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USA

Anonyme Drohung: Zwei Air-France-Maschinen in den USA umgeleitet

Zwei Maschinen der Air France mussten ihre Transatlantikflüge von den USA nach Paris unterbrechen. Grund waren nach Angaben der Airline anonyme Drohungen. Die Flugzeuge landeten in den Vereinigten Staaten bzw. Kanada.

EU übernimmt erstmals in einem Mitglieds-Land die Regierung

Die EU hat erstmals in einem Mitgliedsland quasi die Regierungsgeschäfte übernommen: In Rumänien soll ein Technokraten-Kabinett an die Macht. Die meisten kommen aus EU-Jobs, waren Berater beim IWF oder bei einem US-Think Tank.

Österreich will Innovationshochburg werden

Österreichs Regierung das Land in Sachen Innovation und Forschung im EU-Vergleich an die Spitze bringen. Mit der so genannten Open Innovation Strategie soll das Land innerhalb von 15 Jahren sogar der weltbeste Standort für die Entwicklung von Innovationen werden.

Klimawandel bedroht Lebensmittelbranche

Wenige Tage vor der lang erwarteten Klimakonferenz in Paris mehren sich die Forderungen, dieses eine Mal wirklich aussagekräftige, strenge Regulierungen für den Klimaschutz zu beschließen. Immer mehr Organisationen und Institutionen warnen vor den Folgen des Klimawandels und zahlreiche neu publizierte Studien greifen ihnen dabei unter die Arme.

Steuer: US-Konzerne verschieben Milliardensummen

Die US-Konzerne sind in Sachen Steuern sparen ganz vorn mit dabei. Wie eine Untersuchung zeigt, haben die Konzerne beispielsweise 2012 etwa ein Viertel ihrer Profite von den Ländern, in den diese erzielt wurden, abgezogen.

Bürgerinitiative sammelt fast 3,3 Millionen Unterschriften gegen TTIP

Am Montag hat die Bürgerinitiative Stop TTIP dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz eine Liste mit fast 3,3 Millionen Unterschriften übergeben. Die Unterzeichner fordern den Abbruch der Freihandelsabkommens-Verhandlungen zwischen der EU und den USA.

US-Notenbank stützt Energiewirtschaft der USA

Die US-Notenbank hält die Zinsen niedrig, weil so die US-Energiewirtschaft vom niedrigen Ölpreis profitiert. Dadurch ruft der Krieg in Syrien immer neue Player auf den Plan: Die OPEC-Staaten und Russland brauchen dringend höhere Ölpreise. Die Folge ist ein globaler Wirtschaftskrieg, dessen Folgen auch Europa immer deutlicher zu spüren bekommt.

Merkel: Zu viel Datenschutz ist ein Problem

Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut für Ausgewogenheit zwischen Datenschutz und neuen Geschäftsmöglichkeiten plädiert. Deutschland müsse darauf achten, dass die Balance zwischen vernünftigem Umgang mit großen Datenmengen und dem Datenschutz gewahrt bleibe.

Ölkrise erfasst US-Konzerne

Der Ölpreisverfall bringt den US-Branchenriesen Chevron weiter unter Druck. Im dritten Quartal schrumpfte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 5,6 auf 2,0 Milliarden Dollar. Bei Exxon Mobil fiel der Quartalsgewinn ebenfalls.

VW zeichnete Skandalmotor mit internem Umweltpreis aus

Volkswagen hat seinen Skandalmotor EA 189 in der Vergangenheit mit dem «Internen Umweltpreis» bedacht. Der Antrieb erhielt in dem Wettbewerb Mitte 2008 einen dritten Platz im Bereich Produkt. VW lobte damals die „innermotorischen Maßnahmen“, mit denen der Motor „als erstes Dieselmodell in den USA die strengste Abgasnorm der Welt“ erfüllte.

Spanischer Staatsgerichtshof leitet Verfahren gegen Volkswagen ein

Auch in Spanien wird es für VW nun ernst. Bis zum 10. Oktober muss Volkswagen der spanischen Staatsanwaltschaft einen Vertreter nennen, um die Anschuldigungen entgegen zu nehmen. Dabei geht es auch um Subventionen, die der Konzern erhalten hat.

Datenschutz: Deutsche Behörden prüfen US-Unternehmen

Nach dem Urteil hinsichtlich des Datenabkommens zwischen der USA und der EU prüfen nun auch die deutschen Datenschutzbehörden. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte droht bereits mit Untersagungsverfügungen.

Kanada importiert wieder europäisches Rindfleisch

Nach fast 20 Jahren hat Kanada die Sperre für europäisches Rindfleisch wieder aufgehoben. Aufgrund der Tierseuche BSE verhängte das Land ein Einfuhrverbot, von dem auch Deutschland betroffen war.

Transpazifik: Unerwarteter Erfolg für TPP-Freihandelsabkommen

Nach jahrelangen Verhandlungen ist das TPP jetzt angenommen worden. Während die eine Seite auf hohe Exportzahlen hofft, rechnet besonders der südostasiatische Raum mit einer Angleichung an den Standard der westlichen Welt.

VW-Skandal schadet Markenwert Deutschlands

Im Zuge des Abgas-Skandals ist Deutschland als stärkste Staatsmarke von Singapur abgelöst worden. Allein der Wert der „Marke Deutschland“ wurde um 191 Milliarden Dollar verringert. Der VW-Skandal mache die gute Bewertung Deutschlands auch aufgrund der Entschiedenheit in der Flüchtlingskrise hinfällig, so der Nation Brands Bericht 2015.

Berlin: Zehntausende demonstrieren gegen TTIP

Zehntausende Demonstranten haben am Samstag in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (Ceta) protestiert. Allein beim Start des Demonstrationszuges am Hauptbahnhof versammelten sich nach Polizeiangaben rund 45.000 Teilnehmer. Am Ende sollen es gar rund 250.000 gewesen sein.

Mittelständler wehren sich gegen TTIP

In den Medien ist oft zu lesen, dass die deutsche Wirtschaft für TTIP sei, kritisiert die Chefin von Fella Maschinenbau. Dabei handelt es sich hier jedoch oft nur um große, exportorientierte Konzerne. Die kleinen und mittleren Unternehmen hingegen stemmen sich gegen das Freihandelsabkommen. Es höhle die Demokratie aus und vernichte Arbeitsplätze.

Deutschlands Autoindustrie braucht einen Wandel

Die Abgas-Manipulationen bei VW sind nicht nur eine Affäre, die nach kurzer Zeit wieder vergessen ist. Sie zeigt einen immanenten Systemfehler in der deutschen Autoindustrie. Mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden bei VW und Nachrüstungen ist es nicht getan. Ein Umdenken muss stattfinden, sonst droht der Branche der Bedeutungsverlust.

Deutschland besitzt zweitgrößten Goldbestand der Welt

Die deutschen Goldbestände haben mittelweile einen Wert von 107 Milliarden Euro. Nur der Goldbestand der USA ist noch größer, so die Bundesbank. Doch trotz angekündigter Rückholaktion befindet sich noch immer mehr als die Hälfte des deutschen Goldes im Ausland.

EuGH: Datenabkommen mit USA ungültig

Der Gerichthof der Europäischen Union (EuGH) hat das Abkommen zum Austausch von Daten zwischen den USA und der EU für ungültig erklärt. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wird weitreichende Folgen gerade für die großen amerikanischen Unternehmen wie Google, Apple und Facebook haben.