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USA

Die USA gewinnen den globalen Investitionswettlauf in Afrika

Über 33 Milliarden Dollar wollen US-amerikanische Firmen zusammen mit der Regierung in Afrika investieren. Damit soll die Wirtschaft und der Handel mit Afrika gefördert werden. Auch für deutsche Unternehmen gehört Afrika zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Zukunft. Die EU beschränkt sich bei den Investitionen auf erfolglose Infrastrukturprojekte.

Zu wenig Gewinn: Deutsche Post will Personalkosten senken

Die kommenden Tarifverhandlungen bei der Post könnten für die Beschäftigten zu Einschnitten führen. Die Post will die operativen Kosten senken. Durch das TTIP verspricht sich Post-Chef Rosen ein steigendes Geschäft. Die Konkurrenz aus dem Online-Handel will die Post indes noch nicht ernst nehmen.

Überproduktion bei BMW: Russland-Geschäft bricht ein

Der Pkw-Absatz in Russland brach für BMW im Juni um 11,9 Prozent ein. Die für den russischen Markt bereits produzierten Fahrzeuge finden keinen neuen Absatz. BMW konzentriert sich auf die hohen Renditen in USA und China. In Europa ist indes nur noch wenig zu holen.

WTO gescheitert: Indien verweigert Abbau globaler Handelshürden

Indien hat sich überraschend von den geplanten Abkommen mit der WTO zum Abbau von Handelshürden distanziert. Das stürzt die WTO in eine Existenzkrise. Durch freien Handel mit Indien hatten sich BDI und DIHK Kostensenkungen, zusätzliche Einnahmen für deutsche Unternehmen und neue Jobs in Indien versprochen. Indien versucht mit der Blockade Subventionen für ein Ernährungsprogramm unbefristet durchzusetzen.

Investitions-Kosten führen Tesla in die Verlust-Zone

Hohe Investitionen und Modernisierungsprojekte verdoppeln den Verlust von Tesla. Dem Elektrobauer fehlen über 60 Millionen Dollar. An den geplanten Verkaufszahlen hält das Unternehmen fest. Bis 2015 soll sich der Verkauf der E-Fahrzeuge verdreifachen.

Schweizer Wirtschaft bekommt Russland-Sanktionen zu spüren

Geht es mit Russlands Wirtschaft bergab, bekommt das auch die Schweiz zu spüren. Rückkopplungs-Effekte der Russland-Sanktionen aus Deutschland und Österreich könnten die Wirtschaft zudem schwächen. Die Sanktionen des Westens wirken besser, wenn so viele Staaten wie möglich mitziehen. Die EU und USA suchen deshalb in der Schweiz einen Verbündeten.

Nachteil für Startups: EU-Datenschutzstandard droht zu scheitern

In Deutschland gelten vergleichsweise hohe Datenschutz-Richtlinien. Eine Ausweitung dieser Standards auf die EU-Ebene droht am Widerstand Irlands und Großbritanniens zu scheitern. Diese Länder wollen weiterhin vom Zulauf ausländischer Firmen profitieren. Der EU-Datenschutzdschungel belastet Startups und kleine Unternehmen, die sich bessere Startchancen in den USA versprechen.

Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuss von MH17 ausgelöst?

Eine US-Sprecherin hat in Washington überraschend ein Geständnis abgelegt: Sie musste einräumen, dass die Ukraine tatsächlich einen Kampf-Jet in Richtung von MH17 geschickt haben könnte. Dieser Jet könnte die Rebellen provoziert haben, in Richtung der Passagier-Maschine zu schießen. In diesem Fall hätte die Ukraine eine klare Mitschuld am Tod von fast 300 Zivilisten. Die Amerikaner kämen als militärische Drahtzieher der ganzen Aktion gewaltig unter Druck.

Freihandels-Abkommen zwischen EU und Kanada wackelt wegen Investorenschutz

Deutschland lehnt den Entwurf für ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada laut EU-Diplomaten ab. Knackpunkt soll der Investorenschutz sein. Dadurch ist auch das Handelsabkommen TTIP mit der USA bedroht. Der Vertrag mit Kanada gilt als Vorlage für jenen mit den USA.

