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USA

Ölpreis zwingt Putin zum Sparen

Russland muss seine Haushaltsplanung an den niedrigen Ölpreis anpassen. Der Preis pro Barrel liegt bei etwa 73 Dollar. Für einen ausgeglichenen Haushalt müsste er jedoch bei 100 Dollar liegen. Die Sanktionen kosten das Land zusätzlich umgerechnet 140 Milliarden Euro pro Jahr.

CAToil verschiebt Investitionen wegen Ölpreis auf Februar

Die Ölbohrfirma CAToil will erst im Februar über Investitionen für 2015 entscheiden. Der niedrige Ölpreis und die Sanktionen gegen Russland macht Unternehmen in der Branche derzeit vorsichtig. Für CAToil geht es um 130 Millionen Euro.

Antrieb mit Mikrowelle: Raketen sollen ohne Abgase ins All fliegen

Die NASA entwickelt einen Mikrowellenantrieb für Raketen. Mit dem „Microwave Thruster“ sollen Raumschiffe ohne Treibstoff ins All gelangen. Die Technologie wurde bislang für unmöglich gehalten, jetzt aber von der US-Raumfahrtbehörde erfolgreich getestet.

Opec-Staaten wollen Ölförderung vorerst nicht senken

Der Ölpreis sinkt bereits seit Monaten. Aufgrund des Schieferöl-Booms in den USA ist der Preis des Barrels seit dem Sommer um ein Drittel gefallen. Spekulationen zufolge drücken die USA in Zusammenarbeit mit den arabischen Ölproduzenten den Preis, um auf Russland in Ukraine-Konflikt Druck auszuüben.

SGL verhandelt mit Autobauern über Karbonfaser-Projekte

BMW und SGL betreiben in den USA zusammen ein Werk zur Produktion von Kohlefasern. Dennoch will der Zulieferer mit anderen Herstellern verhandeln. In der Vergangenheit war der Werkstoff für den Serieneinsatz in Autos zu teuer.

Fastfoodkette schult Mitarbeiter mit Google Glass

Die Fastfoodkette KFC hat eine App getestet, die Mitarbeiter per Google Glass einlernen soll. Die Effizienz der Arbeiter soll dadurch erhöht werden. Zudem werden Kosten eingespart.

Obama will 5 Millionen Einwanderern Aufenthalt in den USA gewähren

US-Präsident Barack Obama plant, mit einer umfassenden Reform des Einwanderungs-Systems Millionen Einwanderer eine Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Obama könnte die Reform ohne Zustimmung des Kongresses durchbringen, hofft aber auf Unterstützung der Republikaner. Ein modernes Einwanderungs-System könne auch der Wirtschaft nutzen, so der US-Präsident.

Deutsche Familienunternehmen wachsen im Ausland

Die meisten Familienunternehmen sind im Ausland tätig. Besonders die Absatzmärkte in China und den USA gelten als zukunftsträchtig. In Russland sieht es derzeit jedoch schlecht aus. Zahlreiche Aufträge brechen weg

Merkel will schnellen Abschluss des Freihandels-Abkommens

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte einen baldigen Abschluss des Freihandelsabkommens mit den USA. Sie verspricht sich durch das Abkommen „erhebliche Wachtums-Effekte“ für die europäische Wirtschaft.

SAP zahlt Oracle Schadensersatz von 290 Millionen Euro

Der deutsche Softwarekonzern SAP wird Oracle umgerechnet 290 Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Die frühere SAP-Tochter TomorrowNow hatte Software von Oracle illegal über das Internet heruntergeladen.

US-Verbraucher geben wieder mehr Geld aus

Der Einnahmen des US-Einzelhandels sind im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Der Einzelhandel macht etwa 30 Prozent des privaten Konsums in den USA aus. Dieser wiederum steht für rund 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung.

Procter&Gamble verkauft Duracell an US-Holding

Die US-Holding Berkshire Hathaway übernimmt das Geschäft mit Duracell-Batterien von Procter & Gamble. Das Unternehmen von Investor Warren Buffett kauft die Sparte für 4,7 Milliarden US-Dollar. P&G plant weitere Verkäufe und könnte Insidern zufolge auch der Rasierer-Hersteller Braun abstoßen.

VW öffnet US-Werk in Chattanooga für Gewerkschaft

VW öffnet sein US-Werk in Chattanooga für eine Vertretung der Mitarbeiter. Der Konzern legte Regeln fest, unter denen eine Gewerkschaft die Interessen der Belegschaft wahrnehmen darf. Somit kann die Gewerkschaft einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild einrichten.

Wirtschaftsverbände verteidigen Investorenschutz-Abkommen

Die vier Wirtschafts-Spitzenverbände haben eine gemeinsame Erklärung zum TTIP-Freiandelsabkommen mit den USA abgegeben. Sie fordern Wirtschaftsminister Gabriel auf, die umstrittenen Investorenschutz-Vereinbarungen in dem Vertrag zu akzeptieren. Diese seien "bewährte Instrumente" zur Sicherung deutscher Investitionen im Ausland.

Gorbatschow fordert Aufhebung der Sanktionen von EU und Russland

Michail Gorbatschow hat die EU und Russland zur Aufhebung der gegenseitigen Sanktionen aufgefordert. Die aktuelle Politik des Westens schade demnach vor allem Europa. Ohne eine russisch-deutsche Partnerschaft könne es keine Sicherheit in Europa geben.

Adidas: Große Probleme in Russland und den USA

Der Gewinn ging für den Sportausrüster Adidas im dritten Quartal abermals zurück. Das Unternehmen versucht, mit Räumungsverkäufen in Nordamerika und Russland die Verluste abzufedern. Vorstandschef Hainer macht das schwache Golfgeschäft und die Russland-Krise für die Probleme verantwortlich.

Zulieferer auf Wachstumskurs, Norma plant weitere Zukäufe

Der Industrie- und Autozulieferer Norma ist nach seiner 300-Millionen-Dollar-Übernahme in den USA weiter an Zukäufen interessiert. „Auch in Zukunft werden Akquisitionen Teil unserer Wachstumsstrategie bleiben, auch in dieser Größenordnung“, sagte Vorstandschef Deggim. Autozulieferer ElringKlinger rechnet für dieses und kommendes Jahr ebenfalls mit mehr als fünf Prozent Wachstum.

Energie: USA fürchten Schulterschluss zwischen Ungarn und Russland

Aus Sorge über eine zunehmende Annäherung Ungarns an Russland versuchen die USA einen strategisch wichtigen Verkauf im osteuropäischen Energiesektor zu verhindern. Ungarn soll seine Anteile an einem kroatischen Energie-Riesen nicht an Gazprom verkaufen, so die Forderung. Somit soll verhindert werden, dass das russische Unternehmen in der EU Fuß fasst.

Freihandel: Merkel verteidigt Investorenschutz und Schiedsgerichte

Schiedsgerichtverfahren und Investorenschutzabkommen brächten deutschen Firmen mehr Rechtssicherheit, so Bundeskanzlerin Merkel. Mit Blick auf die Handelsabkommen Ceta und TTIP verstehe sie, dass die Partner der EU Investitionsschutzklauseln fordern.

Umfrage: Deutschland büßt Vorsprung bei Industrie 4.0 ein

Die Deutsche Wirtschaft stellt der Politik beim Thema Industrie 4.0 schlechtes Zeugnis aus. Aufgrund von fehlender IT-Infrastruktur könnten neue Arbeitsplätze eher in Ländern wie den USA und China entstehen. Viele einfache Arbeitsplätze fallen durch den Strukturwandel der Industrie weg.