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Venizelos

Goldman Sachs: Griechenland-Problem ist nicht gelöst

Die anhaltende Rezession in Griechenland wird dem Land auch nach der Wahl keine Luft zum Atmen lassen, schätzt Goldman Sachs. So lang nichts gegen die Arbeitslosigkeit, die fehlende Investitionen und auch die Kreditklemme unternommen wird, wird Griechenland weiter unsicher sein und die Ausgrenzung des Landes voranschreiten.

Griechenland: Verhandlungen gescheitert, Neuwahlen im Juni fix

Auch das jüngste Treffen zwischen dem griechischen Präsidenten und den Parteiführern hat keine Lösung herbeigeführt. Nun kommt es zu Neuwahlen in Griechenland. Eine Übergangsregierung soll bis dahin die Geschäfte übernehmen.

Griechenland: Nun soll Technokraten-Regierung kommen

Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias will am Dienstag mit allen Parteien über die Errichtung einer Regierung aus Technokraten verhandeln. So soll die Krise in Athen beigelegt und doch noch eine EU-freundliche Regierung installiert werden.

Griechenland: Staatspräsident will All-Parteien Koalition

Der griechische Staatspräsident Papoulias will eine Allparteien-Koaliton, die den Verbleib des Landes in der Euro-Zone sicherstellt. Er ist damit der letzte, der jetzt noch Neuwahlen abwenden kann.

Keine Regierung in Athen: Griechenland vor Neuwahlen

Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer am Donnerstag stehen in Griechenland nun wieder alle Zeichen auf Neuwahlen. Die Demokratische Linke hat nun doch eine Regierung ohne Syriza ausgeschlossen. Und Syriza will keine Pro-Bailout-Regierung.

Griechenland: Venizelos will Reformen um ein Jahr verschieben

Der ehemalige Finanzminister und jetzige Chef des Sozialisten, Evangelos Venizelos, will bei der EU und beim IWF einen Aufschub der von ihm mit der Troika verhandelten Reformen verlangen. Damit dürfte nicht einmal die PASOK mehr den Willen haben, die Troika-Vorgaben zu erfüllen – von den anderen Parteien ganz zu schweigen.

Geheimplan: Ex-EU-Kommissar soll griechischer Ministerpräsident werden

Weil es in Griechenland nach den Wahlen am 6. Mai keine stabile Mehrheit geben wird, versucht die EU-Kommission offensichtlich, einen guten alten Bekannten als neuen Ministerpräsidenten zu lancieren. Der Jurist Stavros Dimas war 2004 bis 2010 EU-Kommissar für Umweltfragen. Dimas kandidiert nicht, und soll bei einem unübersichtlichen Wahlergebnis als Kompromiss-Kandidat aus dem Hut gezogen werden.

Griechenland: Parteien genehmigen sich Millionen-Sonderzahlung aus der Staatskasse

Noch bevor im Mai gewählt wird, wollen sich die großen Parteien PASOK und „Neue Demokratie“ Vorauszahlungen aus der Staatskasse genehmigen. Der Grund: Umfragen sagen den beiden Parteien voraus, dass sie halbiert werden. Entsprechend geringer wäre dann ihr Anteil an der Parteienfinanzierung. Schon heute schulden die beiden den Banken 250 Millionen Euro.

Griechenland: Vize-Finanzminister wird Nachfolger von Venizelos

In die Fußstapfen vom zurückgetretenen Evangelos Venizelos wird nun der Mann treten, der ihn in den vergangenen Monaten begleitet hat: der Vize-Finanzminister Filippos Sachinidis. Unter dem ehemaligen Ministerpräsident Giorgos Papandreou war er ebenfalls Vize-Finanzminister.

Mitten in der Krise: Griechenland braucht neuen Finanzminister

Evangelos Venizelos kündigt seinen Rücktritt an. Er will sich voll und ganz auf seinen neuen Job als Parteichef der PASOK konzentrieren. Damit verliert Papademos jenen Mann, der in den kommenden Monaten eigentlich die Sparvorgaben der EU hätte umsetzen müssen. Damit dürften sich die Reformen weiter verzögern.

