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USA

Abschwung erreicht Deutschland: Exporte sinken

Die deutschen Exporte sind im Mai wegen der schwachen Weltkonjunktur gesunken. Sie gingen um 1,8 Prozent zum Vormonat zurück, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Das ist der kräftigste Rückgang seit August 2015. Damit endete eine Serie von drei Anstiegen in Folge.

Gegen Polizei-Gewalt: Blutige Ausschreitungen bei Protesten in den USA

Mehrere Heckenschützen haben während einer Protestaktion gegen Polizeigewalt in der US-Metropole Dallas fünf Beamte erschossen. Sechs weitere seien verletzt worden. Am Donnerstagabend hatten sich in mehreren Großstädten in den USA zahlreiche Demonstranten weitgehend friedlich versammelt, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Auslöser waren zwei Vorfälle in Minnesota und Louisiana, wo in dieser Woche zwei Schwarze von Polizisten erschossen worden waren.

Keine Entschädigung für VW-Kunden in Europa

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat Forderungen nach Entschädigungen für Kunden in Europa infolge der Abgasaffäre eine Absage erteilt. Anders als in den USA, wo der VW-Konzern rund 16 Milliarden Euro dafür zurückgestellt habe, gebe es in Europa eine andere Sachlage.

Abgasaffäre kostet VW in den USA fast 15 Milliarden Dollar

Zur Beilegung des US-Abgasskandals muss Volkswagen (VW) nach Reuters-Informationen tiefer in die Tasche greifen als zunächst gedacht. Der Autobauer solle eine Entschädigungssumme von insgesamt fast 15 Milliarden Dollar zahlen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag.

Deutsche Elektroindustrie steigert Exporte im April

Die deutsche Elektroindustrie hat im April ihre Exporte weiter gesteigert. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Wert der Ausfuhren mit 14,4 Milliarden Euro um 6,6 Prozent höher, wie der Branchenverband ZVEI am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

Gesundheitsrisiko: Koalition einigt sich auf Fracking-Verbot

Union und SPD haben sich auf ein unbefristetes Verbot des unkonventionellen Frackings verständigt, bei dem durch Einpressen von Flüssigkeiten Gas aus Gesteinsschichten gefördert wird.

Kion kauft Logistik-Spezialisten Dematic

Der Gabelstapler-Hersteller Kion will mit einem milliardenschweren Zukauf sein Geschäft vor allem in den USA deutlich ausbauen. Kion werde für Dematic, einen Spezialisten für Automatisierung und Lieferketten-Optimierung, abzüglich bestimmter Verbindlichkeiten voraussichtlich einen Kaufpreis von etwa 2,1 Milliarden US-Dollar zahlen.

BASF kauft für 3,2 Milliarden Dollar in USA zu

Der Chemieriese BASF stärkt sein Geschäft mit Lacken mit einem milliardenschweren Zukauf. Der Ludwigshafener Konzern zahlt für die Frankfurter Chemetall rund 3,2 Milliarden Dollar. Für BASF ist es die größte Übernahme seit sechs Jahren.

Der Westen baut Wirtschafts-Front gegen China auf

China baut sein Wirtschaftsmodell um: Die billige Massenproduktion soll von Innovationen und Dienstleistungen abgelöst werden. Dazu braucht das Land jedoch Zugriff auf moderne westliche Technologie und Know-How. Der Westen ist besorgt und schaltet auf Abwehr.

Krise: Plünderungen und Proteste in Venezuela

Angesichts des akuten Mangels an Lebensmitteln wächst in Venezuela auch in Hochburgen der Sozialisten der Widerstand gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro. In dem am Rande des Ruins stehenden Land gilt ein Ausnahmezustand, die Repression hat deutlich zugenommen.

Springer kauft Daten-Spezialist in den USA

Axel-Springer setzt seine Expansion auf dem US-Markt fort. Der Verlag hat 93 Prozent des Unternehmens eMarketer erworben. 250 Millionen Dollar hat Axel Springer dafür bereitgestellt.

