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USA

Konzernkreise: VW will Verwaltungsstellen streichen

Die Einschläge der zuerst in den USA ausgebrochenen Diesel-Krise bei VW kommen auch in Deutschland immer näher. Intern spielt der Konzern nun doch einen Stellenabbau durch - zumindest in der Verwaltung.

Chef von Volkswagen USA tritt zurück

Volkswagens US-Chef Michael Horn stand seit dem Ausbruch des Abgas-Skandals massiv unter Beschuss - doch zunächst nahm Konzernboss Martin Winterkorn seinen Hut. Jetzt tritt auch Horn abrupt zurück.

US-Banken sollen sich weniger Geld gegenseitig verleihen dürfen

Die Fed will die Verflechtung der größten amerikanischen Banken beschränken. Nach dem Vorschlag der Währungshüter soll es künftig Grenzen geben, wie viel Geld sich Banken gegenseitig verleihen dürfen. Die Wall Street kritisiert den Plan.

Deutsche Geschäfte mit USA werden riskanter

Der Kreditversicherer Euler Hermes warnt die deutschen Exporteure vor der zunehmen Gefahr von Zahlungsausfällen bei ihrem wichtigsten Kunden USA. In den USA sinkt die Zahlungsmoral, so eine aktuelle Euler Hermes Studie. Zudem steigen die Insolvenzen 2016 nach Einschätzungen der Volkswirte des führenden Kreditversicherers an.

Top-Ökonom: In China entsteht ein Problem für die Weltwirtschaft

Nicht nur Chinas wirtschaftlicher Abschwung, sondern vor allem die massive Staatsverschuldung wird zu einem handfesten Problem für die Weltwirtschaft werden, warnt der Ökonom Klaus Wellershoff. Gleichzeitig spielt auch die wirtschaftliche Entwicklung eine große Rolle. Noch stützen Konsum und Ölpreise die Wirtschaft. Steigen die Ölpreise wieder, könnte auch hier eine Krise drohen.

Den USA steht die Stunde der Wahrheit noch bevor

An den Aktienmärkten sind weitere Einbrüche zu erwarten. Die USA werden besonders betroffen sein, weil die lange Phase der niedrigen Zinsen zur Blasen-Bildung geführt haben. Vermutlich wird erst eine harte Rezession die Amerikaner zu einem Umdenken zwingen. Die Stunde der Wahrheit für die Spekulanten kommt in dem Moment, in dem reale Werte und erfolgreiche Unternehmen wieder das Maß der Dinge werden.

Abgas-Skandal setzt Schweizer Autobranche unter Druck

Die Abgas-Affäre um VW und mögliche andere Autobauer ist auch für Schweizer Autozulieferer nicht ohne Bedeutung. Bei vielen Zulieferern zählt VW zu den Kunden. Der Rückgang der Verkaufszahlen könnte zu einer deutlich geringeren Nachfrage nach Autoteilen führen. Für die Unternehmen ein angesichts hoher Personalkosten und einem starken Franken ist das ein Problem.

USA: 200 Kunden Klagen gegen VW

In der Affäre um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen hat ein US-Richter dem deutschen Autobauer eine Frist gesetzt. VW müsse bis zum 24. März einen Plan vorlegen, wie es die manipulierten Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen wieder in den Normbereich zurückbringen wolle.

USA stützen deutsche Maschinenbauer

Die USA sind der neue Absatzmarkt Nummer eins für deutsche Exporteure. Insbesondere die Maschinenbauer haben im vergangenen Jahr 11,2 Prozent mehr Anlagen in die Vereinigten Staaten geliefert. Damit hat der US-Markt den bisherigen Spitzenreiter China überholt.

Abgas-Skandal ist für Europas Autobauer größte Krise seit 30 Jahren

Die Absätze von VW in Europa und den USA sinken. Die Abgas-Affäre zeigt Wirkung. Doch nicht nur VW, auch andere europäische Autobauer sind durch den Skandal belastet. Sie haben zu stark auf Dieseltechnologie gesetzt. Ein Umdenken ist überfällig, gerade in Sachen Elektromobilität ist Deutschland beispielsweise noch auf dem Niveau von Ghana, sagt der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.