Griechenland: Schuldenschnitt steht auf wackligen Beinen

Die Unsicherheit an den Märkten über einen erfolgreichen Schuldenschnitt ist deutlich zu spüren. Auch der Chef der KfW-Bank macht sich Sorgen und fürchtet eine ungeordnete Insolvenz. Der griechische Finanzminister bleibt indes optimistisch und übt weiter Druck aus. Rund die Häfte der Investoren scheint sich bereit erklärt zu haben, am Haircut teilzunehmen.

Griechenland: Offene Drohungen gegen Schuldenschnitt-Verweigerer

Die Griechen versuchen, so viele Gläubiger als möglich zum Schuldenschnitt zu bewegen. Per Montag haben erst 20% der Gläubiger zugestimmt. Der Chef der Athener Schuldenagentur versucht es nach dem Erlkönig-Motto: Er droht jenen, die besonders „smart“ sein wollen. Auch Finanzminister Venizelos erhebt die Stimme – womit man sicher sein kann, dass die Griechen nichts in der Hand haben.

Griechische Pensionsfonds: Aufsichtsräte lehnen Schuldenschnitt ab

Mehrere Aufsichtsräte in griechischen Pensionsfonds lehnen den Haircut ab. Sie beschuldigen die griechische Zentralbank, das Geld der griechischen Rentner ohne das Wissen der Fonds in Bonds gesteckt zu haben. Finanzminister Venizelos kann die Fonds zwar überstimmen, für einen allfälligen Rechtsstreit mit den Hedge Fonds kann der Vorgang von großer Bedeutung sein.

Griechenland: Massiver Bank-Run geht weiter

Die eben veröffentlichen Zahlen der griechischen Notenbank zeigen: Die Griechen holen ihr Geld weiter im großen Stil von der Bank. Für die Banken wird die Lage immer kritischer.

Wegen Schuldenschnitt: Griechische Pensions-Fonds vor Bankrott

Insgesamt 27 Milliarden Euro, die die griechischen Pensions-Fonds in Staatsanleihen ihres Landes halten, wackeln. Finanzminister Venizelos verspricht, dass die Verluste mit staatlichen Zahlungen ausgeglichen werden. Die leeren Pensionskassen können die Griechenland-Rettung zum Scheitern verurteilen.

Griechenland: Krankenhäuser streiken, nur Notfälle werden behandelt

In Athen traten Ärzte und Mitarbeiter der Gesundheitsbranche in einen 24 Stunden-Streik, um gegen die geplanten Sparmaßnahmen zu demonstrieren. Vor dem Parlament gingen die Proteste ebenfalls weiter. Unterdessen billigte das griechische Parlament das Gesetz für den Schuldenschnitt.

Griechenland muss auch selbst für den Bailout bezahlen

Für die Griechen wird der Schuldendienst noch härter als bisher bekannt. Das Memorandum der Euro-Gruppe sieht vor, dass nicht nur die Gelder der EU auf das Sperrkonto zugunsten der Gläubiger überwiesen werden müssen. Griechenland muss auch aus seinen laufenden Einnahmen Gelder auf das Konto für die Banken überweisen.

Troika plant Ständige Vertretung in Athen

Die Niederlande gehen mit harten Forderungen in die in diesen Minuten beginnenden Verhandlungen über die Griechenland-Rettung: Sie wollen nicht mehr bezahlen als vereinbart und wollen zur Überwachung eine ständige Kontroll-Einrichtung in Athen etablieren.

Griechenland: Präsident will offenbar auf sein Gehalt verzichten

Die Stimmung in Brüssel ist „schlecht“ und die Gefahr für Griechenland ist groß, äußerte sich Venizelos gegenüber dem griechischen Präsidenten. Dieser hat nun angeboten, mit guten Beispiel voran zu gehen: Er will auf sein Gehalt verzichten.

Griechenland stimmt Sparpaket zu, verpflichtet sich zu sofortiger Steuereintreibung

Das griechische Parlament hat am Sonntagabend erwartungsgemäß dem Sparprogramm der EU zugestimmt. Das war der leichtere Teil der Übung. Nun muss die Regierung bis Ende 2012 etwa 2 Milliarden Euro an überfälligen Steuern eintreiben. Die Rechtsanwälte treten ab Montag in einen dreitägigen Streik. Die Liberalisierung der Taxi-Branche wurde schon wieder fallengelassen.