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Umwelt

EU will drastische Abgas-Vorschriften einführen

Autobauer sprechen von extremen Herausforderungen / Fragliche CO2-Zielwerte

Ausflugsschiff ohne CO2: Innogy startet grünes Vorzeigeprojekt

Erstes CO2-neutrales Antriebssystem für ein Ausflugsschiff / Mit Methanol und Elektromotor.

„Impact Investing“ als alternative Anlage

Beim „Impact Investing“ fließen Gelder ausschließlich in Unternehmen, die den Zweck haben, soziale, gesellschaftliche oder Umweltprobleme zu lösen.

EU-Umweltausschuss lehnt Zulassung genveränderter Maissorten ab

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat sich gegen den Import oder die Verwendung von genveränderten Maissorten in der EU ausgesprochen.

Ökostrom-Umlage steigt: Ökostrom wird ab 2017 teurer

Verbraucher müssen für die Energiewende noch etwas darauflegen. Die sogenannte EEG-Umlage steigt erneut. Der Industrieverband BDI warnt, Energiekosten würden zu einem Standortproblem. Zwei Länder regen nun an, die Umlage mit einem Fonds zu deckeln.

Studie: Autonomes Fahren wird Automobilbranche spalten

Autonomes Fahren wird einer aktuellen Studie zufolge den ersten großen Wachstumsschub des 21. Jahrhunderts auslösen. Gleichzeitig markiert es aber auch das Ende der bislang bekannten Wertschöpfungskette. Denn der klassische Autobauer wird nur noch einer von vielen Wettbewerbern um ein Stück vom 560-Milliarden-Dollar-Kuchen sein.

Elektrische Züge können Windkraft speichern

Ein kalifornisches Start-up hat einen Energiespeicher auf Schienen entwickelt. Dabei treibt Wind- oder Sonnenenergie einen Elektro-Zug einen Berg hinauf und erzeugt beim Herabrollen Strom. Die Technologie soll eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zu den bisher gängigen Pumpspeicherkraftwerken mit Wasser darstellen.

US-Erfinder entwickelt erstes automatisches Schiff

Ein kalifornischer Ingenieur hat ein autonom fahrendes Solarboot entwickelt. Der Prototyp soll zeigen, dass Schiffe sich in Zukunft elektrisch auf den Weltmeeren fortbewegen können. Auch Rolls Royce und anderen Unternehmen konzipieren bereits unbemannte Schiffe – die Entwicklung ist angesichts der anhaltenden Krise in der Container-Schifffahrt besonders interessant.

Norwegen plant Verbot für Diesel- und Benzinautos

Norwegen will als erstes Land der Welt Autos mit Verbrennungsmotoren verbieten. Ab 2025 sollen nur noch Neuwagen mit Elektroantrieb oder Brennstoffzelle verkauft werden. Der jüngst veröffentlichte Plan der Verkehrsbehörde sieht zudem Milliarden-Investitionen in Radwege und Öffentliche Verkehrsmittel vor.

BASF will mit Niederländern recycelbaren Kunststoff entwickeln

BASF hat angekündigt, mit der niederländischen Chemiefirma Avantium ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen. Zusammen wolle man ein neues recycelbares Plastikprodukt herstellen. Sitz des Joint Ventures werde Amsterdam.

Marshallinseln klagen vor Haager Strafgerichtshof gegen Atommächte

Die Regierung der Marshallinseln hat bei einer Anhörung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) vor den verheerenden Folgen eines nuklearen Wettrüstens gewarnt. Durch Atombombentests in den 40er und 50er Jahren seien mehrere Inseln seines Landes zerstört worden.

Anklage bei K+S wegen Abwasserentsorgung

Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen des Verdachts der unerlaubten Abfallentsorgung beim Salz- und Düngemittelkonzern K+S. Gegen wen genau Anklage erhoben wird, wollte der Richter noch nicht kommentieren. Die Gemeinde Gerstungen wirft K+S vor, 9,5 Millionen Kubikmeter Salzlauge unerlaubt versenkt zu haben.

Ab April werden Plastiktüten teurer

Der Einkaufsbummel wird künftig ein bisschen teurer. Ab dem 1. April wollen viele Einzelhändler in Deutschland für Einwegtüten aus Plastik Geld nehmen. Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit einem Verbrauch von 71 Plastiktüten pro Kopf und Jahr dennoch deutlich unter dem Durchschnittsverbrauch.

Hungrige Bakterien sollen Schmutzwasser säubern

Ausgehungerte Bakterien sollen künftig bei der Wasseraufbereitung helfen. Australische Wissenschaftler wollen mithilfe der Mikroorganismen ein altbekanntes Verfahren noch ökologischer machen. Mit ihrer Methode wird die Aufbereitung von Schmutz- zu Trinkwasser energiesparender und umweltverträglicher.

US-Steuerzahler müssen Milliarden für Pipeline-Absage zahlen

Noch vor dem Klimagipfel hat Obama den geplanten Pipeline-Bau abgelehnt. Seit mehr als sieben Jahren wurde über den Bau von Keystone XL gestritten. Nun will das betroffene Unternehmen Schadensersatz.

Spitzentechnologie aus Berlin gewinnt Umweltpreis

Ein Berliner Greentech-Unternehmen hat gemeinsam mit der Stadt Coburg den Bayerischen Umweltpreis 2015 gewonnen. Coburg stattete eine Grundschule mit einer intelligenten Gebäude-Technologie aus und konnte damit den Energieverbrauch drastisch reduzieren. Diese technische Neuerung könnte eine erhebliche Energieersparnis für gewerblich genutzte Immobilien sein.

Zu viel Konsum: Schweizer haben Müllproblem

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den höchsten Abfallquoten überhaupt. Hunderte Kilogramm fallen pro Kopf an. Doch das Problem ist nicht allein das Recycling, sondern die unglaubliche Zunahme des Konsums.

Indien: Industrieländer müssen Verantwortung für Klimawandel übernehmen

Indiens Premier Modi appelliert zu Beginn des Klimagipfels an die Industriestaaten und ihre Verantwortung für den Klimawandel. Diese müssten mehr Verantwortung übernehmen und die restliche Kohle, die noch verbrannt werden dürfte, den nicht so weit entwickelten Ländern überlassen. Neue Technologien seien für die Länder oft keine Alternative.

USA: Stadt testet heimlich giftige Chemikalien im Trinkwasser

Die US-Stadt Sakramento hat ein Jahr lang giftige Chemikalien im Trinkwasser getestet, ohne die Bevölkerung darüber zu informieren. Dabei entstanden krebserregende Stoffe, die schon beim Duschen gesundheitsgefährdende Dämpfe bilden. Die Behörden geben an, sie wollten Geld sparen.

Krebserregendes Monsanto-Gift in Wundverbänden nachgewiesen

Eine argentinische Studie hat das Pflanzengift Glyphosat in zahlreichen Baumwoll-Produkten nachgewiesen. Der als krebserregend eingestufte Stoff fand sich in allen getesteten Wundverbänden. Die Forscher warnen, das Gift könne über offene Wunden direkt in den Blutkreislauf gelangen.