in Sicht sei. Die in Minsk ausgehandelten Auflagen seien noch nicht erfüllt.

EU forciert Handel mit der Ukraine

Trotz weiterer Unruhen ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Kraft getreten. Damit soll die Wirtschaft der Ukraine stabilisiert werden, so Handelskommissarin Malmström. Europäische Unternehmen würden im Gegenzug von einem großen Absatzmarkt profitieren.

Krisenangst beflügelt Österreichs Tourismus

Sowohl für die bisherigen Monate des Kalenderjahres als auch im September ganz konkret hat die Tourismusbranche einen deutlichen Zuwachs erhalten. Die Krisensituationen weltweit sorgen für einen Aufschwung europäischer Länder als Ferienziele.

Deutsch-ukrainische Handelskammer gegründet

Mit der neuen deutsch-ukrainischen Handelskammer sollen die wirtschaftlichen Beziehungen intensiviert werden. Im vergangenen Jahr gingen die deutschen Exporte in die Ukraine aufgrund der Krise um ein Drittel zurück.

Neue Sanktionen drohen: Georgische Region plant Referendum über Beitritt zu Russland

Süd-Ossetien will eine Wiedervereinigung mit Russland anstreben. Das könnte die Beziehung zwischen Russland und der EU erneut belasten. Die Ukraine-Krise ist noch lange nicht gelöst, da kriegt die Auseinandersetzung zwischen Georgien und Russland neues Konfliktpotential.

Juncker: Es fehlt an Europa in dieser Union

Das erste Mal in seiner Amtszeit hat EU-Kommissionspräsident Juncker eine Rede zur Lage der Union gehalten. Er nutzte diese vor allem auch, um auf die aktuelle Flüchtlingssituation einzugehen. „Wir Europäer sollten uns daran erinnern, dass Europa ein Kontinent ist, auf dem im Laufe der Geschichte fast jeder einmal ein Flüchtling war.“

BASF und Gazprom besiegeln milliardenschweren Tausch

BASF will sich aus dem Gashandel zurückziehen und das Geschäft mit der Öl- und Gasförderung forcieren. Gazprom schafft es mit dem Tauschgeschäft, seine Präsenz in Westeuropa auszubauen. Das Unternehmen erhält unter anderem Beteiligungen am Kasseler Gashandelsunternehmen Wingas.

Exporte nach Russland brechen um ein Drittel ein

Die deutschen Exporte nach Russland sind als Folge der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts in den ersten fünf Monaten um gut ein Drittel eingebrochen. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft verlangt den Abbau der Sanktionen.

Inlandskonsum hilft deutscher Wirtschaft

In den kommenden Monaten erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaft die Fortsetzung des Wachstumsplus in Deutschland. Allerdings weniger als bisher gedacht. Vor allem der niedrige Ölpreis und die gute Inlandsnachfrage halfen der Wirtschaft bisher.

Volkswagen mit massiven Einbrüchen in Russland

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat VW deutlich weniger Autos verkauft. Besonders in Osteuropa und Russland brachen die Verkäufe ein. Damit hat sich der Trend aus dem ersten Quartal noch verschärft.

Russland-Geschäft bricht ein: Hamburger Hafen spürt Ukraine-Krise

Zu Beginn des Jahres ist der Containerumschlag um 6,2 Prozent zurückgegangen. Grund dafür ist eine Flaute im Russland-Geschäft. So gingen allein die Feederverkehre mit Russland im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 40 Prozent zurück.

Wegen Krise: Exporte in Ukraine 2014 um Drittel gefallen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Ausfuhren in die Ukraine um mehr als 33 Prozent gesunken. Vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse wurden noch exportiert. Damit fällt die Ukraine im Export auf Rang 43 der internationalen Handelspartner Deutschlands: Noch hinter Thailand und Korea.

VW: Oberklasse beschert Umsatzplus im ersten Quartal

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kann nach dem Machtkampf der vergangenen Tage mit sehr guten Umsatzzahlen punkten. Im ersten Quartal kletterten die Umsätze auf mehr als 52 Milliarden Euro. Vor allem die Marken Audi und Porsche trugen zu dem Umsatzplus bei.

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Belastbarkeits-Index: Lieferketten in der Ukraine brechen zusammen

Unternehmen in der Ukraine können die Lieferketten kaum noch aufrechterhalten. Der Konflikt mit den prorussischen Rebellen verhindert eine stetige Produktion. Im Ländervergleich verliert die Ukraine 31 Plätze. Länder wie Taiwan und Norwegen werden für den Mittelstand hingegen attraktiver.

Russland-Sanktionen gefährden Megafusion von Holcim und Lafarge

Im Streit um das Tauschverhältnis der Aktien im Zuge der Megafusion von Holcim und Lafarge entsteht eine neue Hürde. Der russische Milliardär Filaret Galchev – Holcim Aktionär und Inhaber von Konkurrent Eurocement – will aufgrund der Sanktionen gegen Russland den maximalen Preis für seinen Holcim-Anteil herausholen.

Ukraine will Staatspleite mit Privatisierungen verhindern

Zur Vermeidung der Staatspleite will die Ukraine bis zu 1.200 Staatsunternehmen privatisieren. Bislang verhindert ein Gesetz diese Maßnahme. Doch die Ukraine liegt wirtschaftlich am Boden und wird nur durch Kredite internationaler Geldgeber wie dem IWF vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt.

Österreich: Sanktionen gegen Russland lassen Agrar-Exporte einbrechen

Die Sanktionen gegen Russland senken die Exporte der österreichischen Landwirtschaft in die Region um 50 Millionen Euro. Doch auch die Importe sind um ein Viertel eingebrochen. Von den Handelsbeziehungen zu Russland sind 50.000 Arbeitsplätze in Österreich betroffen.