Deutsche Autobauer kämpfen mit schwächelndem US-Automarkt

Die US-Kunden halten sich mit Autokäufen zurück - im Mai musste die Branche ein deutliches Absatzminus verkraften. Steuert der von Billigsprit und Niedrigzinsen befeuerte Boom auf ein Ende zu?

Dollar setzt Rohstoffmärkte unter Druck

Die Preise der meisten Rohstoffe haben im Mai deutlich nachgegeben. Besonders der starke Dollar wird dafür verantwortlich gemacht. Die Fed kann weiterhin Druck auf die Rohstoffmärkte ausüben, wenn sie die Leitzinsen anhebt oder eine Anhebung auch nur andeutet.

Bau einer Pipeline: Griechenland muss im Euro bleiben

Die Euro-Staaten werden Griechenland 10,3 Milliarden Euro überweisen, damit das Land seine Schulden bei der EZB bedienen kann. Die Einigung hat vor allem energiepolitische Gründe: In Griechenland hat der Bau einer neuen Pipeline begonnen. Washington will die Stabilität des Landes nicht gefährdet sehen, weil die Pipeline für die europäische Energieversorgung von großer Bedeutung ist.

Konkurrenz gefürchtet: Unternehmen melden weniger Patente an

Mit der Anmeldung eines Patentes können Privatpersonen und Unternehmen ihre Erfindungen schützen lassen. Doch Vertrauen in die Patentanmeldungen nimmt zumindest von Seiten deutscher Unternehmen ab. Sie fürchten mittlerweile, dass Patentanmeldungen andere Unternehmen erst auf ihre Ideen aufmerksam machen.

US-Wahlen: Hillary Clinton kämpft mit Gegenwind

Derzeit kämpfen Hillary Clinton und Bernie Sanders noch um die Aufstellung als Präsidentschaftskandidat für die Demokraten. Aber Clinton hat eigentlich die Nominierung schon in der Tasche, sagt Ralph Nader, der selbst einmal Kandidat der grünen Partei war. „Sie wird diktatorisch die Vorwahl gewinnen.“ Denn letztlich würden die Stimmen der Super-Delegierten am meisten zählen. Vielmehr aber müsste es eine offene Vorwahl geben, so Nader.

USA verhängen hohe Strafzölle auf Stahlimporte aus China

Die USA haben hohe Strafzölle auf bestimmte Stahlimporte aus China verhängt. Das Handelsministerium in Washington sieht es als erwiesen an, dass chinesische Produzenten ihren Stahl zu Dumping-Preisen auf den Markt werfen.

Deutsche Autobauer suchen Grundstücke für Fabrikhallen in Silicon Valley

Apple und Google kaufen riesige Grundstücke in Silicon Valley, um dort Hallen für ihre selbstfahrenden Autos zu bauen. Nun suchen offenbar auch die deutschen Autobauer BMW und Mercedes dort nach großen Immobilien. Die Auto-Industrie versucht, den Vorsprung der Tech-Firmen wenigstens geographisch zu minimieren.

Deutsche Exporte in die USA brechen ein

Im März sind die Ausfuhren in die USA und nach China deutlich gesunken. Nur die gute Nachfrage aus den EU-Ländern konnte dies bisher abfedern. China und die USA sind wichtige Abnehmer deutscher Waren. Im vergangenen Jahr gingen Güter im Wert von mehr als 185 Milliarden Euro in die beiden Länder. Die Unternehmen werden vorsichtiger und haben begonnen, ihre Produktion zu drosseln.

USA: Gewaltige Pleitewelle erschüttert Ölbranche

Der Ölpreisverfall hat in den USA eine der größten Pleitewellen ausgelöst. Durch die massiv gesunkenen Einnahmen sahen sich bislang 59 Öl- und Gasfirmen gezwungen, einen Antrag auf Gläubigerschutz zu stellen.