Schweizer Banken können auf geringere US-Strafen hoffen

Im Streit der US-Steuerbehörden mit Schweizer Banken können einem Bericht zufolge viele der Institute auf geringere Strafen hoffen als zunächst befürchtet. Sie entgehen der Strafverfolgung, wenn sie ihre Verstöße im Zusammenhang mit US-Kunden offenlegen und Bußgelder akzeptieren

Russland stoppt Einfuhr von Milch und Käse aus der Ukraine

Nach der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland durch die EU lässt die Antwort Vladimir Putins nicht lange auf sich warten. Russland stoppt die Einfuhr von Milch und Käse aus der Ukraine. Der Handelskrieg eskaliert, kommende Woche könnten die EU weitere Sanktionen gegen Russland beschließen.

Mittelstand steht im Fokus der Industriespionage

Jeder zweite österreichische Mittelständler erlebte in den vergangenen zwei Jahren einen Spionageangriff. Die Schäden gehen nicht selten in die Millionen. Am häufigsten wird die IT-Administration und der IT-Service ausspioniert.

Schweiz treibt Handel mit chinesischer Währung voran

Die Schweiz hat die wachsende Bedeutung der chinesischen Währung erkannt. Ein Swap-Abkommen mit der Volksrepublik China macht den Weg frei für einen Währungstausch bis zu 21 Milliarden Schweizer Franken (etwa 150 Milliarden Yuan). Der US-Dollar verliert weiter an Bedeutung. Chinas Währung ist bereits zu einer wichtigen Weltreservewährung herangewachsen.

Russland-Sanktionen treffen zahlreiche deutsche Export-Firmen

Mehr als 25 Prozent aller deutschen Exportfirmen, die in Russland Geschäfte machen, sind von den neuen Sanktionen durch den Westen betroffen. Die Russland-Sanktionen stürzen deutsche Firmen in ein Dilemma. Einer Boykott-Erklärung für Geschäfte mit russischen Partnern dürfen sie gemäß deutscher Außenwirtschaftsverordnung nicht befolgen. Dadurch könnten ihnen jedoch wiederum Geschäfte mit US-Partnern entgehen.

Deutsche Industrie fordert mehr Transparenz bei TTIP-Abkommen

Der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, fordert mehr Transparenz bei den Verhandlungen beim TTIP-Abkommen. Doch er nimmt auch die USA in Schutz. Die Amerikaner hätten oftmals höhere Standards als die Europäer.

Hersteller SIG soll von Waffen-Lieferung nach Kolumbien gewusst haben

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte erneut die Räume des Waffenherstellers SIG Sauer. Dem Unternehmen werden keine Ausfuhranträge mehr genehmigt. Ermittlungen über eine nicht genehmigte Waffenlieferung über die USA nach Kolumbien sind Gegenstand der Ermittlungen.

Bundesrat kritisiert Investitionsschutz in Handelsabkommen

Vor der Sommerpause hat sich der Bundesrat kritisch zum Investitionsschutz beim geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA geäußert. Der normale Rechtsweg über die nationalen Gerichte reiche für Unternehmen aus. Konzerne dürften keine Möglichkeit bekommen, staatliche Regulierung auszuhebeln und hohe Entschädigungen einzuklagen. Außerdem verabschiedete der Bundesrat den gesetzlichen Mindestlohn sowie die Reform der Lebensversicherungen.

Autozulieferer ZF strebt Milliarden-Übernahme in den USA an

Automobilzulieferer ZF ist offenbar an der Übernahme des US-Konzerns TRW interessiert. Mit der Übernahme könnte ZF seinem Ziel etwas näher kommen, den Umsatz von 17 auf über 40 Milliarden Euro zu steigern. Das Unternehmen will verstärkt in die Technik für autonomes Fahren investieren.

Chinas Staatsmedien: Das iPhone ist eine Gefahr für die nationale Sicherheit

Mit dem iPhone kann jeder Nutzer Bewegungsprofile erstellen und sich Informationen aller Art beschaffen. Chinas Staatsmedien haben Apples Verkaufsschlager daher als „eine Gefahr für die nationale Sicherheit“ eingestuft. Hackerangriffe und Internetspionage sind Themen, die die Beziehungen Chinas zu den USA zuletzt belastet haben.

3D-Druck für den Mittelstand: „Wie weit können Sie denken?“

Das additive Herstellungsverfahren (3D-Druck) wird die Produktionstechnik revolutionieren. Ab einer Stückzahl von 200 ist das Verfahren für handgroße Teile schon rentabel. Die einzige Grenze ist die eigene Vorstellungskraft. Ingenieure und Mittelständler müssen ihr Fach und ihr Geschäft neu erlernen und sich fragen: Wozu möchte ich diese Technik in meinem Unternehmen verwenden?