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USA

Volkswagen fährt Konkurrenz in den USA nur hinterher

Im September ging der Absatz von VW in den USA um 18,6 Prozent zurück. Im August gab es bereits einen Rückgang um 13 Prozent. Die Konkurrenten GM, Chrysler und Nissan erzielten je plus 19 Prozent. Auch BMW und Mercedes-Benz konnten ihren Absatz in den Staaten steigern.

Novartis muss sich vor Gericht gegen Schmiergeld-Vorwurf behaupten

Eine Gerichtsverhandlung wird verhandeln, ob Novartis Ärzten in den USA Schmiergeld gezahlt hat. Es steht der Vorwurf im Raum, Ärzte hätten als Gegenleistung verstärkt Medikamente des Pharmakonzerns verschrieben.

Mercedes will Sprinter-Produktion in die USA verlegen

3.000 Daimler-Mitarbeiter legten in Düsseldorf aus Protest die Arbeit nieder. Mercedes plant eine Verlegung der Produktion in die USA. Bislang werde der Sprinter in Deutschland produziert, auseinander gebaut und in den USA wieder zusammengefügt. Das dauert dem Konzern zu lang. Die Gewerkschaft fürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen.

Österreichs Wirtschaftsbund fordert seriöse Prüfung des Handelsabkommens

Der österreichische Wirtschaftsbund warnt vor einer panikartigen Dramatisierung des EU-Freihandelsabkommens mit Kanada. Die Regelungen müssten sorgfältig geprüft werden. Die Investitionsschutzregeln können jedoch zu hohen Schadensersatzklagen gegen Österreich führen. Zahlreiche NGOs beklagen zudem die mangelnde Transparenz vor dem Abschluss der Verhandlungen in Ottawa.

Deutsche Unternehmen investieren in großem Stil in den USA

Ob nun Merck, Siemens oder ZF Friedrichshafen. Deutsche Konzerne kaufen in den USA in großem Stil ein. 64,5 Milliarden Dollar haben deutsche Käufer in diesem Jahr nach für 51 US-Zukäufe ausgegeben. Die Unternehmen hoffen auf ein gutes konjunkturelles Umfeld in den USA.

SPD folgt Gabriel-Kurs bei Handelsabkommen mit USA

Im Streit über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) der EU mit den USA hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel mit seiner Linie durchgesetzt. Er will die Verhandlungen trotz großer Vorbehalte in der Bevölkerung weiterführen.

Exxon stellt wegen US-Sanktionen Bohrung in russischer Arktis ein

Der US-Energiekonzern Exxon stoppt wegen der amerikanischen Sanktionen gegen Moskau seine Bohrungen in der russischen Arktis. Das US-Finanzministerium habe eine einmalige Verlängerung der Frist für die Umsetzung der Maßnahmen gewährt. Jetzt soll der Konzern die Arbeiten „sicher und verantwortungsbewusst herunterfahren“.

G20-Staaten wollen dem Wachstum neue Impulse geben

Beim G20-Treffen in Australien wollen die führenden Industrienationen die lahmende Weltwirtschaft ankurbeln. Das Ziel sei, zwei Prozent Wachstum in fünf Jahren. Dafür sollen auch Steuerflucht und Gewinnverlagerungen stärker bekämpft werden

Merkel: Freihandel TTIP hat „unschätzbaren Wert“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA für wertvoll. SPD-Chef Gabriel hält die Ängste um die Einfuhr von Chlorhühnchen für unbegründeten „Irrsin“. Die Regierung will verhindern, dass Anträge der Parteilinken etwa zur Aussetzung der Gespräche mit den USA beschlossen werden.

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.

EU und Ukraine unterschreiben Freihandels-Abkommen

Am Dienstag wurde in Brüssel und Kiew das Assoziierungsabkommen zum Freihandel zwischen Ukraine und EU verabschiedet. Die Umsetzung hatte zuvor einen innerukrainischen Machtkampf ausgelöst. „Keine Nation hat jemals einen so hohen Preis gezahlt, um europäisch zu werden“, sagte Präsident Poroschenko im ukrainischen Parlament.