Chinas Investoren erobern die Welt

In den vergangenen zwei Jahren sind die ausländischen Direktinvestitionen chinesischer Investoren immens gestiegen. Aus kaum einem Land kommen mehr Investitionen: schätzungsweise 140 Milliarden Dollar allein im vergangenen Jahr. Der Abschwung im eigenen Land lässt die chinesischen Investoren nach neuen Wachstumsmöglichkeiten im Ausland suchen. Vor allem in der EU und in den USA.

TTIP-Investorenschutz: Die Perversion eines Systems

Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zum Investorenschutz sind alles andere als neu. Tatsächlich unterscheiden sie sich kaum von den bisherigen Regelungen. Teilweise sind die neuen Vorschläge sogar noch schlechter für die EU als die vorherigen Regelungen, sagte Pia Eberhardt von der NGO CorporateEurope Observatory den Deutschen Mittelstands Nachrichten.

Abgaswerte: Sammelklage gegen Daimler in den USA eingereicht

Ein Autobesitzer in den USA hat eine Sammelklage gegen den Autobauer Daimler wegen angeblichen Betrugs bei Abgaswerten eingeleitet. Bei bestimmten Diesel-Modellen überschreite der Ausstoß von Stickoxid die gesetzlichen Vorschriften in den USA bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius um das 65-fache.

Österreich: Ölkonzern OMV kooperiert trotz EU-Sanktionen mit Russland

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat für das vergangene Jahr einen hohen Verlust bekanntgegeben. Man halte jedoch an der geplanten Kooperation mit der russischen Gazprom fest. Damit widersetzt sich OMV politischem Druck aus den USA und der EU, der den Einfluss Russlands auf Europas Energiesektor zurückdrängen soll.

US-Gericht zwingt Apple zur Herausgabe von Kundendaten

Apple-Kunden riskieren künftig, dass ihre Daten an das FBI oder andere US-Ermittlungsbehörden weitergegeben werden. Der Konzern ist nervös und fürchtet, von der Regierung gezwungen werden, die Kunden-Daten an die Regierung weiterzuleiten.

Zu teuer: Investoren scheuen Schweizer Mittelstand

Die Abkoppelung des Schweizer Franken hat die Übernahme- und Fusionslust bei den ausländischen Investoren gesenkt. Schweizer Mittelständler waren im vergangenen Jahr deutlich weniger beliebt als noch im 2014.

US-Unternehmen erwarten Abschwung

Die US-Wirtschaft blickt pessimistisch in die kommenden Monate. Der amerikanische Mittelstand rechnet mit einem Abschwung und senkt die Ausgaben. Aber auch der Großhandel setzt auf den Abbau von Lagerbeständen, statt neu einzukaufen. Das wird die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten weiter schwächen.

Defekte Airbags: Daimler und VW rufen über 1,4 Millionen Autos zurück

Wegen möglicher gefährlicher Defekte an Airbags muss auch Volkswagen wie erwartet in den USA einen großen Rückruf starten. Rund 680 000 Wagen müssten vorsorglich in die Werkstätten. Auch Daimler ist stark von der jüngsten Ausweitung des Debakels um defekte Takata-Airbags in den USA betroffen.

Keine CO2-Reduzierung: Oberster Gerichtshof blockiert Obamas Klimapläne

Der Oberste Gerichtshof der USA den ambitionierten Klimaschutzplan von Präsident Barack Obama vorerst gestoppt. Der Supreme Court blockierte am Dienstag die Umsetzung von Vorgaben für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken, bis Klagen einer Reihe von republikanisch regierten Bundesstaaten und Industrieverbänden gegen Obamas Plan endgültig entschieden sind.

Wirtschaftsinitiative: TTIP könnte Maschinenbauer und Elektroindustrie gefährden

Eine wirkliche Harmonisierung bei Standards wird es trotz TTIP im Maschinenbau und in der Elektronikindustrie nicht geben. Vielmehr gilt es für die Mittelständler hier, auch eine Genehmigung für den US-Markt zu erhalten. Doch gerade in der Branche gibt es häufig keine gesetzliche Regelung. Je nach Bundesstaat können sich die Anforderungen unterscheiden. Das birgt ein finanzielles und rechtliches Risiko für deutsche Unternehmen, so die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“.