Alle Artikel zu:

Ungarn

Daimler investiert eine Milliarde Euro in neues Ungarn-Werk

Daimler baut ein zweites Werk im ungarischen Kecskemet. Das neue Werk solle über einen Karosseriebau, eine Lackiererei, eine Montage und einen Industriepark verfügen.

Biotechzulieferer Stratec verstärkt sich mit Zukauf in Ungarn

Der Biotechzulieferer Stratec kauft den Hämatologie-Systemspezialisten Diatron MI und dessen US-Schwestergesellschaft. Die Übernahme werde wohl Ende März 2016 wirksam. Einen Kaufpreis nannte Stratec zunächst nicht.

Ungarns Notenbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Nach der EZB hat sich auch Ungarns Zentralbank überraschend entschieden, den Leitzins zu senken. Man wolle mit der Maßnahme dem Inflationsziel näher kommen.

Österreichische Spediteure befürchten Ausfälle wegen Grenzschließungen

Durch Personalkosten und Strafzinsen kostet jede Stunde Wartezeit die Spediteure an der Grenze bares Geld. Die Transportwirtschaft schätzt den Ausfall durch stehende Lastwagen und verspätete Lieferungen bereits auf einige Millionen täglich. Die Lkw-Lobby hat daher bereits eine vorübergehende Aufhebung der Ruhezeitregelungen gefordert.

Maschinenbauer setzen auf Mittel- und Osteuropa

China und Russland genießen bei den deutschen Unternehmen eine große Aufmerksamkeit. Die Wachstumszahlen der vergangenen Jahre waren sehr groß. Umso härter trifft der Rückgang die Unternehmen nun. Doch ein weiterer Markt ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Mittel- und Osteuropa bieten der deutschen Industrie derzeit sehr gute Marktbedingungen.

Russland erwägt Aufhebung von Lebensmittel-Embargo

Russland könnte das Lebensmittel-Embargo gegen EU-Staaten bald aufgeben. Schweizer Exporteure würden dann einen entscheidenden Vorteil einbüßen. Die Käse-Exporte der Schweiz wachsen derzeit nur noch aufgrund des hohen Absatzes in Russland.

Bundesregierung setzt Mindestlohn für Transit-Lkw-Fahrer aus

Die Bundesregierung muss beim Mindestlohn für ausländische Lkw-Fahrer zurückrudern: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat die Regelung ausgesetzt, um europarechtliche Fragen zu klären. Offenbar wurden diese Fragen vor dem Gesetz nicht ausreichend geprüft.

Regierung: Franken-Kredite werden bald wieder billiger

Österreichs Finanzminister Hans-Jörg Schelling will die Franken-Kreditnehmer beruhigen: Die Schweizer Nationalbank werde bald Maßnahman gegen den hohen Franken einleiten. Die Schweiz könne es sich nicht leisten, den eigenen Tourismus und Export zu schwächen. In Österreich laufen Bemühungen, die Banken für die teuren Franken-Kredite der Österreicher in die Verantwortung zu ziehen.

Polen und Ungarn gehen gegen deutschen Mindestlohn vor

Die EU leitet eine Prüfung gegen Mindestlohn für Spediteure ein. Polen und Ungarn hatten sich beschwert, da sie ihren Fahrern bei der Durchfahrt durch Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro zahlen müssen.

Ungarn will EU-Verfahren gegen South-Stream-Bau umgehen

Ungarn hat ein neues Gesetz beschlossen,das den Bau der South-Stream-Pipeline gemeinsam mit Gazprom ermöglicht. Die EU kritisiert, dass der russische Gaskonzern sowohl das Gas liefert als auch die Pipeline betreiben soll. Brüssel wirft Ungarn Intransparenz bei der Gesetzgebung vor.

Energie: USA fürchten Schulterschluss zwischen Ungarn und Russland

Aus Sorge über eine zunehmende Annäherung Ungarns an Russland versuchen die USA einen strategisch wichtigen Verkauf im osteuropäischen Energiesektor zu verhindern. Ungarn soll seine Anteile an einem kroatischen Energie-Riesen nicht an Gazprom verkaufen, so die Forderung. Somit soll verhindert werden, dass das russische Unternehmen in der EU Fuß fasst.

Russland droht EU-Staaten bei Gas-Lieferung an Ukraine

Die Ukraine befürchtet, dass Russland die Gaslieferungen über den Winter komplett einstellen könnte. Russland hatte zuvor europäischen Staaten mit Einschränkungen bei der Energieversorgung gedroht. Die Gaslieferungen könnten nur dann fortgesetzt werden, wenn alle Verträge eingehalten würden.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Slowaken erreichen Ausnahmen von Russland-Sanktionen

Der slowakische Premier Robert Fico behält sich ausdrücklich ein Veto gegen weitere Sanktionen Brüssels vor. Er hat mehrfach davor gewarnt, Kreditinstitute wie die Sberbank mit Sanktionen zu belegen. Dies könne fatale Folgen für so kleine Finanzmärkte wie die in der Slowakei oder Tschechien haben.

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

Onlinebanking wächst in Osteuropa schneller als in Österreich

Mehr als jeder zweite Österreicher und Tscheche und fast jeder zweite Slowake nutzen Bankdienste übers Internet. Die Filiale stirbt aber nicht aus: Deutlich mehr als zwei Drittel aller Bankkunden in Zentral- und Osteuropa besuchen nach wie vor Bankfilialen.

Zuwanderung aus EU-Staaten nach Deutschland boomt

Im vergangenen Jahr kamen 437.000 mehr Zuwanderer nach Deutschland als Auswanderer. Das ist der höchste Wert seit 1993. Besonders viele Ausländer kamen aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten sowie aus Südeuropa.

Österreichische Firmen investieren weniger in Europa

Die Direktinvestitionen österreichischer Firmen in Zentral-, Ost- und Südosteuropa sind im vergangenen Jahr auf 1,5 Milliarden Euro eingebrochen. Das ist der niedrigste Wert seit 1999. Vor allem in Osteuropa investieren die Österreicher derzeit kaum.

Steuerfrei und ohne Kontrolle: Gehälter von EU-Politikern explodieren

Die EU wird von den etablierten Parteien so leidenschaftlich verteidigt, weil sie nichts anderes ist als ein geniales Geschäftsmodell für Politiker: Abgeordnete, abgehalfterte Partei-Granden und Beamte verdienen Spitzen-Gehälter, ohne Steuern zu zahlen. Verdienen müssen das Geld die Bürger Europas. Und wenn es nicht mehr für alle langt, müssen die Bürger sparen.

Steuern der Deutschen steigen stärker als im OECD-Durchschnitt

Weltweit steigt die Steuerlast für Unternehmen und Bürger. Der aktuelle OECD-Bericht bescheinigt Deutschland und Österreich einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Steuern an ihrer Wirtschaftsleistung. Schätzungen zufolge werden sich die Einnahmen in Bund und Ländern in den nächsten Jahren weiter erhöhen.