Machtkampf in der Ukraine: Merkel und die EU sitzen in der Falle

In der Ukraine ist ein offener Machtkampf zwischen Präsident Poroschenko und den von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko ausgebrochen. Amerikaner und Russen bereiten unterdessen offenbar die Teilung der Ukraine vor. So wie die Dinge jetzt stehen, bleibt für die Europäer eine altbekannte Rolle: Die des Zahlmeisters für den Scherbenhaufen in der West-Ukraine.

Automobil: ZF Friedrichshafen mit Milliarden-Deal Nummer 2 der Welt

Nach der Übernahme von TRW steigt Auto-Zulieferer ZF-Friedrichshafen zum weltweit zweitgrößten Unternehmen in der Branche auf. Die Übernahme kostet ZF 13,5 Milliarden Dollar. Der Konzern musste sich im Vorfeld aus kartellrechtlichen Gründen von seiner Lenksystem-Sparte trennen.

Ukraine will Eskalation: Forderung nach Nato-Betritt und Freihandel mit der EU

Die ukrainische Regierung versucht, Russland an zwei Fronten zu provozieren: Das Nato-Manöver im Land soll gegen die „Atommacht“ schützen. Beim EU-Freihandel deutet Kiew einen Wortbruch an – wenige Stunden, nachdem Moskau und Brüssel sich auf einen Fahrplan geeinigt hatten. Russland bleibt gelassen: Durch das Vorpreschen der EU steigt die Chance, dass die europäischen Steuerzahler die Schulden des ukrainischen Pleite-Staats bei Russland übernehmen werden.

Nato beginnt großes Militär-Manöver im Westen der Ukraine

Die Ukraine meldet, dass die ersten Waffen aus Nato-Staaten auf dem Weg sein. Man brauche die Waffen, um Putin zu stoppen. Die Waffen sollen aus mehr als fünf Ländern kommen. Die Nato beginnt am Montag ein großen Militärmanöver im Westen der Ukraine, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt. Russland sieht diese Aktion – wenig verwunderlich - als Provokation an.

USA suchen Verbündete gegen IS: Neues Hinrichtungs-Video setzt London unter Druck

Die IS-Terroristen im Irak haben angeblich erneut eine Geisel hingerichtet, diesmal einen britischen Entwicklungshelfer. Durch das Video, dessen Echtheit von keiner unabhängigen Organisation bisher bestätigt wurde, könnte der Streit in der britischen Regierung zugunsten der Falken entschieden werden: Der Druck auf David Cameron, sich an einem neuen Irak-Krieg der Amerikaner zu beteiligen, steigt.

Willkür-Staat: US-Polizei stoppt Autofahrer und nimmt ihnen das Bargeld ab

In den USA häufen sich die Fälle, in denen Polizisten willkürlich Geld von Autofahrern beschlagnahmen. Unter Vorwänden stoppen sie deren Fahrzeuge und durchsuchen sie nach Bargeld. Dann werfen die Beamten den Bürgern Drogengeschäfte vor und beschlagnahmen ihr Geld. Die Bürger sind der polizeilichen Willkür machtlos ausgeliefert.

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht kontrollieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Barroso verteilt in Kiew weitere 760 Millionen Euro aus Steuergeldern

EU-Kommissionspräsident Barroso hat der Ukraine in Kiew die Zahlung von weiteren 760 Millionen Euro für Oktober zugesichert. Im Gegenzug solle die Ukraine "Reformen" durchführen. Welche das sind, ist unbekannt. Es gibt keine Kontrolle der Verteilung des Geldes. Wegen der verheerenden Wirtschaftsdaten ist zu erwarten, dass die europäischen Steuerzahler das Geld nie mehr wiedersehen werden.

US-Regierung hat Yahoo zur Herausgabe von Nutzerdaten gezwungen

Der Internetpionier Yahoo macht Dokumente öffentlich, in denen die US-Regierung das Unternehmen dazu auffordert, Nutzerdaten herauszugeben. Anderenfalls drohe eine hohe Geldstrafe. Yahoo befolgte die Anordnung der Regierung. Auch Google und Facebook wollen ähnliche Dokumente enthüllen. Der Vorgang zeigt, dass Datenschutz so gut wie unmöglich geworden ist.